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02.03.2026

Film Yalla Parkour 04.03./ Combatants for peace 21.04./Mahnwachen/Ch. Wiedemann in der taz/Moshe Zuckermann zum krieg/Aufruf friedensbüro/Europ. Bürgerinitiative

aus e-mail von Palästina Initiative, 2. März 2026, 

Liebe Palästina- und Israel-Interessierte, liebe Aktive,

zwei Vernstaltungen möchten wir ankündigen:

1) Übermorgen, Mittwoch 04. März 18:00 Film Yalla Parkour im Kino im Künstlerhaus 

Doku 2024; 89 Min; Arabisch/Schwedisch
mit engl. UT
; FSK 12.
Auf ihrer unermüdlichen Suche nach Erinnerung und Zugehörigkeit begegnet die in den USA geborene palästinensische Filmemacherin Areeb Zuhaiter im Internet dem Parkour-Athleten Ahmed und freundet sich mit ihm an.
Die jugendlichen Parkour-Läufer erhoffen sich Aufmerksamkeit in den sozialen Medien, um Gaza verlassen zu können. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise durch ihr Land und zueinander.
Der Film thematisiert u.a. die Bedeutung von Verlust von Heimat und die Auswirkungen eines Lebens im Exil. 
Yalla Parkour bietet einen letzten Blick auf Gaza und damit auf eine Stadt, die es so nicht mehr gibt.
Anschließend Filmgespräch


Zur Erläuterung: Die Palästina Initiative beteiligt sich an der 2. Auflage der Internationalen Filmreihe  “Über Grenzen” (vom 25.02. bis 18.03.2026), in der Filme aus Brasilien, Sudan Venezuela, Palästina  Malawi, Südafrika, Simbabwe, Senegal und Kolumbien Wege zur Versöhnung und Frieden aufweisen. Erläuterungen zu den Filmen finden Sie in diesem Flyer und im Anhang.

Von der Palästina Initiative wird die auf der Berlinale 2025 uraufgeführte, in Gaza vor dem 7. Oktober 2023 gedrehte Dokumentation “Yalla Parkour” (Palästina/Schweden, 2024, mit engl. UT) am 4. März um 18 Uhr im Kino im Künstlerhaus gezeigt. Der Film bietet u.a. einen letzten Blick auf Gaza, eine Stadt, die in den letzten Jahren dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Außerdem weitere Filmtermine in der Reihe: 
Morgen,  Dienstag, 3. März 18:00 Kino im Künstlerhaus Niños de Las Brisas Doku, Venezuela 2022; 84 Min; Spanisch mit engl. UT.
Dienstag, 10. März 19:00 Kino im Sprengel The Gunless Soldier Spielfilm Malawi 2025; 75 Min; Chichewa
mit engl. UT; FSK 16.
Mittwoch, 11. März 18:00 Kino am Raschplatz Transactions – Generation Africa Doku 2022; 50 Min; Simbabwe und Südafrika; Ndebele mit engl. UT. Nyasha. It simply means grace.
Doku 2023; 20 Min; Südafrika; Orig. mit dt. UT.
Sonntag, 15. März 16:00 Kino im Sprengel Das Mädchen Wadjda Drama; Deutschland/Saudi-Arabien 2012; 97 Min; FSK 0; deutsche Fassung.
Mittwoch, 18. März 19:00 Kino am Raschplatz Igualada Doku 2023; 81 Min; Kolumbien, USA,

Spielstätten der Filme: Kino am Raschplatz, Kino im Künstlerhaus und Kino im Sprengel. Eintritt ist frei.


2)Schauspiel | Universen

Zwei Friedensaktivisten aus Israel und Palästina im Gespräch

Allen Widrigkeiten zum Trotz - Dienstag, 21. April 2026, 19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne / 10,- € / freie Platzwahl

Tageskasse im Opern- und Schauspielhaus: Di — Fr 10:00 — 18:30 Uhr, im Opernhaus zusätzlich Sa 10:00 — 14:00 Uhr 
Telefon:  +49 511 9999 1111  Mo — Fr 10:00 — 18:00 Uhr  Sa 10:00 — 14:00 Uhr
E-Mail: kartenservice@staatstheater-hannover.de

Mit: Elie Avidor, Sayel Jabareen  -  Moderation und Übersetzung: Daniel Alexander Schacht, Thomas Trischler

Die NGO Combatants for Peace ist eine von Israelis und Palästinenser*innen gegründete Graswurzelbewegung, die sich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzt. Viele der Gründungsmitglieder sind Ex-Soldat*innen der israelischen Armee oder ehemalige palästinensische Paramilitärs. Zwei von ihnen, Elie Avidor aus Tel Aviv und Sayel Jabareen aus Ramallah, kommen miteinander ins Gespräch und berichten über den gemeinsamen gewaltfreien Einsatz für Frieden.
Im Anschluss ist das Publikum zum Austausch eingeladen.

3)

Auch im März 2026 finden unsere Mahnwachen statt (seit Januar (!) 2024): Mittwochs, 15 bis 17 Uhr in Hannover am Blätterbrunnen.  Jede*r ist herzlich eigeladen mitzumachen. Näheres und Fotos aus den letzten Monaten auf unserer Webseite unter  /Aktuelles


4) Charlotte Wiedemann hat sich am 25.02. in der taz zur deutschen Erinnerungskultur geäußert "Die große Heuchelei":

https://taz.de/Deutsche-Erinnerungspolitik/!6157492/

5) von Mosche Zuckermann: Wie erklärt es sich, dass so viele Israelis den Krieg gegen Iran herbeiwünschen? Haben zwei Jahre Gazakrieg nicht gereicht? https://overton-magazin.de/top-story/israels-kriegsluesternheit/
6) Das Friedensbüro Hannover, das auch unsere Arbeit sehr unterstützt, ruft auf zum Ostermarsch am 04. April 2026. Der Aufruf ist im Anhang.

7)  Wir lassen nicht nach! Europäische Bürgerinitiative zur Aussetzung des Assoziierungsabkommens EU-Israel - während in anderen Ländern schon viele unterschrieben haben, hat Deutschland Nachholbedarf! 
Die Europäische Bürgerinitiative mit dem Titel „Gerechtigkeit für Palästina“ fordert die EU auf, das Assoziierungsabkommen EU-Israel angesichts der Menschenrechtsverletzungen Israels auszusetzen. Wenn das Quorum - 1 Million Unterschriften - erreicht ist, muss die EU-Kommission dazu Stellung nehmen.
Hier kann jeder EU-Bürger/jede EU-Bürgerin die Petition unterschreiben: https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home

Herzlichen Gruß  https://www.palaestina-initiative.de   Hans Norden


Mit: Elie Avidor, Sayel Jabareen
Moderation und Übersetzung: Daniel Alexander Schacht, Thomas Trischler
Die NGO Combatants for Peace ist eine von Israelis und Palästinenser*innen gegründete
Graswurzelbewegung, die sich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzt. Viele
der Gründungsmitglieder sind Ex-Soldat*innen der israelischen Armee oder ehemalige
palästinensische Paramilitärs. Zwei von ihnen, Elie Avidor aus Tel Aviv und Sayel Jabareen
aus Ramallah, kommen miteinander ins Gespräch und berichten über den gemeinsamen
gewaltfreien Einsatz für Frieden. Im Anschluss ist das Publikum zum Austausch eingelad Schauspiel | Universen

Zwei Friedensaktivisten aus Israel und Palästina im Gespräch

Allen Widrigkeiten zum Trotz - Dienstag, 21. April 2026, 19:30

19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne / 10,- € / freie Platzwahl

Mit: Elie Avidor, Sayel Jabareen

Moderation und Übersetzung: Daniel Alexander Schacht, Thomas Trischler

Die NGO Combatants for Peace ist eine von Israelis und Palästinenser*innen gegründete Graswurzelbewegung, die sich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzt. Viele der Gründungsmitglieder sind Ex-Soldat*innen der israelischen Armee oder ehemalige palästinensische Paramilitärs. Zwei von ihnen, Elie Avidor aus Tel Aviv und Sayel Jabareen aus Ramallah, kommen miteinander ins Gespräch und berichten über den gemeinsamen gewaltfreien Einsatz für Frieden.
Im Anschluss ist das Publikum zum Austausch eingeladen.

Schauspiel | Universen

Zwei Friedensaktivisten aus Israel und Palästina im Gespräch

Allen Widrigkeiten zum Trotz - Dienstag, 21. April 2026, 19:30

19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne / 10,- € / freie Platzwahl

Mit: Elie Avidor, Sayel Jabareen

Moderation und Übersetzung: Daniel Alexander Schacht, Thomas Trischler

Die NGO Combatants for Peace ist eine von Israelis und Palästinenser*innen gegründete Graswurzelbewegung, die sich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzt. Viele der Gründungsmitglieder sind Ex-Soldat*innen der israelischen Armee oder ehemalige palästinensische Paramilitärs. Zwei von ihnen, Elie Avidor aus Tel Aviv und Sayel Jabareen aus Ramallah, kommen miteinander ins Gespräch und berichten über den gemeinsamen gewaltfreien Einsatz für Frieden.
Im Anschluss ist das Publikum zum Austausch eingeladen.
Niedersächsisches Staatstheater HannovVorverkauf

Im Webshop können Sie rund um die Uhr Ihre Tickets kaufen.

Tageskasse im Opern- und Schauspielhaus:
Di — Fr 10:00 — 18:30 Uhr
im Opernhaus zusätzlich Sa 10:00 — 14:00 Uhr

Telefon:
+49 511 9999 1111
Mo — Fr 10:00 — 18:00 Uhr
Sa 10:00 — 14:00 Uhr

E-Mail:
kartenservice@staatstheater-hannover.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.03.2026

Scott Ritter: Iran vernichtet Tel Aviv  – Khameneis Tod wird für Trump zum Bumerang

seniora.org, 2. März 2026, 02. 03. 2026 Video-Interview Danny Haiphong mit Scott Ritter - youtube Video deutsch mit KI

(Red.) Starker Auftritt von Scott Ritter in dem mit KI übersetzten Gespräch mit Danny Haiphong, besonders wenn man bedenkt, dass er oft hinter Trump stand und Hoffnungen hatte. Er spricht als "amerikanischer Patriot", und man lernt daraus zugleich, was das aus dem Mund aufrichtiger Amerikaner eigentlich heisst.(ml)


Screenshot_2026_03_02_at_19_36_16_Seniora.org_Scott_Ritter_Iran_vernichtet_Tel_Aviv_Khameneis_Tod_wird_f_r_Trump_zum_Bumerang

Video https://www.youtube.com/watch?v=wdadMdj5XeQ Dauer 2:15:09 Min.


Er erklärt uns das Regierungssystem des Iran und dessen Hintergründe. Wenn er kritisiert, dass man aus Chamenei einen Märtyrer gemacht habe, dann nicht, um bessere Wege zum regime change zu empfehlen, sondern um Dummheit und Ignoranz bloss zu stellen. Er sagt einen Regimewechsel voraus, aber einen in den USA.

Alle Ressourcen der USA seien im Grunde verbraucht. Die Pläne des Trumpregimes seien nicht erfüllt worden. Der Iran reagierte anders als erwartet und werde durchhalten, länger als die USA.

Seine Worte sind teilweise Publikumsbeschimpfung. Am Ende bringt diese Vorgehensweise sicher nur begrenzten Erfolg und entlastet emotional. Die tatsächliche Schuld an der Katastrophe trägt jedoch  die Epstein-Klasse.

Dass sie mit Verbrechen weitermachen kann, wird durch die Verantwortungslosigkeit und die Denkfaulheit sowie den Mangel an Zivilcourage vieler Mitbürger entscheidend begünstigt.

M.L.


Quelle: Danny Haiphong - Youtube Video mit KI deutsch


Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/scott-ritter-iran-vernichtet-tel-aviv-khameneis-tod-wird-fuer-trump-zum-bumerang


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.03.2026

Nach Chameneis Tod
Das sind jetzt die mächtigsten Männer des Iran

web.de, Aktualisiert am 02.03.2026, 17:46 Uhr


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(Screenshot)


Fast vier Jahrzehnte hat Ayatollah Chamenei den Iran geführt, war das Gesicht des Regimes. Wer hat nach seinem Tod das Sagen? Ein Blick auf die gegenwärtig wichtigsten Köpfe.

Bei den Angriffen Israels und der USA im Iran sind der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und einige weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet worden. Eine Zäsur für das Regime. Die Islamische Republik muss sich nun mitten im Krieg neu organisieren.

An der Spitze dieses Prozesses steht ein dreiköpfiger Übergangsrat, der bis zur Bestimmung eines neuen obersten Führers herrschen soll. Er besteht aus dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, Justiz-Chef Gholamhossein Mohseni Edschei und Wächterratsmitglied Aliresa Arafi.

Der Präsident: Massud Peseschkian

Peseschkian war im Juli 2024 zum iranischen Präsidenten gewählt worden, nachdem sein Vorgänger Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Peseschkian ist ein Herzchirurg, der später Politiker im Lager der Reformer wurde. Der 71-Jährige, der in Mahabad in der Provinz West-Aserbaidschan zur Welt kam, ist Sohn eines türkischstämmigen Iraners und einer kurdischen Mutter.

Zwischen Angst und Hoffnung

Vier Szenarien für den Iran – und die Folgen für den Westen

vor 1 Stunde

Peseschkians Amtszeit ist von schweren Krisen geprägt. Der für sein ruhiges Auftreten bekannte Technokrat führte die iranische Regierung bereits während des zwölftägigen Krieges Israels gegen den Iran im vergangenen Juni, in dem Israel ebenfalls von den USA unterstützt wurde. Um den Jahreswechsel kam es dann zu Massenprotesten im Iran, die durch die Wirtschaftskrise im Land ausgelöst und vom Regime blutig niedergeschlagen wurden.

Am Sonntag erklärte Peseschkian, die "Ermordung" Chameneis sei eine "Kriegserklärung an die Muslime in aller Welt". Seinen Tod zu rächen, sei ein "legitimes Recht und eine Pflicht" des Iran.

Der Justiz-Chef: Gholamhossein Mohseni Edschei

Der 1956 geborene schiitische Geistliche Edschei stammt aus dem Dorf Edscheh in der zentraliranischen Provinz Isfahan. Sein Einfluss erstreckt sich seit langem nicht nur auf die Justiz, sondern auch auf die Sicherheitsbehörden. 2021 ernannte Chamenei ihn zum Justiz-Chef des Landes.

Nach Angaben der iranischen Justiz-Website "Misan Online" absolvierte Edschei sein Studium in der heiligen Stadt Ghom. Er hat einen Abschluss in internationalem Recht und trägt den religiösen Titel Hodschatoleslam: ein Rang in der Hierarchie des schiitischen Klerus unterhalb eines Ayatollahs.

Analyse Iran-Krieg und Weltwirtschaft

Die Angst ist zurück

vor 2 Stunden von Fabian Hartmann

Bereits 2010 wurde Edschei als damaliger Geheimdienstminister mit US-Sanktionen belegt. Begründet wurden diese mit "schweren Menschenrechtsverletzungen" im Zusammenhang mit der Niederschlagung von Protesten im Iran nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad 2009.

Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels drohte der Justiz-Chef mit Rache. "Das böse Regime der USA und des gedemütigten und verleumderischen Zions sollte wissen, dass die große Nation Iran das vergossene Blut ihres heldenhaften Anführers niemals vergeben wird", erklärte Edschei zu Chameneis Tod.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Der Jurist: Aliresa Arafi

Das jüngste und am wenigsten bekannte Mitglied des Übergangsrats ist der 65-jährige Arafi. Der Jurist ist der zweite Vizepräsident des Expertenrates, der im Iran den obersten Führer bestimmt.

Arafi gehört außerdem dem zwölfköpfigen Wächterrat der Revolution an, der als Kontrollinstanz innerhalb des iranischen Machtsystems fungiert. Zudem leitet er das Zentrum, das Irans schiitische Seminare für Geistliche verwaltet.

Nach Studien der Islamwissenschaften in Ghom war Arafi nach Angaben seiner offiziellen Website im Alter von 16 Jahren als Gegner des damaligen iranischen Schahs Mohammed Resa Pahlavi inhaftiert worden.

Arafi äußert sich in der Regel zurückhaltend. Nach den US-israelischen Angriffen drohte allerdings auch er mit Rache. "Die Nation wird den Weg der Revolution fortsetzen und das Blut des Volkes, der Jugend und der Studenten rächen", erklärte er.

Der Sicherheitsratschef: Ali Laridschani



Ali Larijani im August bei einem Besuch im Libanon. © IMAGO/ZUMA Press Wire/IMAGO/Marwan Naamani


Der 68 Jahre alte Ali Laridschani gehört zwar nicht zum Übergangsrat. Er hat als Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, dem höchsten Sicherheitsorgan des Landes, aber jede Menge Macht.

Während des Iran-Irak-Kriegs in den 80er Jahren hatte Laridschani in den Reihen der mächtigen Revolutionsgarden gekämpft, 2005 bis 2007 leitete er die Verhandlungen mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland über das iranische Atomprogramm. Im Zuge seiner langen Karriere bei den iranischen Streitkräften, in Medien und Legislative soll Laridschani Chameneis Vertrauen gewonnen haben.


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Laridschani kam 1957 im irakischen Nadschaf zur Welt. Sein Vater war ein prominenter schiitischer Kleriker, der dem 1989 verstorbenen iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini nahestand. Seine Familie übt seit Jahrzehnten Einfluss auf Irans politisches System aus.


Es war Laridschani, der am Sonntag die Planung der iranischen Führung für einen Übergang nach Chameneis Tod vorstellte. Dabei drohte er, dass sein Land gegen Israel und die USA zurückschlagen werde mit einer "Kraft, die sie nie zuvor erlebt haben". Im Onlinedienst X lehnte der Sicherheitsratschef jegliche Verhandlungen mit der US-Regierung über ein Ende des Krieges ab. (afp/bearbeitet von mcf)


Info: https://web.de/magazine/politik/nahostkonflikt/chameneis-tod-maechtigsten-maenner-iran-41956954


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02.03.2026

Völkerrecht und Angriff gegen Iran

aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. Februar 2026


Einige Hintergrundinformationen (mit Quellenangaben) zur Vorgeschichte der Aggression Israels und der USA gegen Iran am 28. Februar
Der hybride Krieg gegen Iran
Der folgende Text ist eine Zusammenführung und Aktualisierung mehrerer Inputs in verschiedenen Workshops Ende Januar bis Mitte Februar:

https://jg-nachgetragen.blog/2026/02/23/der-hybride-krieg-gegen-iran/


Völkerrecht, Angriffskrieg und das Recht auf Verteidigung –
wir müssen umlernen!

Vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine haben wir doch eigentlich die korrekten politisch-medialen Sprachregelungen verstanden. Kaum eine Nachrichtensendung, kaum eine politische Rede kam ohne sie aus. Wer ein anderes Land „völkerrechtswidrig“ und „brutal“ angreift, ist ein Bösewicht und wird sanktioniert. Das angegriffene Land hat hingegen „jedes Recht auf Verteidigung“ und muss dabei selbstverständlich auch unterstützt werden. Unsere Solidarität gehört dem Angegriffenen, aber nicht dem Angreifer. So weit, so gut. Nach Beginn des völkerrechtswidrigen, brutalen Angriffskriegs der USA und Israels gegen Iran können wir diese Sprachregelung nun wohl auf dem Müllhaufen der politischen Plattitüden entsorgen.
Ein Kommentar von Jens Berger.

Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=147029


Der völkerrechtswidrige Angriff gegen den Iran muss sofort beendet werden
Zum Angriff der USA und Israels auf den Iran erklären die Abgeordneten des BSW im Europäischen Parlament:

Wir sind zutiefst schockiert über den Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf die Islamische Republik Iran. Wir fordern alle Parteien auf, die Feindseligkeiten sofort einzustellen und unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Wir finden es unerträglich, dass weder die Europäische Union noch die deutsche Bundesregierung den illegalen militärischen Angriff klar verurteilt hat.

Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Angriff. Er stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen dar, denen alle beteiligten Staaten beigetreten sind. Was diese Entwicklung noch beunruhigender macht, ist die Tatsache, dass der Angriff – wie bereits der Angriff auf den Iran im Juni 2025 – in einer Zeit stattfand, während die Vereinigten Staaten und der Iran noch diplomatische Bemühungen um eine friedliche Lösung unternahmen. Laut Quellen aus dem Oman waren diese Verhandlungen nicht ins Stocken geraten, sondern machten greifbare Fortschritte. Selbst Einschätzungen des US-Geheimdienstes bestätigten, dass der Iran keine Atomwaffen entwickelte.

Es liegt auf der Hand, dass der Angriff der USA nicht stattgefunden hätte, wenn der Iran über ein eigenes Atomwaffenarsenal verfügen würde. Der Angriff untergräbt deshalb auch das Vertrauen in die Logik und Glaubwürdigkeit des Vertrages der Vereinten Nationen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen. Das Vorgehen gegen den Iran dürfte immer mehr Staaten zu dem Schluss verleiten, dass der einzige wirksame Schutz vor willkürlichen Militärschlägen, wie im Fall Nordkoreas, der Besitz von Atomwaffen ist.

Brüssel den 28.02.2026
Michael von der Schulenburg













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02.03.2026

Die USA werden scheitern...

aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. Februar 2026, 15:59 Uhr


Daniel Davis: US-Fehleinschätzung – Der Krieg läuft anders als gedacht
Oberstleutnant Daniel Davis ist vierfacher Kriegsveteran, Träger des Ridenhour-Preises für Wahrhaftigkeit und Gastgeber des YouTube-Kanals „Daniel Davis Deep Dive“. Nach dem zweiten Tag des Krieges erläutert Oberstleutnant Davis, warum der Krieg gegen den Iran nicht wie geplant verläuft und der Iran zu viele Vorteile hat.
Siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=LFfSrjBfmE0


Jeffrey Sachs: „USA scheitern im Iran-Krieg“ | Israel, Russland & China

Wir haben Jeffrey Sachs zu dem anhaltenden US-israelischen Angriff auf den Iran interviewt – 
und sein Urteil ist eindeutig: „Die USA werden scheitern.“

In diesem explosiven Gespräch spricht Sachs über das Ausmaß des Angriffs, Israels Bombardierung von Schulen und darüber, ob der Krieg die gesamte westasiatische Region destabilisieren wird. Er reagiert außerdem auf Aussagen von Donald Trump über einen Regimewechsel im Iran und auf Behauptungen, der Iran entwickle sich zu einem „Garnisonsstaat“. Wichtige besprochene Fragen: Warum glaubt Sachs, dass die USA im Iran scheitern werden? Handelt Israel als Terrorstaat? Erlaubt die politische Struktur des Iran Stabilität trotz äußerem Druck? Welche Art regionaler Instabilität könnte sich entwickeln? Wie wirksam war Irans Reaktion auf Israel? Werden Russland und China eingreifen – und wie? Wie ist die Stimmung der US-Bürger gegenüber einem weiteren Krieg? Kollabieren die UNO und die sogenannte „regelbasierte internationale Ordnung“? Ist Washington nach dem Abzug aus Afghanistan noch tiefer in Westasien verstrickt? Sachs argumentiert, dass der Krieg innenpolitisch in den USA nach hinten losgehen und Amerikas globales Ansehen weiter beschädigen könnte. Er erklärt außerdem, warum internationale Institutionen versagen, eine Eskalation zu verhindern. Sieh dir das vollständige Interview an für eine tiefgehende geopolitische Analyse des Iran-Kriegs, der US-Außenpolitik, der israelischen Militärstrategie, der russisch-chinesischen Ausrichtung und der Zukunft der Region.

Siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=ipC-V_KWjxo


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02.03.2026

Ayatollah Khamenei weigerte sich sein Büro zu verlassen

cooptv.wordpress.com, 2. März 2026, 


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Ayatollah Khamenei befand sich in seinem Büro, als ihn die Sicherheitskräfte mehrmals aufforderten, in eine andere Stadt zu gehen. Er weigerte sich (Vertreter in Indien, Dr. Abdul Majid Hakeem Ilahi)

LINK ZUM VIDEO HIER (https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/iranwar:3a)

Zum Tod von Ayatollah Khamenei sagte sein Vertreter in Indien, Dr. Abdul Majid Hakeem Ilahi: „Ayatollah Khamenei befand sich in seinem Büro, als ihn die Sicherheitskräfte mehrmals aufforderten, in eine andere Stadt zu gehen. Er weigerte sich. Er sagte: ‚Wenn ihr 90 Millionen Iraner in eine andere Stadt bringen könntet, würde ich danach umziehen.‘ Man bot ihm an, ihm einen Keller zur Verfügung zu stellen, damit er in Sicherheit sei. Er entgegnete jedoch: ‚Wenn ihr einen Keller für alle Iraner bauen könntet…‘ Er blieb in seinem Büro und in seinem Haus, und am Morgen griffen Flugzeuge des zionistischen Regimes und der USA sein Büro an. Er, seine Frau, seine Schwiegertochter und einige seiner Neffen kamen dabei ums Leben…“

„Ich möchte mein Beileid aussprechen… Ich bin sicher, dass die Ermordung von Ayatollah Khamenei, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran, nicht von ihnen instrumentalisiert wird und sie keinen Nutzen daraus ziehen werden. Sein Blut wird der Gesellschaft jedoch mehr Kraft, Energie und Bewusstsein verleihen, und die Menschen werden seinem Weg folgen. Obwohl das Martyrium von Ayatollah Khamenei ungerecht war, bin ich sicher, dass seine Anhänger nicht nur im Iran, sondern weltweit zu finden sind und eine Lösung für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt finden werden…“


Info: https://cooptv.wordpress.com/2026/03/02/ayatollah-khamenei-befand-sich-in-seinem-buro-als-ihn-die-sicherheitskrafte-mehrmals-aufforderten-in-eine-andere-stadt-zu-gehen-er-weigerte-sich-vertreter-in-indien-dr-abdul-majid-hakeem-ilahi/


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02.03.2026

uncutnews.chMärz 2, 2026,  Martin Jay

Erst 24 Stunden sind vergangen, und der Iran wirkt wie der Akteur mit einer schlüssigen Militärstrategie, während in Trumps Strategie bereits Risse sichtbar werden.

Bereits nach nur 24 Stunden wirkt der Iran wie der Akteur mit einer schlüssigen Militärstrategie, während in Trumps Strategie erste Lücken sichtbar werden. Und Teheran hat den USA noch nicht einmal seinen K.-o.-Schlag versetzt: das Öl.

Am frühen Sonntagmorgen wurde bestätigt, dass Irans Oberster Führer durch US-/israelische Luftangriffe getötet worden ist, was von Trump und Netanyahu zweifellos als bedeutender Sieg in ihrem irrtümlichen Ziel eines Regimewechsels angesehen werden dürfte. Aber war es wirklich einer, den man sich anrechnen kann? Berichte aus dem Iran deuten darauf hin, dass er nahezu sofort durch seinen Sohn ersetzt wird, der ohnehin bereits eine Schlüsselrolle in der Führung des Landes spielte und dessen Ernennung durchaus ein bedeutender positiver Schritt nach vorn für das Land sein könnte, da viele Iraner zwar Reformen wünschen, aber nur allzu gut wissen, dass die Idee eines Regimewechsels eine von Israel gestellte Falle ist, die sie ablehnen.

Der Iran hat innerhalb von nur 24 Stunden bereits mehrere Erfolge erzielt, und seine Bereitschaft war diesmal deutlich erkennbar, was – ganz gleich, wie man den Konflikt betrachtet – sicherlich eine Folge von Trumps früheren Aktionen im Juni war, als er mit Zustimmung der iranischen Führung Irans Nuklearanlagen bombardierte.

Einen solchen gemütlichen Deal gibt es heute nicht mehr. Die Iraner haben auf die harte Tour gelernt, dass Trump nicht vertrauenswürdig ist und nicht einmal die Kontrolle über diese Entscheidungen hat. Was wir jetzt erleben, ist der Beginn eines langwierigen Krieges, der sich gleichzeitig an mehreren Fronten entwickeln wird, wobei die Iraner keinerlei Eile haben, in hohem Tempo vorzugehen. Ihre bedeutenden Angriffe auf einen US-Marinestützpunkt sowie auf ein Marineschiff sind ein Vorgeschmack auf Irans ballistische Raketenfähigkeiten, die nun beginnen, auf Israel selbst niederzugehen.

Der Tod des Obersten Führers war in Wirklichkeit kein großer Sieg, da er keinerlei ernsthafte Anstrengungen unternahm, unterzutauchen, sondern in seinem Büro getötet wurde. Im Gegensatz dazu verließ Benjamin Netanyahu Israel und fand Schutz in dem Land, das den Holocaust begangen hat. Und so kann Bibi langsam den Zerfall seines eigenen Landes beobachten, während sich die Region mit einer neuen Realität auseinandersetzt: dem Öl.

Öl wird ein kritischer, entscheidender Faktor dafür sein, wie lange Israel und die USA den Krieg fortsetzen können, denn der Iran zögerte nicht, die Straße von Hormus zu schließen, während Amerikas Flotte von Schiffen nur dasaß und zusah. Dies könnte durchaus ein Bereich sein, in dem Trump die Folgen gravierend unterschätzt hat, da Energieanalysten bereits prognostizieren, dass der Rohölpreis in den kommenden Wochen auf nahezu 120 US-Dollar steigen könnte. Die Drosselung eines der wichtigsten Kanäle, über den 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung laufen, ist jedoch nur ein Teil der Horrorgeschichte, die der Iran für Trump und Bibi bereithält. Gewarnt, dass sie getroffen würden – oder zumindest ihre US-Militärbasen legitime Ziele seien –, haben die GCC-Staaten auf eine Weise reagiert, die Israel und den USA gefallen dürfte: Saudi-Arabien hat angekündigt, den Iran bald anzugreifen, wobei Katar und die VAE sich voraussichtlich anschließen werden.

Eine solche Strategie wäre jedoch ein kolossaler Fehlgriff und eine spektakuläre Fehlkalkulation, die den Krieg zugunsten des Iran beschleunigen und die USA sowie Israel zur Kapitulation zwingen würde, sobald Teheran die Achillesferse der gesamten Operation trifft. Der Iran kann innerhalb weniger Stunden die gesamte Ölinfrastruktur dieser GCC-Staaten zerstören, was nicht nur einen vernichtenden Schlag für deren Volkswirtschaften bedeuten würde, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die weltweiten Ölpreise hätte und unter anderem Russland stärken würde. Im Moment muss der Iran noch nicht so weit gehen, doch sollten die GCC-Staaten ihre Drohungen tatsächlich wahrmachen, wird ihm kaum eine andere Wahl bleiben.

Ein weiterer kritischer Bereich der Fehleinschätzung betrifft die Logistik der US-Kriegsschiffe, die innerhalb der Straße von Hormus operieren. Die Meerenge ist bereits geschlossen worden, und jegliche Vorstellungen, die US-Militärplaner hatten, den Iran in diesem Gewässer anzugreifen, wurden durch die erfolgreiche Zerstörung des US-Marinestützpunkts in Bahrain zunichtegemacht – was von den US-Medien selbstverständlich heruntergespielt wird, deren Journalisten mit niedrigem IQ sich noch dümmer erscheinen lassen, indem sie den iranischen Außenminister fragen, warum der Iran US-Stützpunkte bombardiert. Der US-Marinestützpunkt in Bahrain war ein kritischer Versorgungshafen für US-Kriegsschiffe, die rund 90 Raketen an Bord mitführen. Die Zerstörer, die nun in der Straße von Hormus eingeschlossen sind, können diese Raketen nicht nachladen, wenn sie sie aufgebraucht haben. Die anderen Schiffe, die sich auf der anderen Seite der Blockade befinden, können nur noch auf dem US-Stützpunkt Diego Garcia auftanken, der drei Tage entfernt liegt. Zu sagen, dass dies ein schwerer Schlag für die gesamte Operation ist, wäre untertrieben. Es ist ein Fehler von außerordentlich schlechter Planung und ein militärischer Geniestreich des Iran, den US-Marinestützpunkt in Bahrain am ersten Tag anzugreifen, und es erklärt, warum die heftige Wut der Vergeltung im Juni des vergangenen Jahres nicht wiederholt wurde. Der Iran ist zuversichtlich, dass seine Planung den Feind besiegen wird, da er mehrere Trümpfe in der Hand hat, weshalb seine Reaktion maßvoller und weniger hektisch ausfällt. Der Iran plant diesen Krieg seit Jahren, und der Angriff Trumps im vergangenen Jahr hat lediglich ihren Fokus geschärft und ihre Militärstrategie so verfeinert, dass sie bereits nach 24 Stunden wie die Sieger mit einer echten, funktionierenden Strategie wirken, während ihre Gegner benommen und verwirrt erscheinen. Ist es da wirklich verwunderlich, dass Seeleute auf der USS Gerald Ford das Toilettensystem an Bord sabotierten, indem sie es mit T-Shirts verstopften, um so ihre Reise in den Golf zu verzögern?

Quelle: Iran yet to deal its master blow in the region, while U.S. navy looks increasingly vulnerable


Info: https://uncutnews.ch/iran-hat-seinen-entscheidenden-schlag-in-der-region-noch-nicht-gefuehrt-waehrend-die-us-marine-zunehmend-verwundbar-wirkt/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.03.2026

Urteil der Geschichte wird US-Regierung verdammen

seniora.org, 1. März 2026, 01.03.2026 Von Islander Reports - übernommen von islanderreports.substack.com

28. Februar um 2:30 Uhr morgens (Washingtoner Zeit) veröffentlichte ein Präsident, der einst versprochen hatte, die endlosen Kriege zu beenden, ein achtminütiges Video auf Truth Social und kündigte den Beginn eines neuen Krieges an. Operation Epische Wut, so nannten sie es. Epische. Wut. Die Marketingabteilung des imperialen Zusammenbruchs hat noch nie so hart gearbeitet.


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DER LETZTE EINTRAG: Irak. Syrien. Libanon. Libyen. Somalia. Sudan. Iran. B-2-Bomber. Angriffe von Flugzeugträgern. Explosionen in Teheran, Isfahan, Qom, Karaj, Kermanshah und Täbris. Eine Mädchenschule im südlichen Minab wurde getroffen   – die Zahl der Todesopfer wurde inzwischen auf 85 Kinder bestätigt und steigt weiter [inzwischen auf 165 gestiegen]. Ihre Leichen waren noch warm, während das Pentagon seine Lagebesprechungen zu den strategischen Zielen vorbereitete. Und das erklärte Ziel, verkündet vom mächtigsten Mann der Welt hinter einem Rednerpult in einer weißen Baseballkappe mit US-amerikanischer Aufschrift in Mar-a-Lago: Regimewechsel. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“ Gesprochen zu 90 Millionen Iranern, während ihre Städte brannten, als ließe sich die Revolution wie ein Flugblatt abwerfen.

Dann, innerhalb weniger Stunden, geschahen zwei Dinge gleichzeitig, die einem alles darüber verrieten, was dieser Tag tatsächlich war.

Trump soll Iran um einen Waffenstillstand gebeten haben. Derselbe Mann, der versprochen hatte, „ihre Raketen zu zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichzumachen“, der den Revolutionsgarden befohlen hatte, „ihre Waffen niederzulegen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen“, der dies als „edle Mission“ bezeichnet hatte   – suchte nun auf inoffiziellen Wegen nach einem Ausweg. Nach nur wenigen Stunden. Nicht Tagen. Stunden. Nie zuvor wirkte er so schwach, und angesichts der Konkurrenz ist das eine bemerkenswerte Aussage.

Und am Abend bestieg Netanjahu   – der Architekt dieses illegalen und irrsinnigen Krieges, der Mann, der ihn als Israels größte existentielle Chance bezeichnet hatte, der am Purimmorgen dem israelischen Volk verkündet hatte: „Der Löwe hat gebrüllt, wer wird sich nicht fürchten?“   – sein offizielles Staatsflugzeug, die „Flügel Zions“, die vier Stunden lang vor der israelischen Küste gekreist war, um iranischen Angriffen auszuweichen, und flog gen Westen. Über Griechenland. Weiter nach Berlin. Weg von den Raketen, die er abgefeuert hatte. Weg von den Israelis, die er mit den Folgen allein ließ.

Zwischen diesen beiden Datenpunkten   – Trumps panischem Kontakt über inoffizielle Kanäle und Netanjahus Flucht nach Deutschland   – liegt die ganze Geschichte dieses Krieges. Der eine befahl ihn von einem Resort in Florida aus. Der andere befahl ihn und verließ dann das Land, das er angeblich schützen sollte. Die Israelis, die in Bunkern von Haifa bis Tel Aviv Schutz suchten, die enormen Zerstörungen in beiden Städten, die Sirenen, die vorhersehbaren Fehlschläge der Abfangraketen   – sie alle zahlen den Preis für eine Entscheidung, die zwischen einem Mann, der in Mar-a-Lago seine Social-Media-Statistiken überwachte, und einem wegen Korruption angeklagten Mann getroffen wurde, der einen Krieg brauchte, um seine eigene Wählerschaft zu schützen.

Unterdessen kündigte der Iran an, Waffen vorzubereiten, „wie sie die Welt noch nie gesehen hat“. Trump verkündete   – natürlich auf Truth Social   – Khameneis Tod. Stundenlang bezeichneten ihn die iranischen Staatsmedien als „standhaft und entschlossen, der das Schlachtfeld beherrschte“. Am Abend bestätigten sie es dann: Ayatollah Ali Khamenei   – 35 Jahre lang Oberster Führer, der Mann, der acht amerikanische Präsidenten überlebte, Sanktionen, Attentate, einen brutalen Krieg mit Saddams Irak und den Zwölftagekrieg überstand   – ist tot. Der vernichtende Schlag war erfolgreich. Der Sekretär des iranischen Sicherheitsrates versprach eine „unvergessliche Lektion“. Patriot-Systeme konnten den Großteil der jüngsten iranischen Raketenwelle nicht abfangen. China kündigte einen sofortigen Stopp aller Seltene-Erden-Exporte in die USA an   – unmittelbar nach Beginn des Angriffs. Peking „beobachtet die Lage genau“. Der irakische Widerstand ist offiziell in den Konflikt eingetreten. Und die Raketen flogen weiter.

Was in den Stunden vor dem Bombenabwurf geschah, wird diese Regierung im Urteil der Geschichte verdammen. Der Zeitpunkt.

Am 26. Februar trafen sich der iranische Außenminister Abbas Araghchi und die omanischen Vermittler in Genf und erzielten, was Omans Außenminister Badr Al-Busaidi öffentlich als Durchbruch bezeichnete. Der Iran hatte zugestimmt, nie wieder angereichertes Uran über zivile Grenzwerte hinaus zu lagern, die vollständige Überprüfung durch die IAEA zu gewährleisten und seine bestehenden Bestände unwiderruflich auf das niedrigstmögliche Niveau zu reduzieren. Al-Busaidi erklärte, der Frieden sei „zum Greifen nah“. Dies waren keine bloßen diplomatischen Floskeln   – dies waren die konkreten Bedingungen eines Abkommens, das sich in Echtzeit herausbildete. Was folgte, war Aggression und Treulosigkeit im wahrsten Sinne des Wortes: ein Angriff auf ein Land während laufender Verhandlungen, in denen dieses Land nachweislich bereit war, bedeutende und dauerhafte Zugeständnisse zu machen.

Achtundvierzig Stunden später fielen die Bomben.

Und dies ist bereits das zweite Mal. Im Juni 2025 griff die Operation „Mitternachtshammer“ drei iranische Atomanlagen   – Natanz, Isfahan und Fordo   – an, während gleichzeitig Verhandlungen liefen. Die Anlagen waren leer. Zentrifugen waren Tage zuvor verlegt worden. Die Vereinigten Staaten feuerten dreißig Tomahawk-Marschflugkörper auf einen Berg mit evakuierten Tunneln ab und erklärten dies zu einem strategischen Erfolg. Trump verkündete, er habe das iranische Atomprogramm vernichtet. Acht Monate später nutzte er ebendieses vermeintlich vernichtete Atomprogramm als Vorwand für einen größeren Krieg. Ein israelischer Verteidigungsbeamter bestätigte heute gegenüber Reuters, dass der Termin für die heutigen Angriffe bereits vor Wochen festgelegt worden sei   – während die Verhandlungen noch liefen. Der Termin war in Tel Aviv bereits vor Beginn der Genfer Gespräche im Kalender markiert.

So etwas kann man sich nicht ausdenken. Man kann sich nur an diesen Tag erinnern und über die Inkompetenz, die Arroganz staunen.

Am Vorabend der Operation Epic Fury erklärte Trump gegenüber Reportern, er sei mit den Verhandlungen „nicht zufrieden“. Der Iran wolle „die entscheidenden Worte nicht aussprechen“. Er sei „nicht zufrieden“   – während der omanische Vermittler im Fernsehen von einem Durchbruch berichtete, Araghchi Hände schüttelte und technische Komitees Folgetreffen ansetzten.

Diplomatie ist in den Händen dieser Regierung kein Weg zum Frieden. Sie ist reine Spionage und billiges Theater. Ein Mechanismus, um Irans wichtigste Werte zu ermitteln, seine Zugeständnisse zu katalogisieren und dann den Verhandlungstisch zu zerstören, solange die Tinte noch nass ist. Und das gleich zweimal. Immer dasselbe Spiel, immer dasselbe Drehbuch, immer dieselbe Siegeserklärung am nächsten Morgen aus den Trümmern. Falls Sie noch einen Beweis dafür brauchten, dass das Ziel nie die nukleare Abrüstung war, so lieferte er ihn heute Morgen in Form von Marschflugkörpern, brennenden Schulen und einem Waffenstillstandsantrag, der noch vor dem Mittagessen einging.

Vor 23 Jahren betrat der pensionierte Vier-Sterne-General der NATO, Wesley Clark, wenige Wochen nach dem 11. September das Pentagon. Dort wurde ihm ein als geheim eingestuftes Memo des Verteidigungsministers vorgelegt. Sieben Länder in fünf Jahren, hieß es darin. Irak. Syrien. Libanon. Libyen. Somalia. Sudan. Und zum Schluss   – Iran. Clark ging 2007 an die Öffentlichkeit. Er wurde weitgehend ignoriert. Schauen Sie sich die Bilanz heute an.

Irak: zersplittert, der Staat aufgelöst, die Voraussetzungen für den IS geschaffen, die die Region bis heute heimsuchen. Libyen: von Warlords zersplittertes Chaos. Syrien: zusammengebrochen. Libanon: verwüstet. Sudan: Bürgerkrieg. Somalia: andauernde Katastrophe. Und nun, ganz unten auf der Liste, genau dort, wo es schon immer stand   – Iran.

Der Plan war nie eine Reaktion auf den 11. September. Er entstand davor. Paul Wolfowitz sagte Clark 1991, die Lehre aus dem Golfkrieg sei eindeutig: Die Sowjets würden uns nicht mehr aufhalten. „Wir haben fünf, vielleicht zehn Jahre Zeit, um diese alten sowjetischen Stellvertreterregime zu zerschlagen.“ Zerschlagen. Als wäre die Geschichte ein Chaos, das es aufzuräumen gilt, und als bräuchte man für dieses Aufräumen Flugzeugträger und Munition im Wert von jeweils zwölf Millionen Dollar.

Der Iran stand nicht deshalb an letzter Stelle auf der Liste, weil er die geringste Bedrohung darstellte, sondern weil er am schwierigsten zu handhaben war. Denn man musste zuerst die anderen Akteure ausschalten   – die Hisbollah schwächen, Syrien stürzen, die regionale Machtstruktur beseitigen   –, bevor man den Grundstein legen konnte. Dieser Grundstein wird nun gelegt, nicht weil der Iran eine Atomwaffe entwickelt hat, nicht weil er das amerikanische Festland bedroht hat, sondern weil es so geplant war. Und Pläne in Washington überdauern jede Regierung, die vorgibt, sich ihnen zu widersetzen.

Trump hat diesen Plan nicht verfasst. Er hat ihn unterzeichnet. Der tiefe Staat braucht keine Loyalität. Er braucht lediglich Zugang zu den Startcodes und eine Marionette, die zu inkompetent und zu schwach ist, um Nein zu sagen.

Und dann ging es erst richtig los.

Der Iran feuerte gleichzeitig Dutzende ballistische Raketen und Drohnen auf Israel und US-Militärstützpunkte am Golf ab   – Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien. Ohne Vorwarnung, ohne jegliche Vorbereitung. Das Kommandozentrum der 5. US-Flotte in Bahrain wurde direkt getroffen. Al-Udeid in Katar   – derselbe Stützpunkt, den der Iran im Juni 2025 als symbolische Geste der Höflichkeit nur streifte   – wurde erneut angegriffen, diesmal ohne jegliche Rücksichtnahme. Explosionen in Dubai. Der Hafen von Jebel Ali   – der größte Hafen im Nahen Osten   – wurde von einer Rakete getroffen. Bis zum frühen Abend ereigneten sich 18 Explosionen in der Stadt, darunter auch Trümmerteile iranischer Drohnen, die auf das Burj Al Arab Hotel fielen. Innerhalb weniger Stunden bildeten sich lange Schlangen an den Tankstellen in Beirut. 14.000 Flüge wurden gestrichen. Etihad stellte alle Flüge von und nach Abu Dhabi ein.

Enorme Zerstörungen in Haifa nach zwei iranischen Raketen. 35 bestätigte Angriffe auf israelisches Gebiet bis zum Abend, israelische Rettungsdienste meldeten 94 Verletzte. Der irakische Widerstand trat offiziell in den Konflikt ein. Die Huthis nahmen ihre Operationen im Roten Meer wieder auf. Und der Iran verkündete Waffen, „die die Welt noch nie gesehen hat“   – kurz, vage, mit der Gelassenheit eines Kommandos, das keiner weiteren Erklärung bedarf.

Was Irans aktuelle Reaktion von der im Juni 2025 unterschied, war nicht das Ausmaß, sondern die Disziplin. Bevor auch nur eine einzige Luftverteidigungsbatterie in Betrieb genommen wurde, räumte Iran seinen Luftraum von allen zivilen Flugzeugen. Sämtliche kommerzielle Flüge wurden abgesagt. Erst dann aktivierte das Militär sein integriertes Luftverteidigungsnetzwerk und leitete die Vergeltungsangriffe ein   – etwa eine Stunde nach den ersten Angriffen. Dieses Detail, klein und in den meisten westlichen Medien unerwähnt, sagt alles. Irans Militär ging überlegt und methodisch vor, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Dies ist nicht das Verhalten eines panischen Regimes. Es ist das Verhalten eines Militärs, das dies geübt, eine ähnliche Situation bereits erlebt und acht Monate später mit den gewonnenen Erkenntnissen und korrigierten Verfahren zurückgekehrt ist.

Nun zu dem Mann, der das Ganze angezettelt hat und dann geflohen ist.

Netanjahu wandte sich heute Morgen in der ganzen biblischen Purim-Sprache an Israel   – er beschwor Aman und Esther, das Brüllen des Löwen und die Ewigkeit Israels. „Das Los ist gefallen“, sagte er zu seinem Volk. „Wir werden wie ein Volk mit einem Herzen zusammenstehen.“ Er sagte ihnen, es werde Kosten geben, „vielleicht sogar hohe Kosten“, und er wisse, dass sie die Kraft hätten, diese zu tragen.

Dann bestieg er ein Flugzeug.

Der Mann, der Purim, das Gebrüll des Löwen und die Ewigkeit Israels beschwor, befand sich in Deutschland, als die Raketen Haifa trafen. Er wird seine feigen Erklärungen haben   – Sicherheitsprotokolle, Kontinuität der Befehlskette, der Flügel Zions evakuiert bei Eskalationen stets. Nichts davon ändert etwas an der Aussage dieses Bildes über die Kluft zwischen dem Mann, der von seinem Volk „hohe Opfer“ fordert, und dem Mann, der sich entschied, ihnen nicht beizustehen.

Glaubwürdige Berichte legen nahe, dass Trump weniger der Architekt dieses Krieges war als vielmehr sein williges Spielball. Die Analyse besagt, dass Netanjahu drohte, Iran einseitig anzugreifen, falls Trump sich ihm nicht anschließen würde. Diese Drohung äußerte er genau dann, nachdem Washingtons Zwangsstreitmacht im Golf vollständig aufgestellt war   – im Wissen, dass die Flugzeugträger und die Munition in Position waren und ein einseitiger israelischer Angriff amerikanische Streitkräfte in die Reichweite iranischer Vergeltungsschläge gebracht hätte, unabhängig davon, ob Trump den Befehl zum Angriff gegeben hatte.

Die größte Ironie: Israel ist weniger sicher als am Freitag. Die Straße von Hormus ist gesperrt. Iranische Raketen treffen Haifa. Die Patriot-Batterien sind fast leer. Die Huthis haben ihre Operationen im Roten Meer wieder aufgenommen. Der irakische Widerstand ist einmarschiert. Der Iran hat Waffen angekündigt, die noch niemand gesehen hat.

Wie geht das aus? Zu wessen Bedingungen?

Trump will das Ganze schnell beenden. Er beobachtet die Märkte, den Ölpreis und die Zustimmungswerte. Die Amerikaner werden das nicht wochenlang tolerieren, während der Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel zusteuert, und Trump weiß das. Die inoffiziellen Annäherungsversuche an einen Waffenstillstand noch vor dem ersten Tag bestätigen das.

Der Iran war am Donnerstag in Genf. Das Abkommen bestand. Das Abkommen wurde zunichtegemacht. Und die heutigen Bedingungen   – mit geschlossener Straße von Hormus, erschöpften Patriot-Batterien, durch die Sicherheitsabstände eingeschränkten Koalitionsflügen und einem bereits bestehenden chinesischen Embargo gegen Seltene Erden   – sind schlechter als die vor 48 Stunden zunichtegemachten. Die Verhandlungsposition hat sich nicht verbessert, sondern verschlechtert. Und ein Mann befindet sich in Berlin.

Die „Proteste“, die all dem vorausgingen, waren zum Teil inszeniertes Theater. Der wirtschaftliche Zusammenbruch war real. Der Rial stand bei 1,4 Millionen zum Dollar. Die Inflation lag bei 42 Prozent. Die Lebensmittelpreise stiegen um 72 Prozent. Die Wut war allgegenwärtig   – eine Folge der Sanktionen, die in Washington gezielt eingesetzt wurden, um genau diese Art von sozialer Spaltung herbeizuführen. Niemand sollte die berechtigte Wut der einfachen Iraner schmälern, die unter Misswirtschaft, der Arroganz der Geistlichkeit und einer Wirtschaftsblockade leiden, die die westliche Presse bei der Diskussion über die Gründe für den iranischen Zorn geflissentlich verschweigt.

Doch in diese echte Wut griffen andere Hände hinein.

Am 29. Dezember 2025, als sich die wirtschaftlichen Probleme vom Großen Basar in Teheran ausbreiteten, postete der offizielle persische Twitter-Account des Mossad: „Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen. Wir sind an eurer Seite. Nicht nur aus der Ferne und mit Worten. Wir sind vor Ort an eurer Seite.“ Der Beitrag erreichte 1,15 Millionen Aufrufe. Der ehemalige CIA-Direktor Mike Pompeo antwortete: „Frohes Neues Jahr an alle Iraner auf der Straße. Und auch an alle Mossad-Agenten, die neben ihnen gehen.“ Er äußerte sich öffentlich. Der ehemalige Chef des amerikanischen Geheimdienstes verkündete der Welt, dass israelische Agenten in die iranischen Proteste eingeschleust waren. Die westlichen Medien reagierten gelassen.

Iranische Sicherheitskräfte verhafteten Anfang Januar in Teheran einen bestätigten Mossad-Agenten. Dieser wurde gefilmt, wie er gestand und detailliert die Rekrutierung über soziale Medien, seine Führungsoffiziere in Deutschland sowie Anweisungen zum Fotografieren von Zielen, zur Teilnahme an Protesten und zur Weiterleitung des Filmmaterials ins Ausland schilderte. Bei Razzien in Verstecken wurden Waffen, Munition und Material zum Bombenbau sichergestellt. Der israelische Fernsehsender Kanal 13 berichtete, dass der Mossad vor dem Krieg im Juni 2025 etwa hundert Agenten im Iran eingesetzt hatte, um Raketenwerfer zu sabotieren und die Luftverteidigung zu blenden. In Maschhad und Rascht wurden Störsender beschlagnahmt, die dazu dienten, GPS-Signale taktischer Drohnensysteme zu manipulieren. Die israelische Einheit 8200 hackte am 18. Juni 2025 das iranische Staatsfernsehen und blendete Aufnahmen von Frauenrechtsdemonstrationen mit der direkten persischen Anweisung ein: „Geht auf die Straße und vollendet die Sache.“

Dies ist keine iranische Propaganda. Die Beweise sind dokumentiert, größtenteils aus israelischen Quellen, die sich sicher waren, dass es keine Konsequenzen geben würde. Sie hatten Recht. Bis heute, als sich alles als zerschlagen herausstellte. Das Netzwerk, das bei den heutigen Angriffen im Iran aktiv werden sollte, blieb wirkungslos   – nicht etwa, weil es den Agenten an Mut mangelte, sondern weil sie in den vorangegangenen neun Monaten identifiziert, verhaftet, umgedreht oder getötet wurden. Der Iran hat die Lehre aus dem Juni 2025 gezogen und entsprechend gehandelt.

Der 1953 von der CIA unterstützte Sturz des demokratisch gewählten Premierministers Mohammad Mossadegh   – der wegen der Verstaatlichung iranischer Ölreserven abgesetzt wurde   – ist für die Iraner keine längst vergangene Geschichte. Er bildet den Rahmen, vor dem jede nachfolgende westliche Geste gegenüber iranischem Widerstand richtig interpretiert wird. Pompeo bestätigte am 2. Januar die Existenz dieses Netzwerks, und nur wenige werteten dies als Beweismittel.

Die Fantasie vom Regimewechsel verdient nicht nur Verwerfung, sondern ihre Zerstörung. Letzte Nacht hat die Geschichte diese Zerstörung in Echtzeit geliefert.

Die Expertenversammlung trat innerhalb einer Stunde nach dem Tod des Obersten Führers zusammen. Der Führungsrat wurde aktiviert. Die Revolutionsgarden gaben eine Erklärung ab, die nicht von Kapitulation, sondern von Eskalation sprach: „Das Martyrium des Obersten Führers verpflichtet uns, mit maximaler Gewalt zu reagieren.“ Die Basij mobilisierte. Justiz, parallele Kommandostrukturen, Bürokratie   – alle staatlichen Gewalten arbeiteten ununterbrochen weiter und verhärteten ihre Entschlossenheit eher noch. Die iranische Verfassung wurde von Menschen verfasst, die den Schah überlebt hatten, die wussten, was eine Enthauptung bedeutet, und die genau für dieses Szenario Nachfolgemechanismen entworfen hatten. Der Nachfolgeprozess läuft nun mit einer Ordnung ab, die jeden Architekten dieser Operation erschrecken sollte. Kein Chaos. Ganz sicher kein Zerfall. Sondern ein geregeltes Verfahren.

Khameneis Tod hat etwas bewirkt, was die Bomben nicht vermochten: Er hat jedem Iraner   – ob religiös oder säkular, reformorientiert oder Hardliner, regierungstreu oder regierungsfeindlich   – einen Märtyrer beschert. Keinen Politiker. Keinen General. Den Obersten Führer selbst. Die emotional einigende Kraft dieser Tatsache im Iran heute Abend kann nicht hoch genug eingeschätzt und sollte nicht unterschätzt werden. Die Demonstrationen, die heute durch Teheran, Isfahan und Maschhad zogen, waren bereits regierungstreu. Nach der gestrigen Bestätigung werden sie etwas völlig anderes sein. Etwas Älteres. Etwas, das nicht verhandelt.

Washingtons Siegestheorie lautete stets: Die Führung ausschalten, die Bevölkerung erhebt sich, das Regime stürzt, und die MEK nutzt das entstandene Machtvakuum. Was sich heute Abend abspielt, widerlegt diese Theorie in jeder Hinsicht. Die Führung wurde getötet. Die Bevölkerung hat sich vereint. Das Regime ist nicht gestürzt. Und die MEK   – Washingtons bevorzugte Exilregierung, die Volksmudschahedin, die im Iran mit der Zuneigung betrachtet wird, die die meisten Menschen Kollaborateuren entgegenbringen   – hat keine Basis im Inland, keine Glaubwürdigkeit und keine nennenswerte Präsenz in dem Land, das sie angeblich vertritt. Ein Witz, finanziert durch das Budget der Washingtoner Lobby.

Wohin das führt…

Die seismische Tragweite von Khameneis bestätigtem Tod ist nicht das, was Tel Aviv und Washington vorhergesagt hatten. Im Gegenteil. Die Islamische Republik hat nun in der denkbar extremsten Bewährungsprobe bewiesen, dass sie die Ermordung ihres Obersten Führers verkraften und den Kampf fortsetzen kann. Jede Bewegung im Globalen Süden, jede Regierung, die sich insgeheim gefragt hat, ob Widerstand gegen die amerikanische Macht nachhaltig ist, jeder Gegner, der abwägt, ob die Vereinigten Staaten abgeschreckt werden können   – sie alle haben beobachtet, wie Irans Führungsstruktur nach dem Tod ihres Obersten Führers die Stellung hielt, wie die Raketenangriffe weitergingen und wie die Machtübergabe reibungslos verlief. Diese Demonstration, live übertragen, ist für die Sache des multipolaren Widerstands wertvoller als alle diplomatischen Erklärungen des letzten Jahrzehnts.

Washington wollte beweisen, dass die amerikanische Macht eine Regierung enthaupten und ihren Zusammenbruch herbeiführen kann. Doch es bewies das Gegenteil. Und das vor den Augen der ganzen Welt.

Selbst der Atlantic Council kam diese Woche zu dem Schluss, dass ein Regimewechsel von außen ohne großangelegte Militärintervention oder einen internen Elitenbruch „kurzfristig keine realistische Option“ darstellt. Das schrieben sie, bevor der Oberste Führer getötet wurde und die Raketenangriffe weitergingen. Die Drahtzieher wissen das. Sie machen trotzdem weiter, denn das eigentliche Ziel war nie das, was sie vorgaben. Es ging um die geografische Lage, die Energiereserven, die Handelsströme, die den Dollar umgehen, und den strategischen Puffer, den ein souveräner Iran der eurasischen Architektur bietet   – etwas, das Washington als unerträglich empfindet.

Bedenken Sie, was dieser Krieg Amerikas vermeintlichen Verbündeten kostet   – jenen, die Washington inständig gebeten haben, dies nicht zu tun.

Trumps Reise nach Riad im Mai 2025 brachte Investitionszusagen in Höhe von zwei Billionen Dollar ein. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich als globales Finanzzentrum für Kapitalflucht aus allen unsicheren Regionen der Welt positioniert. Bahrain beherbergt die Fünfte US-Flotte. Katar beherbergt das regionale Hauptquartier des US-Zentralkommandos (CENTCOM). Alle diese Länder stehen heute Abend unter iranischem Raketenbeschuss. Kuwait verurteilte den Angriff auf seinem Territorium als „eklatante Verletzung der Souveränität“. Omans Außenminister, der den Durchbruch 48 Stunden vor dem Bombenabwurf verkündet hatte, sagte Washington unmissverständlich: „Das ist nicht euer Krieg.“ Der Hafen von Jebel Ali   – das wirtschaftliche Herzstück Dubais   – wurde heute Nachmittag von iranischen Raketen getroffen. Die Abflughalle des internationalen Flughafens von Dubai wurde beschädigt. Wohngebiete wurden getroffen. Der US-Botschafter in Jerusalem sagte heute zu den amerikanischen Mitarbeitern: „Wenn Sie Israel verlassen wollen, tun Sie es noch heute.“

Die Golfmonarchien begriffen   – wenngleich sie letztendlich doch eingeschüchtert waren, ungeachtet ihrer persönlichen Gefühle gegenüber Teheran   –, dass ein regionaler Flächenbrand die wirtschaftlichen Transformationsprojekte zerstört, die ihre Zukunft sichern. NEOM. Dubais Finanzarchitektur. Die Diversifizierung nach dem Ölboom, auf die sie ihr nationales Überleben gesetzt haben. All das wird zum Kollateralschaden eines Krieges, für den sie nicht gestimmt haben und dem sie nicht entkommen können.

Die Straße von Hormus ist gesperrt. Bestätigt von den iranischen Revolutionsgarden, der britischen Seeschifffahrtsbehörde (UKMTO) und Tankerverfolgungsdiensten. Zwanzig Millionen Barrel pro Tag. Einunddreißig Prozent des weltweiten Seetransports von Rohöl. Zwanzig Prozent des weltweiten LNG-Transports. Die einzige Exportroute für Gas aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten nach China, Indien und Südkorea.

Der Anteil des Dollars an den globalen Devisenreserven ist auf 57,8 % gefallen   – ein Tiefstand seit Jahrzehnten, verglichen mit 71 % um die Jahrtausendwende. Chinas grenzüberschreitendes Interbanken-Zahlungssystem wickelt täglich Transaktionen in Billionenhöhe ab. Die mBridge-Plattform   – ein digitaler Währungskorridor der Zentralbanken, der China, Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Thailand verbindet   – ist voll funktionsfähig. Der Iran verkauft sein Öl seit Jahren in Yuan an China. Russland hat seine Dollarbestände von 41 % auf unter 10 % reduziert. Die Infrastruktur für den Energiehandel nach dem Dollar ist vorhanden. Sie wurde genau für diesen Moment geschaffen.

China hat nun einen sofortigen Stopp aller Seltene-Erden-Exporte in die USA angekündigt, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. China kontrolliert 90 Prozent der weltweiten Produktion raffinierter Seltenerden   – jener Materialien, die für Leitsysteme, Raketenkomponenten, Beschichtungen für Triebwerke und Permanentmagnete in allen modernen Waffensystemen des US-Militärs benötigt werden. Die Yttriumpreise lagen diese Woche bereits 60 Prozent höher, siebzigmal so hoch wie vor einem Jahr. Zwei nordamerikanische Beschichtungshersteller hatten ihre Produktion bereits vorübergehend eingestellt. Nun ist der Zufluss vollständig versiegt. Die USA versuchen, einen mehrtägigen Luftangriff gegen ein Land durchzuführen, dessen mächtigster strategischer Partner gleichzeitig die Materiallieferkette für die Waffensysteme, die für zukünftige Einsätze benötigt werden, unterbrochen hat.

Eine anhaltende Blockade der Straße von Hormus löst in allen energieimportierenden Ländern, die noch nicht der NATO angehören, eine Kettenreaktion von Entscheidungen aus. Soll man Dollarreserven anhäufen, um Öl zu kaufen, das nicht mehr zuverlässig über Dollar-Kanäle fließt? Oder soll man den Ausbau der parallelen Infrastruktur beschleunigen, die Peking seit 2018 errichtet? Saudi-Arabien   – dessen Vision 2030 von Stabilität abhängt und dessen größter Handelspartner bereits China ist   – wird seit Jahren eine Yuan-Zahlung angeboten. Sobald die Straße von Hormus unter amerikanischer Kontrolle zum Kriegsgebiet wird, ändert sich Riads Kalkulation. Entscheidend. Unwiderruflich.

Das Muster ist unübersehbar. Saddam Hussein legte den Ölpreis in Euro fest. Er wurde gestürzt, und innerhalb weniger Monate wurde der irakische Ölpreis wieder in Dollar angegeben. Gaddafi schlug einen Golddinar vor. Er endete 2011 mit dem Gesicht im Graben. Der Iran einigte sich auf den Yuan. Heute wird das Land bombardiert. Jedes Finanzministerium im globalen Süden kommt zum selben Schluss: Die Abhängigkeit vom Dollar ist eine Belastung, und die Infrastruktur, um sie zu verringern, ist vorhanden.

Das Petrodollar-System   – die Vereinbarung, durch die der Ölpreis weltweit in Dollar festgelegt wurde und die jedes Importland zwang, Dollar anzuhäufen, die dann in US-Staatsanleihen reinvestiert wurden und die Flugzeugträger finanzierten, die nun Angriffe auf Teheran fliegen   – ist kein Naturgesetz. Es ist ein politisches System, das auf dem Vertrauen in die amerikanische Verwaltung der globalen Gemeingüter beruht. Jedes Mal, wenn Washington ein Land bombardiert, das in gutem Glauben verhandelt hat, jedes Mal, wenn ein Durchbruch aus der Luft zunichtegemacht wird, jedes Mal, wenn der Dollar als Waffe eingesetzt wird und ein anderes Finanzministerium seine Exit-Tabelle aktualisiert   – schwindet dieses Vertrauen.

Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten mit Atomwaffen. Dutzende davon lagern im Negev-Atomforschungszentrum bei Dimona   – nie deklariert, nie inspiziert, nie Gegenstand von IAEA-Kameras, Snapback-Mechanismen, Kampagnen mit maximalem Druck oder der Operation Epic Furies. Der Staat, dessen nukleare Geheimhaltung durch ein amerikanisches Veto bei der UNO geschützt wird, ist Mitverantwortlicher eines Krieges, der im Namen der nuklearen Nichtverbreitung geführt wird. Sein Verteidigungsminister bezeichnete die Angriffe im Juni 2025 als „Promo“. Sein Premierminister gab den Startschuss für die Hauptaktion und flog nach Berlin, als die Reaktion eintraf.

Das Atomprogramm war nie der eigentliche Zweck. Es war immer nur ein Vorwand.

Araghchi brachte es auf den Punkt: „Trump hat ‚Amerika zuerst‘ in ‚Israel zuerst‘ verwandelt   – was immer ‚Amerika zuletzt‘ bedeutet.“ Man mag die Formulierung anzweifeln. Unbestreitbar ist jedoch die Tatsache, dass amerikanische Matrosen am Hauptquartier der Fünften Flotte in Bahrain iranischen Raketen ausweichen, während ein Anführer von Mar-a-Lago und ein anderer von Berlin aus zusieht.

Die MAGA-Wähler, die wegen des Versprechens eines Endes der endlosen Kriege zur Wahl gingen, hatten Recht: Amerika war von Eliten verraten worden, die ausländische (israels) Interessen über ihre eigenen stellten. Sie hatten den falschen Sündenbock.

53 Prozent der Trump-Wähler, die vor Juni 2025 befragt wurden, sprachen sich dafür aus, dass sich die USA nicht in den Iran-Israel-Konflikt einmischen sollten. 45 Prozent aller Amerikaner lehnten ein militärisches Vorgehen der USA gegen den Iran ab. Der Krieg wurde dennoch geführt. Die israelischen Militärstützpunkte wurden ignoriert. Der Einparteienkonsens   – geschmiedet in Denkfabriken, finanziert von Rüstungsunternehmen, die von jedem Einsatz profitieren, und gelenkt durch eine Lobbystruktur, die sicherstellt, dass kein amerikanischer Politiker ohne Treueeid gegenüber den israelischen Sicherheitsinteressen an die Macht kommt   – brachte den Krieg hervor, gegen den die Wähler nicht stimmen konnten und für den sie nun mit Blut, Geld, den Lieferketten seltener Erden und dem Währungssystem bezahlen müssen, das den amerikanischen Lebensstandard seit fünfzig Jahren subventioniert.


Schlussgedanken

Bismarck bezeichnete den Präventivkrieg als Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Damals hatte er Recht. Und heute hat er Recht.

Die Geschichte wird festhalten, dass ein Abkommen auf dem Tisch lag, dass der Streiktermin in Tel Aviv während der Verhandlungen festgelegt wurde, dass 85 Kinder in einer Schule in Minab starben, dass die Straße von Hormus am Nachmittag geschlossen wurde und dass die Waffenstillstandsanfrage am Abend einging. Sie wird den Mann in Mar-a-Lago und den Mann in Berlin erwähnen. Sie wird festhalten, dass der oberste Führer getötet wurde und die Raketenangriffe weitergingen. Und sie wird festhalten, dass China die Lieferungen von Seltenen Erden an das Militär, das den Krieg führte, innerhalb weniger Stunden nach Kriegsbeginn einstellte.

Irak. Syrien. Libanon. Libyen. Somalia. Sudan. Iran.

Die Liste ist vollständig. Das fünfundzwanzigjährige Projekt hat seinen Abschluss gefunden und damit womöglich nicht den Abgesang auf die iranische, sondern auf die amerikanische Republik geschrieben. Der Petrodollar, der die Flugzeugträger finanzierte. Die Flugzeugträger, die die Raketen abfeuerten. Die Raketen, die die Straße von Hormus blockierten. Die Straße von Hormus, deren Blockade die Entdollarisierung beschleunigt, die den nächsten Krieg unfinanzierbar macht. Das Verbot seltener Erden, das die Flugzeuge am Boden hält, bevor der nächste endlose Krieg überhaupt stattfinden kann.

Das Imperium frisst sich selbst auf. Und es nannte daas epische Wut.


Quelle: Islander Reports - Automatische Übersetzung - //substack.com/@islanderreports">Inselbewohnerberichte

https://islanderreports.substack.com/p/the-last-entry-iraq-syria-lebanon?r=12utvo&triedRedirect=true




Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/urteil-der-geschichte-wird-us-regierung-verdammen


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.03.2026

Wir werden belogen! – Iran und der Krieg für Menschlichkeit

uncut-news.chMärz 2, 2026,  

Die große Lüge entlarven Hallo zusammen, in diesem Beitrag werden wir uns ausführlich mit der Fragestellung auseinandersetzen: War die Tötung von Ayatollah Khamenei und der Großangriff auf den Iran wirklich eine Wohltat für das iranische Volk, wie uns suggeriert wird?

Bevor wir tiefer eintauchen, eine Breaking News: Donald Trump behauptet, die Iraner hätten ihn gebeten, zu reden und zu verhandeln. Er hätte zugestimmt, und das soll heute, morgen oder in den nächsten Tagen stattfinden. Er hat schon ganz am Anfang gesagt, der ganze Krieg werde nur vier Tage dauern. Er möchte schnell raus aus der Geschichte. Nachdem, was ich gesehen habe, kann ich euch sagen, das wird so nicht passieren.

Kommen wir zu dieser großen Lüge. Hier am Beispiel des Lügners Markus Söder, stellvertretend für viele im Westen, für viele Politiker im Westen.

Historische Stunden im Nahen Osten, schreibt Söder. Der entschlossene Einsatz der USA und Israels ermöglicht endlich den erhofften Wandel im Iran. Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft eines grausamen Terrorregimes bieten sich nun die Chance auf Freiheit und die Einhaltung von Menschenrechten. Wir unterstützen das iranische Volk bei seinem Streben nach Selbstbestimmung und fordern die islamistische Führung auf, den Weg endlich freizumachen. Die willkürlichen Angriffe des Regimes auf die Staaten in der Golfregion müssen sofort enden. Viel zu lange hat Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert. Es ist Zeit für einen demokratischen Neuanfang und neue Menschlichkeit, schreibt Söder.

Die Realität hinter den willkürlichen Angriffen

Zunächst einmal: Die willkürlichen Angriffe gelten den zahlreichen US-Basen, die drumherum um den Iran stationiert sind, und all den Versorgungs- und Häfen, die die US-Marine gerade in Anspruch nimmt. So viel zum Thema willkürliche Angriffe.

Es ist ein illegaler, völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Vollkommen eindeutig. Trotz all der Drohungen und all dem Aufbau von Militär hat der Iran trotzdem nicht angegriffen. Nicht einmal präventiv, sondern wieder verteidigt er sich nur, was Söder dem Iran nicht zugesteht, sondern vom entschlossenen Einsatz spricht. Das ist eine Rechtfertigung eines Angriffskrieges und damit eine Straftat. Das sehen wir aber gerade zu Tausenden. Weder Völkerrecht noch deutsches Strafrecht spielen hier irgendeine Rolle.

Und jetzt sagt er für das iranische Volk und für die neue Menschlichkeit. Und das wollen wir uns doch mal im Detail genau anschauen.

Zunächst einmal schauen wir uns mal an, wie die neue Menschlichkeit eigentlich aussieht von jenen, die Frieden und Menschlichkeit verbreiten. Mehr als 100 tote Kinder durch US-israelischen Angriff auf eine Mädchenschule im Südiran. Auch deutsche Medien haben darüber berichtet. Aufnahmen zeigen zerstörte Mädchenschule im Iran, aber da sehen wir nicht mehr, wer der Aggressor ist. Ja, es sind über 100 Tote durch israelisch-amerikanischen Angriff. Schreckliche Bilder. Das ist, was Markus Söder meint mit Menschenrechten, mit Demokratie. Das war schon immer so, aber wir sehen es jetzt live in Echtzeit.

Die Reaktion des iranischen Volkes: Trauer statt Jubel

Jetzt schauen wir uns an, wie der Iran, das befreite Volk, was sich doch jetzt so sehr freuen wird, reagiert hat auf die Meldung, dass ihr Oberhaupt getötet wurde. Das ist jetzt nur ein Video von vielen. Wir werden uns viele verschiedene Videos anschauen. Ich glaube, das ist aus Esfahan.

Also, wenn ihr die Kultur nicht versteht und nicht versteht, was sie sagen und was sie hier halten, nicht seht, dann könntet ihr vielleicht denken, dass seinen Massen die feiern und einzelne habe ich auch gesehen, die so etwas behaupten.

Hier die Massen bis zum Horizont sind Massen von Iran, die trauern. Sie halten überall das Bild von Ayatollah Khamenei hoch und sie trauern in traditioneller Trauerprozession, aber von Herzen und auf eine Weise, wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe.

Habt ihr schon mal so viele Politiker gesehen irgendwo auf der Welt, wenn sie gestorben sind, wenn sie getötet wurden, dass es solche Trauerprozessionen für sie gab? Hier am Beispiel von Esfahan, wir werden gleich viele andere Videos sehen.

Bevor wir im Iran weiterschauen, möchte ich euch zeigen, dass das Thema weit über den Iran hinausgeht. Hier ist ein Video ebenfalls eine riesige Trauerprozession bis zum Horizont, aber nicht aus dem Iran. Wir schauen mal rein.

Also sie rufen „Oh Märtyrer von Karbala“ unter Schiiten. Schiitischen Muslim ist das ein sehr bekanntes Motiv aus der Frühzeit des Islams. Martyrium zu verbinden mit dem Martyrium des Prophetenenkels Hussein in Karbala. Und das hier sind keine Iraner, die das rufen. Wir schauen uns das Video mal an. Das sind wirklich gewaltige Massen, die das hier machen. Schaut euch das an. Links bis zum Horizont, rechts bis zum Horizont, alles voll. Das ist alle halten sie sein Bild hoch und trauern dort eng aneinander gepackt.

Globale Trauer: Pakistan und darüber hinaus

Das ist in Pakistan. Das ist in Pakistan. Und es gab es in zahlreichen Städten von Pakistan.

Wann habt ihr jemals gehört, dass es für einen politischen Führer gleich welcher Art solche Trauerprozession außerhalb des Landes gab? Daran sieht ihr die Dimension. Hier wurde in hohem Alter, nahe des Endes seines natürlichen Lebens sowieso ein Märtyrer geschaffen, der nicht nur ein politischer Führer, sondern ein sehr, sehr beliebter, für Millionen sehr wichtiger religiöser Führer war. Und da haben die Amerikaner und Israelis einen gewaltigen Fehler begangen. Das war vollkommen unnötig, hier einen Märtyrer zu schaffen. Das wird ihnen gewaltig schaden.

So, das ist Pakistan. Es gibt viele solche Videos aus Pakistan. Wir schauen uns noch andere aus anderen Städten an und da werdet ihr ein interessantes Motiv finden.

Das sind jetzt Fotos auch wieder aus Pakistan. Sehr große Massen. Aber ihr seht hier etwas, was ich immer wieder gesehen habe inzwischen, nämlich das hier. Das Trump-Regime ist als Epstein-Regime bekannt. Netanyahu, Trump, Epstein. Das ist eine Sache, die verbreitet sich gerade sehr groß. Das ist die Epstein-Armee, STIN-Angriffe. Wir haben das schon im letzten Video besprochen aus meiner Sicht vollkommen zurecht. Wir haben eine Armee angeführt von Epstein, Milliardären des Westens, getrieben von den Zionisten, die Epstein beherrscht haben und die ihn für sich haben arbeiten lassen. Deswegen geschieht das gerade alles für Israel, nur für Israel, nicht für die USA, nicht für die Amerikaner, die in prekären Lebenssituationen leben, sich keine Gesundheitsvorsorge leisten können. Die größten Schulden in den USA, Privatschulden sind Gesundheitsschulden, sondern deswegen hier Netanyahu, der Trump reitet mit Hilfe von Epstein. Sehr genaue und vernünftige Darstellung.

Und wenn man jetzt auf Seiten ist von den Amerikanern und Israelis, dann zeigt man der entschlossene Einsatz für Demokratie und Menschlichkeit für das iranische Volk. Das ist ein Euphemismus für diese Epstein-Milliardäre und Markus Söder schließt sich offensichtlich auf in dieser geschichtlichen, in dieser historischen Zeit dieser Seite an.

Weitere Trauer in Iran und international

So, dann schauen wir weiter. Jetzt schauen wir aber mal in den Iran noch mal rein. Das hier ist Esfahan. Schauen wir. Das ist das gleiche Video, glaube ich, auch bisschen länger. Schauen mal rein. Also, Allahu Akbar, Gott ist groß und viele verschiedene traditionelle und politische Gesänge und Slogans.

Dann haben wir das hier ist nicht Esfahan, das ist Teheran. Ein paar Nahaufnahmen von Menschen, die trauern und sein Bild halten. Das ist eine Trauer, die wird zurückschlagen.

Wir haben jetzt gesehen, wie Netanyahu die Iraner aufgefordert hat, auf die Straßen zu gehen. Nun, sie gehen auf die Straßen, aber es sind nicht die Iraner, die er sich erhofft hatte. Gerade eben hat wiederum ein Sprecher, ein ehemaliger Sprecher und Stabsvorsitzender der IDF sich gemeldet und gesagt, wir können kein Regime Change machen, nur mit Luftangriffen. Wir brauchen das mutige iranische Volk. Das mutige iranische Volk ist da, mitten im Krieg, mitten im Bombenhagel bei solchen Großkundgebungen, aber es ist nicht das, was sie sich vorgestellt haben.

Das hier ist nicht Iran und es ist nicht Pakistan, sondern es ist Indien. Riesige Kundgebungen. Ja, richtig gehört in Indien. Also schaut euch mal diese Mengen an. Das sieht, das muss ja KI sein, würde man wahrscheinlich hoffen aus amerikanischer und israelischer Sicht, aber es sind unglaublich riesige Massen hier im indischen Teil von Kaschmir. Auch in Indien zahlreiche Kundgebungen, heute Trauerprozessionen und Kundgebungen gegen USA und Israel.

Hier wieder mehrere Nahaufnahmen. Das ist jetzt, was ist das? Tabriz. Ihr seht, dass das von der aktuellen Zeit ist.

Dann haben wir hier, was ist das? Das ist wieder Kaschmir. Ja, das ist pakistanischer Teil.

Dann haben wir hier, das ist Iran Jamaran. „برخیز و علم بردا ای یار ایار برخیز و علم بگو به ظالم بگو به کافرش“ – hier Flaggenbeflaggung, die nicht nur Trauer sondern auch Vergeltung fordert.

Schauen wir nächste Videos. Ja, es gab auch gewaltsame Ausschreitungen gegen US-Standorte in Pakistan. Meere dabei über 30 tote Pakistaner durch stationierte US-Soldaten.

Weitere Videos, das ist wieder Iran in verschiedensten Standorten im Iran. Jetzt im Monat Ramadan diese wirklich kraftvollen Trauerzeremonien von unglaublichen Menschenmassen. Das alles wohl gemerkt für den Diktator, vor dem sich alle gefürchtet haben, den doch alle gehasst haben und bei dem sich auch alle so freuen, dass Söder und Co und die Epstein-Klicke ihn getötet hat. Das ist Sanjan wieder in andere Stadt.

Gucken wir mal Nahaufnahmen einzelner in Teheran diesmal. Ja, solche Aufnahmen gibt es zahlreiche. Ja, die Iraner sind hart getroffen. Schwere Herzen.

Das Narrativ und die verborgene Wahrheit

Es gibt zahlreiche wirklich so viele Videos, die meisten sind entstanden noch am frühen Morgen, direkt nachdem das iranische Staatsfernsehen seine Ermordung 24 Stunden vorher veröffentlicht hat. Das sind Szenen, die ihr nicht seht, die ihr nicht seht in den westlichen Medien, weil das passt ja gar nicht zu diesem Narrativ, dass das alles eine Unterstützung für das iranische Volk ist.

Wenn das eine Unterstützung für das iranische Volk ist, warum trauert das iranische Volk dann? Wie passt das zusammen?

Und deswegen seht ihr auch, ja, es wird Elemente geben im Iran. Sie werden ihre Schergen nachts losschicken. Sie werden sicherlich auch wieder Massaker machen mit ihren Terrorgruppen, die schon eingedämmt wurden, aber von denen es sicher noch einige gibt. Ihr werdet Videos sehen, wie sie dann den Schah fordern, eine kleine Gruppe hier und da.

Aber die richtigen Anzahlen, die die auf die Straße gehen im Iran und in großen Teilen, ich habe euch jetzt gar nicht gezeigt, im Jemen und Irak, in großen Teilen der islamischen Welt, das sind diejenigen, die um ihn trauern und das passt natürlich gar nicht zu dem Narrativ.

Deswegen, denn man muss sich ja dann die Frage stellen, warum trauern diese Menschen so sehr um einen 86-jährigen verhassten Diktator im Iran und außerhalb des Irans?

Stattdessen werden wir haben wir heute schon und werden wir mehrfach noch solche Meldungen sehen, wie es gibt mehrere andere Angriffe auf Krankenhäuser, auf Schulen aktuell und das ist direkt mit Angriffen auf Mädchen und zahlreiche tote Kinder heute schon losgeht. Das passt einfach perfekt zu diesem hier zur Epstein-Klicke und man sollte sich doch sehr sehr gut vorher informieren, bevor man nun vorschnell unseren Lügnern von der deutschen Politik glaubt.



Start der Artikelserie: Die großen Lügen – Lügen sind effizient 02/03/2026

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Zehn Stunden, die Westasien erschüttertenPepe Escobar 02/03/2026







Info: https://uncutnews.ch/wir-werden-belogen-iran-und-der-krieg-fuer-menschlichkeit/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.03.2026

Entgrenzter Krieg   Die Bundesregierung stärkt den USA und Israel bei deren Angriffskrieg gegen Iran den Rücken und trägt damit zur weiteren Auflösung des Völkerrechts bei. Morde an führenden Staatsvertretern werden gängige Praxis für künftige Kriege.

german-foreign-policy.com, 2. März 2026

WASHINGTON/TEL AVIV/BERLIN (Eigener Bericht) – Die USA und Israel erhalten bei ihrem zweiten Angriffskrieg gegen Iran binnen neun Monaten erneut die Rückendeckung der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz teilte am gestrigen Sonntag mit Blick auf den offenkundig völkerrechtswidrigen US-amerikanisch-israelischen Überfall auf Iran mit, er wolle „völkerrechtliche Einordnungen“ des Krieges nicht vornehmen: Es sei „jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren“. Im Gegensatz dazu forderte er Iran, dessen mörderisches Regime in diesem Fall mit Raketenattacken auf US-Militärstützpunkte und auf Israel nur sein legitimes Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt, auf, „diese wahllosen Angriffe sofort zu beenden“. Merz trägt mit seiner Billigung völkerrechtswidriger Angriffe und seiner Kritik an völkerrechtskonformer Selbstverteidigung zur Auflösung des internationalen Rechts bei, das die Trump-Administration ohnehin nicht mehr anerkennt. Mit dem Abschied vom Völkerrecht geht die Normalisierung des Kriegs per Enthauptungsschlag einher: Zum wiederholten Mal galten die ersten Luftangriffe der Staats- und Militärspitze Irans. Dies steht in künftigen Kriegen allen zur Nachahmung frei.


Zitat: Bomben, Bomben, Bomben

Bei dem Angriffskrieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran handelt es sich bereits um den zweiten innerhalb von neun Monaten; schon im Juni vergangenen Jahres hatten beide Länder Iran schwer bombardiert. Der Angriffskrieg verlängert die Liste der Überfälle, die die Trump-Administration in nicht einmal 14 Monaten verübt hat, weiter. Bisher attackierte sie außer Iran auch Syrien, den Irak, den Jemen, Somalia, Nigeria und Venezuela; außerdem beschießt sie seit September vergangenen Jahres regelmäßig Boote in der Karibik, von denen sie ohne jeden Beleg behauptet, sie dienten dem Drogenschmuggel. Den Bootsmorden sind bislang laut Zählung der New York Times 150 Menschen zum Opfer gefallen.[1] Zu den militärischen Überfällen kommt die Verschleppung des amtierenden Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, ebenso hinzu wie die vollständige Strangulierung Kubas per Blockade. Israel wiederum bombardiert seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 willkürlich den Libanon, Syrien, den Irak und den Jemen. Es hat inzwischen – zusätzlich zu den Golan-Höhen – weitere Teile Syriens okkupiert, bereitet die Annexion des Westjordanlandes vor und hat seit Beginn des offiziellen Waffenstillstands im Oktober mehr als 600 Palästinenser im Gazastreifen umgebracht, die überwiegende Mehrheit davon Zivilisten.


Nicht nur gesetzwidrig, sondern gesetzlos

Die Feststellung, dass die Angriffskriege und Überfälle der Vereinigten Staaten und Israels gegen jegliches internationales Recht verstoßen, trifft zu, genügt aber inzwischen nicht mehr. US-Präsident Donald Trump hat Anfang Januar im Interview gegenüber der New York Times erklärt: „Ich brauche kein internationales Recht.“[2] Er hat hinzugefügt, „das Einzige“, das ihn „stoppen“ könne, sei „meine eigene Moralität“. US-Außenminister Marco Rubio erklärte in seiner Rede auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar, die USA würden „die sogenannte globale Ordnung“ künftig nicht mehr über ihre „vitalen Interessen“ stellen.[3] Vorwürfe gegenüber Washington, die sich irgendwie auf das Völkerrecht beziehen, gehen also komplett ins Leere. Das gilt auch dafür, dass bei den bisherigen Bombardements unter anderem eine Mädchenschule zerstört wurde; dabei kamen laut aktuellem Stand annähernd 150 Menschen ums Leben, darunter Schülerinnen in unbekannter Zahl. Darüber hinaus bombardierten die USA und Israel das Gandhi-Krankenhaus in Teheran sowie zivile Wohngebiete, so etwa einen Block, in dem der einstige Präsident Mahmud Ahmadinejad lebte. Er wurde bei dem Angriff getötet. Wieviele weitere Zivilisten dort und andernorts zu Tode kamen, ist unbekannt. Die am Sonntag kursierende Zahl von rund 200 dürfte viel zu niedrig sein.


„Verbündete nicht belehren“

Wie Bundeskanzler Friedrich Merz am gestrigen Sonntag explizit bekräftigte, stärkt die Bundesregierung den Vereinigten Staaten und Israel bei ihren gesetzlosen Bombardements den Rücken. Zwar hat Merz diesmal davon Abstand genommen, die Angriffe der USA und Israels auf Iran als „Drecksarbeit“ zu bezeichnen wie noch während des israelischen Angriffskriegs vom Juni 2025; damals hatte er erklärt, Israel habe mit dem Krieg gegen Iran „die Drecksarbeit“ für „uns alle“ übernommen, wovor er „größten Respekt“ habe.[4] Diesmal beschränkte Merz sich darauf, Deutschland „teile“ das „Interesse“ der USA sowie Israels, das iranische Atomprogramm zu beenden und die iranischen Raketen- und Drohnenbestände zu vernichten. Letztere sind Irans einzige halbwegs wirksame Abwehrwaffe gegen Überfälle wie den aktuellen. Merz fuhr fort, er werde gegenüber den USA und Israel internationales Recht nicht geltend machen. „Völkerrechtliche Einordnungen werden … relativ wenig bewirken“, teilte der Bundeskanzler mit. Er fügte noch hinzu, es sei „jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren“.[5] Im Hinblick darauf, dass Iran mit Attacken auf US-Stützpunkte am Persischen Golf und auf Israel sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt, erklärte Merz hingegen: „Wir fordern Teheran … auf, diese wahllosen Angriffe sofort zu beenden.“


Die Normalisierung des Enthauptungsschlags

Keine Einwände hat die Bundesregierung auch gegen die Normalisierung der Kriegführung per Enthauptungsangriff. Israel befleißigt sich bereits seit Jahren der Praxis, gezielt Anführer feindlicher Organisationen umzubringen; das war nicht nur im Krieg gegen die Hamas der Fall, sondern auch bei den Angriffen auf die libanesische Hizbollah und im Krieg vom Juni 2025 gegen Iran. Im aktuellen Angriffskrieg rühmt sich Israel, gleich zu Beginn seiner Bombardements Irans obersten religiösen Anführer Ali Khamenei umgebracht zu haben. Die Liste der Spitzenfunktionäre, die getötet wurden, umfasst zudem mit Ali Shamkhani einen Berater von Khamenei, zudem Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, den Befehlshaber der Revolutionsgarde, Mohammad Pakpour, den Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mussawi, und weitere ranghohe Militärs. Damit erheben die USA, die den Angriff auf Khamenei mit Geheimdienstinformationen ermöglicht haben [6], und Israel die Ermordung feindlicher Anführer zum gängigen Mittel des Kriegs. Täte Russland es ihnen gleich, müsste es umgehend zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ansetzen. Gleichzeitig hätte Iran jedes Recht, Regierungsmitglieder der USA oder Israels zu ermorden. Die Entgrenzung der Kriegführung schreitet mit der Normalisierung derartiger Praktiken weiter voran.


Umbrüche

Neben der kontinuierlich voranschreitenden Entgrenzung der Kriegführung bringt der Überfall der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran potenziell weitreichende Umbrüche für den gesamten Nahen und Mittleren Osten wie auch für den globalen Machtkampf der USA gegen China mit sich. german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.

 

[1] Tracking U.S. Military Killings in Boat Attacks. nytimes.com.

[2] David E. Sanger, Tyler Pager, Katie Rogers, Zolan Kanno-Youngs: Trump Lays Out a Vision of Power Restrained Only by ‘My Own Morality’. nytimes.com 08.01.2026. S. dazu Der Amokläufer und sein Kumpan.

[3] Secretary of State Marco Rubio at the Munich Security Conference. state.gov 14.02.2026.

[4] S. dazu Drecksarbeit und Drecksarbeit (II).

[5] Iranerinnen und Iraner haben eine bessere Zukunft verdient. bundesregierung.de 01.03.2026.

[6] Julian E. Barnes, Ronen Bergman, Eric Schmitt, Tyler Pager: The C.I.A. Helped Pinpoint a Gathering of Iranian Leaders. Then Israel Struck. nytimes.com 01.03.2026.


Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10321


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02.03.2026

Immer wieder so weiter, wirklich?
(hier folgend Screenshot von Überschrift aus FAZ Artikel, 2. März 2026) 

Screenshot_2026_03_02_at_09_26_16_Vater_der_SPD_FAZ_02.02.2026_S._2_Ereignisse_und_Gestalten.pdf



Zitat: "Auch im Kriege und durch gemeinschaftliches Durchkämpfen desselben wird ein Volk zum Volke. " Zitatende


siehe auch:

Ein Evangelium der Freiheit

von Johann Gottlieb Fichte

Verlag: Eugen Diederichs | Jahr: 1914


Info: https://projekt-gutenberg.org/authors/johann-gottlieb-fichte/books/ein-evangelium-der-freiheit/


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01.03.2026

Schlagzeile







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01.03.2026

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01.03.2026

Peter Hänseler – Gedanken in Dubai

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Maria Avilova und Peter Hänseler – Dubai, 1. März 2026


forumgeopolitica.com, So. 01 Mär 2026,  Peter Hänseler
Peter Hänseler befindet sich mit seiner Familie in Dubai. Eine nüchterne Analyse eines Ferienaufenthalts, der keiner mehr ist.


Vor gut drei Wochen machte ich auf dem Weg in die Schweiz Halt in Dubai und führte mit meinem Freund und Co-Autor Simon Hunt und weiteren interessanten Menschen Gespräche über die bedenkliche Entwicklung der geopolitischen Lage. Ich war besorgt über den Truppenaufmarsch der Amerikaner im Persischen Golf, hoffte jedoch, dass der Krieg nicht ausbrechen würde. Ein Krieg, zu dem es nur dann käme, falls die Amerikaner die Situation und ihre eigenen Möglichkeiten komplett falsch einschätzen würden. Scott Ritter, der in seinem letzten Artikel bei uns – «Krieg gegen Iran» - ein düsteres Bild zeichnete, oder auch Larry Johnson sollten Recht behalten. Die Amerikaner haben den Bezug zur Realität verloren. Der Krieg ist da.

Mit Simon Hunt traf ich einen sehr gebildeten Mann, ein erfolgreicher indischer Investor, der mit seiner Familie in Dubai wohnt. Ich sagte ihm, sollte der Krieg ausbrechen, würden die Iraner alle amerikanischen Militärinstallationen im Nahen Osten angreifen – auch in den Emiraten, auch in Dubai und anderswo. Er konnte es nicht glauben. Diese meine Überzeugung gewann ich im Austausch mit Professor Mohammad Marandi, einem liebenswürdigen Professor aus Teheran, welcher die Mentalität der Amerikaner zutiefst verinnerlicht hat. In Richmond / Virginia geboren, mit 13 Jahren in den Iran übergesiedelt, diente er als junger Mann im Iran-Irak Krieg.  In diesem Krieg verlor er praktisch alle Kameraden seiner Einheit, wurde selbst schwer verletzt und lehrt heute persische Literatur in Teheran lehrt. Er überzeugte mich davon, dass ein neuerlicher Angriff auf den Iran zu einem regionalen Krieg führen würde. Seit Samstagmorgen ist dies nun Realität.

Vor ein paar Tagen traf ich mich auf dem Rückweg aus der Schweiz mit meiner Familie in Dubai; Masha hatte hier ein paar Dinge zu erledigen und wir fanden es eine schöne Idee, diese Zeit gemeinsam zu verbringen.

Als der Krieg am Samstagmorgen begann, spürte man nichts davon. In unserem Beach-Hotel spielte die Musik laut und die Menschen schien es nicht zu kümmern, wie auch? Der Krieg fand ja schliesslich nicht in Dubai statt, sondern im Iran und in Israel. Typisch Mensch. «Das ist nicht mein Problem, das Elend ist weit, die Musik spielt weiter».

Die Amerikaner und die Israelis jubelten bereits nach ein paar Stunden. Einmal mehr führten beide einen Enthauptungsschlag gegen die Führung im Iran. Wie im Juni 2025 lullten die Amerikaner die Iraner mit Verhandlungen ein, die man am Montag hätte weiterführen wollen, nur um die Iraner während der laufenden Verhandlungen anzugreifen. Somit darf man mit Fug behaupten: Wenn die Amerikaner verhandeln, ist das ein Zeichen dafür, dass sie hinterrücks angreifen werden. Mit den Amerikanern Verhandlungen zu führen, ist tödlich,  und darin wird das Problem für die Zukunft liegen, vgl. dazu meinen Artikel vom «Diplomatie auf dem Totenbett – vom Friedenspräsidenten zum Kriegstreiber».

Heute morgen ist es Tatsache – das Staatsoberhaupt und oberste geistliche Authorität Ajatollah Ali Chamenei kam beim ersten Schlag gegen den Iran ums Leben. Die Israelis und die Amerikaner sind fest davon überzeugt, damit den Iran am Boden zerstört zu haben und im Weiteren würden ein paar Tage Bombardierung reichen, um ihr Ziel «regime change» zu erreichen. Das wird nicht passieren.

Der erste Stimmungswandel in Dubai kam am Samstagnachmittag – der Flughafen Dubai wurde geschlossen. Auf Flight-Radar konnte man zuschauen, wie der Flugverkehr zum Erliegen kam. Da wird es wohl nichts mit der Heimreise am Montag. Mashas Sohn und sein Freund freuten sich – keine Schule!

Kluge Menschen lernen aus den Fehlern in der Vergangenheit. Die Iraner zeigten bereits während des 12-Tage-Krieges vom letzten Sommer, dass Sie sich durchaus wehren können und fügten Israel eine komplette Schlappe zu – so die Realität. Der Umstand, dass sich die westlichen Medien verrenken mussten, um Israel als «Sieger» darzustellen, macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer. Nach dem Geheul der Israelis gaben die Iraner – auch auf Wort und Glauben der USA - leider nach. Die Amerikaner meinten jetzt – ein gutes halbes Jahr später – genug nachgebessert zu haben, um den Krieg zu gewinnen. Es spricht praktisch alles dagegen. Denn alles, was die Amerikaner mit dem 12-Tage-Krieg im Juni letzten Jahres und den gemeinsam mit Israel und Grossbritannien angezettelten brutalen und überaus blutigen Unruhen à la Maidan Anfang des Jahres 2026 erreicht haben, ist, dass die Iraner zusammenstehen wie noch nie in den letzten 47 Jahren. Hier ein kurzer Blick auf die Kundgebungen in Iran – schlechte Laune gegenüber der Regierung oder gar Protest gegen sie sieht anders aus.

Am gestrigen späten Nachmittag hörte man in Dubai Detonationen. Man sprach von einem CIA-Standort, der angegriffen worden sei. Weiter entstanden einige Schäden von herunterfallenden Trümmerteilen abgeschossener Raketen und Drohnen. Von einem direkten Angriff auf die Innenstadt in Dubai war nichts zu sehen. Den Samstagabend liessen sich Masha und ich nicht verderben und wir gingen in unser Lieblingsrestaurant in Dubai – ins Alici. Als wir ankamen, teilte uns der Restaurantmanager mit, dass alle Reservationen von den Gästen storniert worden seien – ausser von den Russen. Nachdem die Menschen am Nachmittag noch Party feierten, hatten nun alle Angst, aus dem Haus zu gehen – ausser den Russen. Es war eine grossartige Runde; keiner von ihnen konnte die Panik verstehen, wir auch nicht.

Da man sich die Nacht nicht mit X und Telegram um die Ohren schlagen kann, gingen wir zeitig ins Bett. Guter Schlaf ist der beste Berater in Zeiten der Unsicherheit. Diese Strategie wurde jedoch vom Hotelmanagement zunichte gemacht. Um ca. zwei Uhr in der Früh gingen die Sirenen los – man müsse sich umgehend in der Hotellobby einfinden. Übernächtigte Gesichter standen ein paar Minuten später dort. Man riet den Gästen, die Nacht in der Tiefgarage zu verbringen. Ein grotesker Vorschlag – wir befanden uns weit entfernt von amerikanischen Militärbasen. Zurück im Zimmer schliefen wir den Schlaf der Gerechten und am Morgen war beim Frühstück einfach zu erkennen, wer im Bett schlief und wer in der Tiefgarage – die Russen sahen erholt aus.

Ich habe keine Ahnung, wie und wann wir wieder abreisen können, aber für ausserordentliche Situationen haben wir eine einfache Regel: Wenn man eine Situation durch eigenes Tun nicht ändern kann, so sollte man sich mit ihr arrangieren und das Beste daraus machen – und das tun wir.

Jetzt fragen Sie sich sicher, was für ein Fazit ich schreiben werde, welche Schlüsse man heute ziehen kann. Kurzantwort: Keine. Falls die USA und Israel durch ihre Angriffe die iranische geistliche und weltliche Führung nicht zu Fall bringen können, haben sie bereits verloren. Meines Erachtens wird es zu keinem Fall der iranischen Regierung kommen, vielmehr haben der 12-Tage-Krieg, die Unruhen im Maidan-Stil zu Beginn des Jahres und der Angriff vom 28. Februar 2026 das Volk geeint. Was beide Agressoren – USA und Israel – dazu treibt, eine Mädchenschule anzugreifen, was zum Tode von über 100 jungen Mädchen führte, bleibt einem geistig gesunden Menschen verschlossen. Man darf, ja man muss die dafür verantwortliche israelische und amerikanische politisch-militärische Führung mit Fug als Psychopathen bezeichnen.

Die Iraner werden dann gesiegt haben, wenn sie in Frieden werden leben können, frei, ohne Sanktionen und ohne von zionistischen Terroristen als Terroristen bezeichnet zu werden. Das wird erst der Fall sein, wenn der grösste Terrorist im Nahen Osten beseitigt worden ist: Israel, bzw. die zionistische Führung des Landes. Dass die Iraner klein beigeben werden, steht nicht zu erwarten. Ein Einlenken Trumps käme politischem Selbstmord gleich – dann verliert er die Zwischenwahlen im November ganz sicher. Wenn er nicht einlenkt und der Iran standhaft bleibt, dann wohl auch.

Es wäre unangemessen, die Situation als spannend zu bezeichnen, denn die Beteiligten werden durch knietiefes Blut waten. Dazu besteht die reale Gefahr einer weit über Westasien hinausgehenden Eskalation. Denn dieser Krieg richtet sich nicht nur gegen den Iran. Es ist der erste Krieg des im Abstieg begriffenen Westens gegen BRICS (dazu meine Serie «Der Krieg zweier Welten hat begonnen»). Neben dem heissen Krieg gegen den Iran wird die Konfrontation mit BRICS mit allen Mitteln und auf allen Ebenen geführt. Der Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi am 27. Februar 2026 spricht Bände und dürfte ausserhalb des Westens weltweit eine Menge Fragen aufwerfen, nicht unbedingt zum Vorteil von Indien. Und BRICS?

Indien Israel US Vereinigte Arabische Emirate

29 Kommentare zu
«Peter Hänseler – Gedanken in Dubai»


Simon hunt So. 01 Mär 2026, 14:03

Brilliant Peter and what a lovely photo. A very happy couple tennis is out for tomorrow unless there is a change of heart overnight. Live is boring will be doing my piece tomorrow morning on the war cheers my friend Simkn

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Peter Schweizer So. 01 Mär 2026, 14:27

Danke für diesen Bericht vor Ort und Ihre Einschätzung der Situation.
Was mich überrascht ist, dass sich die Iraner überraschen liessen. Am Freitag hatte ich das Gefühl, dass die positiven Äusserungen der USA über Fortschritte in den Atomverhandlungen nur als Ablenkungsmanöver dienten, und Israel den Krieg am Sabbath starten wird. Dann steht dort die Wirtschaft still. Das ist praktisch für einen Kriegsbeginn. Ich hätte auf Grund dieser Beobachtung im Iran Grossalarm ausgelöst, und die Führung in Sicherheit gebracht. Nach all dem, was sich Israel und die USA bisher geleistet haben, brauchte man dafür kein Hellseher zu sein. Schade!

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Валерий Частнвх So. 01 Mär 2026, 14:41

Очень интересный и хладнокровный анализ событий с художественными бытовыми зарисовками. Интересно, что эти удары сплотили не только иранское общество . Читаю два дня наши паблики : практически 100-процентное проиранское и , следовательно, антиамериканское настроение.

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Paolo Martinoni So. 01 Mär 2026, 15:00

Ich kann es nicht fassen, dass die oberste geistliche Authorität Ajatollah Ali Chamenei derart unvorsichtig gewesen sei. Sein Verhalten ist an Naivität kaum zu toppen, scheint mir. Wie dem auch sei: Israel und USA sind Terrorstaaten, daran besteht kein Zweifel. Wie lange wird man sie noch gewähren lassen?

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Antwort auf J.Blumer So. 01 Mär 2026, 15:37

Genau Ihre Meinung ist auch meine !

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Antwort auf Ruth So. 01 Mär 2026, 15:39

Aus westlicher (!) Sicht.
Alles, was nicht den eigenen Ansichten entspricht... noch immer das hochmütige (koloniale) Denken. Die Überlegenheit (und Richtigkeit) der eigenen Kultur.

Ich zitiere mal aus dem Artikel von Dmitri Bawyrin: "Der Rahbar hat sich nicht evakuieren lassen, sich nicht versteckt, ist nicht einmal in den Bunker gegangen. Als Schiit war ihm der Gedanke der martyrhaften Selbstaufopferung vertraut, als Muslim glaubte er an die Unausweichlichkeit des Willens Allahs, aber vor allem war Chamenei ein sehr erfahrener Politiker. Er konnte sein Schicksal nur dann akzeptieren, wenn er die wichtigste Frage – die der Machtübergabe – bereits geklärt hatte."

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Antwort auf Ruth So. 01 Mär 2026, 15:47

Und als Ergänzung: Der Westmensch hätte sich versteckt. Weil er sich selbst für das Wichtigste hält, ist ja auch keiner besser als er, *Zynismus aus, und es nur um IHN geht.
Genau das, was mal Orban sagte: Im Westen gibt es nur Ich, kein Wir. Ansonsten nichts.
Und damit geht er zugrunde, denn so funktioniert Leben nicht.

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Antwort auf Smitty So. 01 Mär 2026, 17:05

Exactly, exactly.

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Antwort auf Stefan Meyer So. 01 Mär 2026, 17:12

Erkenntnisgewinn! Danke!

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Antwort auf Doris Manner So. 01 Mär 2026, 16:37

Das sogenannte Christentum und der Islam sind Schöpfungen des Judentums. Die Christen sind ihre demütigen opferbereiten Diener. Die Muslime erledigen sich selbst, indem der Opfertod das Höchste für sie ist. Zusammen sorgen sie für den nötigen Zoff, denn wenn sie sich zusammen schließen würden, dann Ade Zionismus und Krieg.
Gott will keine Opfer und keine Diener sondern freie und selbst denkende Menschen. Was dagegen steht sind Religionen mit ihren Geboten und lebensfeindlichen Forderungen.
Es Wildheit, dass man die Religionen unter die Lupe nimmt. Was mit der Bibel in die Welt getragen wurde - ist die Lehre, die Jesus bekämpft hat. Lesen Sie Matth. 33,15!

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Antwort auf Any Person So. 01 Mär 2026, 17:49

You have hit on the fundamental dilemma of the Abrahamic Religions. All claim the same proto-God, but can't agree on anything beyond that, to the point of killing each other over what amounts to differing mythologies and culturally-derived mores.

Take the Jew/Muslim dietary laws: 100% rational before refrigeration and knowledge of pathogens. Today, it's pointless ritual used to enforce psychological compliance. Ditto for specified clothes, particularly for women. When I was growing up, in church men were required to take off their hats, women required to wear head-coverings. It's all bullshit.

The excuse that 'all morality depends on a God' for such social abuses and warmongering doesn't wash anymore.

Then the we enter the 'but my God is the right God' part of the endless wrangling. All sides make the claim, and yet none will excise the now unacceptable bits of their theologies. Passages that endorse slavery and women and children as chattel are down-played, but not red-circled and directly annotated in the text as illegal and immoral. The old supremacist attitudes persist, if muted.

Jesus admonished his followers to 'render unto Caesar', in other words, kowtow to the economic dictator of the day.

Religion is a social-control mechanism, easily available to, and demonstrably used by, the most psychopathic among us. Trump is 'Christian"? At least since he stumbled into the White House and discovered the Zionists (Jew and Christian) held the power/purse strings. Or is he Zionist, which by definition is anti-Christian... Or does he harbour secret Islamic bent, given his obsequious parading around a glowing globe in Saudi Arabia? Most likely he will cynically adopt the trappings of any religion when convenient. As all the Oligarchic political class does. The King of England is The Protector of All Faiths (not just Anglican anymore), and yet he supports those who assassinated Khameni.

"Oh what a tangled web we weave, at first we practice to deceive." Walter Scott, Marmion

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Antwort auf Doris Manner So. 01 Mär 2026, 21:16

"Jesus ermahnt seine Jünger, "dem Cäsar zu geben", mit anderen Worten, sich dem damaligen Wirtschaftsdiktator zu beugen." Bei dieser Antwort von Jesus ging es darum, dass seine Verfolger Gründe suchten, um ihn anzuklagen. Hier KI-generiert: "Matthäus 22,21 „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ Jesus trifft diese Aussage als Antwort auf die Fangfrage, ob es erlaubt sei, Steuern an den römischen Kaiser zu zahlen."
Sie brauchten Anklagepunkte, um ihn zu töten, denn er hatte viele Anhänger, gerade unter gebildeten Juden. Die "Geistlichkeit" fürchtete das Volk zu verlieren. Es war damals wie heute, das Volk ist verführbar, aber nachdenkliche und verantwortungsbewusste Menschen nicht so leicht. Schließlich wurde er bei Pilatus angeklagt, weil er gesagt haben soll, er sei der Sohn Gottes! Als ob wir nicht alle Kinder Gottes sind! Das ist doch alles Haarspalterei! Ich finde, man müsste sich intensiv mit allen Religionen beschäftigen. Meinen vorherigen Kommentar habe ich vom Handy geschrieben, da schleichen sich manchmal Worte ein, wie z.B. Wildheit. Aber ja, gar nicht so falsch, diese natürliche Wildheit sollten wir wieder haben, gezügelte Wildheit, nicht von anderen gezügelt sondern von uns selbst. Verantwortung für uns selbst und für unsere Nächsten und diese Verantwortung nicht an eine höhere Stelle abgeben. Dann kommt die Welt in Ordnung.

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Antwort auf Doris Manner So. 01 Mär 2026, 21:22

Matth. 23,15 sollte es heißen.

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Antwort auf Jean-Daniel Mottier So. 01 Mär 2026, 16:00

Ich schliesse mich an.

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Antwort auf Smitty So. 01 Mär 2026, 17:04

It's better to put yourself in the mind of a religious figure instead of as yourself.

The reports said he lived a normal life, built a succession decision process and accept the possibility of martyrdom as God's will.

He might have viewed as "naive" those who think the zionists are only interested in abusing muslims about would stop there if allowed to do that unchecked. It is this naivete that will result in the mass slavehood of average Europeans and Americans - the leaders know and have already been bought off. The rest are cannon fodderfor the eastern front of the zionists' campaign and zny dissenters lambs to the slaugter.

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Antwort auf Stefan Meyer So. 01 Mär 2026, 17:10

Und nicht nur der Ajatollah - der hat es abgelehnt, sich zu verstecken, wie man hört - sondern ein ganzer Führungsstab!

Wir lernen: Das ist wohl der Unterschied zwischen „Enthauptungsschlag“ und „Militärischer Sonderoperation“ .

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Antwort auf W So. 01 Mär 2026, 19:36

Meiner Ansicht nach ist das ein äusserst cleverer Schachzug eines 87jährigen hocherfahrenen Politikers mit gleichzeitig lebenslangem professionellem Priesterwissen: Er hat sich damit zum Märtyrer machen lassen!
Egal, was die Angreifer (& ihre aktiven wie passiven Unterstützer) nun tun (&lassen) - mit welchen "RECHTfertigungen" auch immer -, ist schlicht machtlos gegen Glaubenseinheit; und die macht bekanntlich vor keinen Landesgrenzen halt.

Wie achtsame Beobachter der Weltgeschehnisse aus eigenen Recherchen bestens wissen, bereiten Zionisten schon seit Jahren aktivst die nach ihren heiligen Schriften erforderlichen Rituale für das Armageddon vor, in der Überzeugung, dass jetzt die Zeit gekommen sei.

Politik + Glaube... eine geschichtlich erwiesene Unheil bringende Allianz.

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Antwort auf Doris Manner So. 01 Mär 2026, 20:51

"Wie achtsame Beobachter der Weltgeschehnisse aus eigenen Recherchen bestens wissen, bereiten Zionisten schon seit Jahren aktivst die nach ihren heiligen Schriften erforderlichen Rituale für das Armageddon vor, in der Überzeugung, dass jetzt die Zeit gekommen sei." Genau das ist es! Daher wäre es so wichtig, sich in erster Linie mit Themen der Religion auseinanderzusetzen.
Netanjahu sagt ganz offen, dass es darum geht, eine Niederlage, die irgendwann vor 2000 Jahren stattgefunden haben soll, zu rächen und damit den 3. Weltkrieg auszulösen! Nach einer biblischen Prophezeiung, soll danach der Messias erscheinen, dann wird das legendäre Reich König Davids und der Salomonische Tempel wieder aufgebaut und dann wird es eine jüdische Weltherrschaft geben! Darum geht es und um nichts anderes! Daher muss der 3. Weltkrieg her, egal ob im Nahen Osten oder wie von der City of London geplant und vorangetrieben, mit Hilfe der Ukraine auf deutschem Gebiet! Wie aus den Epstein-Akten ersichtlich, war Epstein ein Agent der City of London, genauer gesagt der Rothschild-Familie, der dafür sorgte, dass alles in deren Sinne geschieht und mit Israel abgestimmt wird. England ist Vorreiter in Überwachung. Noch in diesem Jahr soll es dort die erste 15-Minuten-Stadt geben. König Charles soll der König der Welt werden. Wie man auch schon hörte, ist das englische Haus Nachfolger des biblischen Königs David. Nach 500 Jahren hat sich zum ersten Mal wieder ein englischer König mit dem Papst getroffen. Alles ist seit langem vorbereitet.
In Wirklichkeit geht es um die Höherentwicklung der Menschheit. Es geht hier um eine archaische Religion, die noch den Teufel und das Böse kennt. Wie östliche Religionen erkannt haben, leben wir in einer bipolaren Welt einer Welt des Yin und Yang, des Aktiven und Passiven, des Männlichen und Weiblichen oder des Hellen und Dunkeln, die zusammen wirken und auf diese Weise die Welt gestalten. Daher sagte Jesus, man soll den Feind lieben. Man muss im Kleinen anfangen, um das Große zu erkennen. Der Eine sieht die Vorderseite eines Gebäudes, der andere die Rückseite, dann streiten sie sich darum, wer Recht hat. Jeder sollte Ernst nehmen, was der andere sagt. Selbst, wenn es Blödsinn ist, hilft es uns weiter, weil wir dann in dessen Psyche eindringen können, um ihn vielleicht liebevoll auf den richtigen Weg zu führen.
Was soll uns das Verhalten dieses Volkes vor Augen führen? Menschen, die sich so klug fühlen, dass sie glauben, von Gott dazu ausersehen zu sein, die ganze Welt zu lenken!!!
Oh, oh, sehen wir da als Menschheit nicht in einen Spiegel? Wir Menschen glauben doch auch quer durch alle Völker, die Krone der Schöpfung zu sein und die Welt nach unserem Willen gestalten zu können, ohne Rücksicht auf die Gegebenheiten und die anderen Lebewesen.
Wie eine Biologin in den 1960er Jahren herausfand, verhalten sich von Natur aus alle Lebewesen so, dass sie immer dem Großen Ganzen dienen. So hat sich der Mensch einst auch verhalten und die Welt war in Ordnung, bis der Mensch den Verstand entdeckt hat! Derjenige, der sich für klug hielt, glaubte nun auserwählt zu sein, die anderen zu lenken. Damit fing alles an. Aber es kamen Völker auf, die weitere Erkenntnisse hatten, in Ägypten, in Indien und China. Anstatt von ihnen zu lernen, bekämpft man sie mit allen Raffinessen.
Auf andere hören, sie lieben, auch wenn sie andere Ansichten haben, über den Dingen stehen, in sich gehen. Auf jeden Einzelnen kommt es in diesen Zeiten an, die sicher noch chaotisch werden.
Wie kann man Massen, dazu bringen, sich richtig zu verhalten? - Lernen wir aus der Natur! Man hat festgestellt, dass bei einem Schwarm Vögel, sich jeder an seinem Nachbarvogel orientiert. Man darf ihn nicht bedrängen, sich aber auch nicht bedrängen lassen. Auf sein eigenes Wohlergehen genauso achten, wie auf das Wohlergehen seiner näheren Umgebung. Wozu eine Regierung, die in Krisenzeiten vielleicht sowieso ausfällt? Wenn jeder in seinem unmittelbaren Umfeld sich fürsorglich verhält, dann kann man auch die schwierigsten Zeiten meistern. Die Welt ist ein sich selbst bildenden geistiges Ganzes (Laotse).

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Paul So. 01 Mär 2026, 15:36

Herzlichen Dank für die Info. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und eine sichere Heimreise nach Moskau. Solange Israel und seiner Epstein Mafia besteht, gibt es weltweit keinen Frieden.

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Ch. Schmitter So. 01 Mär 2026, 16:23

Grossartiger Kommentar von P. Hänseler, dessen Analyse und Schlussfolgerungen ich voll mittrage!
Zudem: Peter sieht auf dem Ferienfoto wesentlich entspannter aus als anlässlich der Begegnung von "Vitalis Reisegruppe" mit dem Schweiz Botschafter in Moskau, im Januar 2026.

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Heiko So. 01 Mär 2026, 17:13

Vielen Dank für die Einblicke.
Eines darf man aber niemals vergessen. Der "Westen" ist ein Synonym für den Kapitalismus, der eben im Westen seinen Ursprung hat. Alle antikolonialen Befreiungsbewegungen waren immer sozialistisch orientiert, denn man wollte nicht so werden wie die Kolonisatoren.
Tragisch wird es für die Normalbürger im Westen werden, wenn die anderen 85% der Weltbevölkerung ihre Stärke erkannt haben werden.
Rosa Luxemburg war prophetisch: "Sozialismus oder Barbarei"

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Adrian Mai So. 01 Mär 2026, 17:52

Ich bin über die Analyse nicht verwundert, sondern sehr enttäuscht, denn diese blendet aus, dass der Iran ein Terrorstaat ist, mit einer "Führung", die aus Ideologen und Terroristen besteht - eine (auch für den Islam) eine unheilige Allianz; dies ist einmal mehr in den letzten Wochen und Monaten deutlich geworden, dass nicht nur die Bevölkerungen in anderen Staaten vom Terrorregime und deren Proxies terrorisiert werden, sondern auch die eigene Bevölkerung.
Niemand, lieber Kollege Hänseler, jubelt in Israel über den erneuten Waffengang, niemand fühlt sich als Sieger, es geht für Israel um die Existenz und sein Existenzrecht, das die Terroristen in Teheran seit 47 Jahre bestreiten. In einem Krieg verlieren alle, aber mit (ideologischen) Terroristen, die nach Massenvernichtungswaffen streben und das eigenen Volk terrorisieren (um es wieder wirtschaftlich auszubeuten) sind Verhandlungen nicht möglich.

Dass das Terrorregime in Teheran den Konflikt ausweiten möchte, dass auch in den Nachbarstaaten gestorben werden soll, um Tod und Elend auf andere Staaten auszudehnen und den Konflikt größer werden zu lassen, ist Ausdruck von Terrorismus des Regimes und Teil des Überlebenskampfes den Iran und seine Bevölkerung wieder im Würgegriff halten zu können, in dem weitere Staaten auf die USA, Israel und deren Unterstützer(Staaten) einwirken sollen, um einen Waffenstillstand zu erreichen, um als Regime zu überleben, eine Taktik, die bei Saddam Hussein schon nicht funktionierte; denn wer Terror säht, der wird Gegenwehr ernten, und jetzt ist es (nach 47 Jahren) soweit.

Es ist kein Krieg gegen die BRIC-Staaten, auch diese Einschätzung ist schlicht falsch, lieber Kollege. Dies zu behaupte passt die die vorstehende Überlegung, dass man versucht, den Konflikt größer zu machen als er ist, denn i. E. geht es nur gegen den Terror (im inneren, gegen das eigene Volk, und nach aussen, gegen die Bevölkerung anderer Staaten) des Regimes - es ist ein Kampf gegen den Terror und die Welt weiss es.

Die Iraner haben dann gesiegt, wenn sie das Joch der totalitären Mullah- und "Revolutionswächterregimes" losgeworden sind, sich keinen ideologischen Lebensstil aufzwingen lassen müssen (den die Protagonisten, die Mullahs etc. im Ansatz selbst nicht einhalten), und nicht nur gesellschaftlich und persönlich, sondern auch wirtschaftlich und politisch wieder frei sein können.

Es tut mir leid, dass Sie in Dubai festsitzen, und nicht nach Hause reisen können, meine Frau ist bei Verwandten in Israel, und kann auch nicht in die Schweiz zurückreisen, und ist überdies und einmal mehr dem Terror des Mullahregimes ausgesetzt.

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Antwort auf Smitty So. 01 Mär 2026, 18:03

"...Nobody in Israel, dear Mr Hänseler, is rejoicing over the renewed armed conflict, nobody feels victorious, for Israel it is about its existence and its right to exist, which the terrorists in Tehran ...."

According to the evidence accepted by the International Court of Justice and the International Criminal Courts, the israeli regime is a a terrorist regime, and its leadership are war criminals with interantional arrest warrants issued for their arrest. And none of that includes the second genocide and ethnic cleansing they have begun in the West Bank area too..

No terrorist regime has a "right to exist". Nor can the civilized world accept that they commit genocide and attack anyone who follows international law and attempts to stop the genocide.

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Antwort auf Ulrike B. Meyer So. 01 Mär 2026, 18:42

Thank you for this clear answer. I agree totally.

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Ryszard DANIEL So. 01 Mär 2026, 17:57

Yes, Peter Hanseler, the Americans (hope not all) have lost the touch with reality. But they didn't lose it today. Diverse assassinations, like Qasem Soleimani back in 2020, blowing Nord Stream, arming Ukraine, backing Israel in Gaza, pirating in the Caribbean, kidnapping Maduro, sanctions, tarifs, ... These are all actions that reflect the lack of selfcontrol, amok, not to speak about the lack of any legal justification. That's how empires in decline have always behaved. Pity that America is not capable to break this pattern and prove that a peaceful backing off is possible too.

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Adrian Mai So. 01 Mär 2026, 18:00

Was ich in meinem vorherigen Kommentar zu Peter Hänseler vergessen hatte, ist, dass ich den niederträchtigen, ideologischen, bösartigen und (offenbar) bildungsfernen Anti-Semitimus von Kommentatoren das Allerletzte finde, und spreche sie direkt an: Sie sollten sich schämen.

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Antwort auf Smitty So. 01 Mär 2026, 19:04

What's vile and malicious is racist commentary in support of a known genocidal regime. Anyone who ideologically supports and enables racist violence and genocide should be ashamed of themselves.

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Housi Ueli So. 01 Mär 2026, 19:13

Ou ou ou Hänseler
Do häts dr auwä grad a chlei dä dächu glupft !
Häsch jo ämu rächt .
Stig eifach nid i dr falsch flüügr i, weisch wegde zwüschelandige !
Grüessli
Housi Ueli

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johann strempfl So. 01 Mär 2026, 21:06

Danke an ,,FG,, für diesen Bericht und Grüsse nach Dubai, auch in der Hoffnung, auf eine baldige stressfreie Heimreise. / Zu den Verhandlungen zwischen den USA und IRAN sind mir Zitate von Hrn. Henry Kissinger eingefallen und zwar, -
° Wir müssen das sofort tun was illegal ist, verfassungsgem. Vorgehen dauert zu lange - weiters,
° Amerikas Feind zu sein, dies ist gefährlich, amerikas Freund zu sein, dies ist tödlich
und
° Am Verhandlungstisch kann wenig gewonnen werden, was nicht auf dem Schlachtfeld erreicht wurde -
diese Zitate aktueller den je ! !

Zwar nicht direkt zum Artikel passend, trotzdem möchte ich dies einbringen - zum Thema ,,PALÄSTINA / ISRAEL,, und zwar, -
es gibt die ,,Balfour Erklärung aus dem Jahre 1917,, - das Palästina ein Heimatland für das jüdische Volk werden soll, Art. 95 Vertrag von
,,Se´vres,, Im Art. 95 ist unmissverständlich festgehalten, dass die nicht jüdische Bevölkerung alle Bürgerrechte und religiösen Rechte innehaben solle und Ihr kein Nachteil aus dem Umstand erwachsen dürfe, dass Palästina zum Heimatland der jüdischen Bevölkerung werden.

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Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/peter-hnseler-gedanken-in-dubai


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.03.2026

USA-Iran  – Ein Angriffskrieg, dessen Ziele nicht erreicht werden können

seniora.org, 1. März 2026, 28.02.2026 Von Moon of Alabama - übernommen von moonofalabama.org

(Red.) Diesen Beitrag sollte man im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Beitrag des indischen Ex-Diplomaten Bhadrakumar lesen. Es wird deutlich, dass die diplomatische Lösung möglich, aber nicht gewollt war. Gewollt war der Krieg. Dabei scheint es zweitrangig zu sein, ob Israel die Verhandlungen durch seinen Angriffskrieg sabotieren wollte oder nicht. Sie USA hätten dem nicht folgen müssen.(ml) 

Moon of Alabama

Gestern gab der omanische Außenminister Badr Albusaidi, der Vermittler in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, bekannt, dass der Iran beispiellose Beschränkungen seines Atomprogramms angeboten habe, um einen Krieg zu verhindern.

In einem Interview mit CBS erklärte er :

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bin zuversichtlich, und nach meiner Einschätzung des Verlaufs der Gespräche denke ich, dass ein Friedensabkommen tatsächlich in greifbarer Nähe ist.

MARGARET BRENNAN: Ein Friedensabkommen?

MINISTER ALBUSAIDI: Ja, das ist in greifbarer Nähe, wenn wir der Diplomatie nur den nötigen Raum geben. Denn ich glaube nicht, dass irgendeine Alternative zur Diplomatie dieses Problem lösen kann.

MINISTER ALBUSAIDI: Der wichtigste Erfolg ist meines Erachtens die Vereinbarung, dass der Iran niemals über nukleares Material verfügen wird, mit dem eine Atombombe gebaut werden kann. Das ist, denke ich, ein großer Erfolg. Das war nicht Teil des alten Abkommens, das unter Präsident Obama ausgehandelt wurde. Das ist etwas völlig Neues. Dadurch verliert die Debatte um die Urananreicherung an Bedeutung, denn wir sprechen jetzt von einer vollständigen Abschaffung der Urananreicherung. Und das ist sehr, sehr wichtig, denn wenn man kein angereichertes Material lagern kann, kann man auch keine Atombombe bauen, egal ob man anreichert oder nicht. Ich denke, das wurde von den Medien weitgehend übersehen, und ich möchte das aus der Perspektive eines Vermittlers klarstellen.

MARGARET BRENNAN: Können Sie das bitte genauer erklären? Sie sagen also, dass das angereicherte Material, also Stoffe, die als nuklearer Brennstoff für eine Bombe verwendet werden könnten, nicht auf dem eigenen Territorium gelagert werden würde?

MINISTER ALBUSAIDI: Sie würden es aufgeben.

Der Verzicht auf die Lagerung angereicherten Materials verschiedener Reinheitsgrade ist ein Zugeständnis, das der Iran noch nie zuvor gemacht hat. Es würde ihm tatsächlich unmöglich machen, eine Atombombe zu bauen.

Die USA waren jedoch nicht an einem Atomabkommen interessiert. Stunden nach Albusadis Interview schlossen sie sich Israel in einem „Präventivkrieg“ gegen den Iran an .

jeremy scahill @jeremyscahill   – 7:18 UTC · 28. Februar 2026

Der Begriff „präventiv“ ist reine Propaganda. Die USA nutzten einmal mehr den Schein von Verhandlungen als Deckmantel für die Bombardierung des Irans. Teheran hatte kurz zuvor Bedingungen angeboten, die weit über das Atomabkommen von 2015 hinausgingen. Was im Vorfeld geschah, war Diplomatie. Dieselben Propagandataktiken wurden bereits im Irakkrieg 2003 angewendet.

Badral Abusaidi blieb es nichts anderes übrig, als seine Enttäuschung auszudrücken:

Badr Albusaidi   – بدر البوسعيدي @badralbusaidi   – 12:04 UTC · 28. Februar 2026

Ich bin bestürzt. Aktive und ernsthafte Verhandlungen wurden erneut untergraben. Weder den Interessen der Vereinigten Staaten noch dem Weltfrieden dient dies. Ich bete für die Unschuldigen, die leiden werden. Ich appelliere an die Vereinigten Staaten, sich nicht weiter hineinziehen zu lassen. Dies ist nicht euer Krieg.

US-Präsident Trump sah das anders. In einer achtminütigen Rede (Video) verkündete er mehrere Kriegsziele, darunter die Zerstörung der iranischen Raketen und der Marine sowie die Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen durch das Land. Er rief die iranischen Streitkräfte zur Niederlegung der Waffen und das iranische Volk zum Sturz der Regierung auf.

Für die Islamische Republik geht es in diesem Krieg daher nicht nur um Verteidigung, sondern um Existenz.

Da keines von Trumps strategischen Zielen erreicht werden dürfte, könnte man bereits jetzt argumentieren, dass die USA kaum eine andere Wahl haben, als diesen Krieg zu verlieren.

Bislang verlief der Schlagabtausch erwartungsgemäß.

Die USA und Israel griffen mit Marschflugkörpern politische und militärische Ziele im Iran an. Getroffen wurden der Amtssitz des Obersten Führers Ali Khamenei in Teheran, das Geheimdienstministerium, das Verteidigungsministerium, die iranische Atomenergiebehörde und der Militärkomplex Parchin. Die iranische Führung hatte sich in Sicherheit gebracht und war von den Angriffen nicht betroffen. Eine Rakete zerstörte das Haus des ehemaligen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der in der aktuellen Regierung keine Rolle mehr spielt, und tötete drei seiner Leibwächter. Laut iranischen Angaben trafen mehrere Raketen eine Grundschule in Minab im Süden des Landes und töteten bis zu 60 Kinder.

Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Militäreinrichtungen in Kuwait, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hunderte Drohnen und Kurzstreckenraketen wurden eingesetzt. Ein US-Langstreckenradar in Katar sowie Treibstoffdepots der US-Marine in Bahrain wurden getroffen. Mehrere Salven mit Dutzenden Mittelstreckenraketen wurden gegen US-Stellungen in Jordanien und Israel abgefeuert.

Diese ersten Angriffe mit älteren, weniger präzisen Raketen sollen die US-Luftverteidigung herauslocken und sie dazu verleiten, ihre begrenzten Raketenbestände einzusetzen . Es gab Berichte über mehrere Explosionen an verschiedenen Orten im Nahen Osten, aber es ist noch zu früh, um zu beurteilen, ob es sich dabei um herabfallende Trümmer oder tatsächlich beabsichtigte Angriffe handelt.

Ein Ziel der US-amerikanischen Seite war das Hauptquartier der Volksmobilisierungskräfte der Hashid Shaabi im Irak. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Im Anschluss daran kündigte die Hashid Shaabi ihren Beitritt zum Kampf an der Seite des Irans an. Raketen trafen US-Stellungen in Erbil, im irakischen Kurdistan.

Es wird erwartet, dass sich auch die Huthis im Jemen und die Hisbollah im Libanon den Kämpfen anschließen werden.

Der Raketenangriff wird voraussichtlich mehrere Tage andauern. Die USA werden versuchen, iranische Raketenwerfer und Produktionsanlagen auszuschalten. Der Iran wird seinerseits versuchen, die US-Raketenabwehr zu überlasten, um anschließend seine präziseren und wirksameren Raketen gegen Israel und wichtige US-amerikanische (Marine-)Ziele einzusetzen. Der Iran behauptet bereits, ein US-Versorgungsschiff getroffen zu haben.

Irans wichtigstes Instrument in diesem Krieg wird jedoch die Kontrolle über den Transport von 20 % der weltweiten Ölversorgung sein.

Es hat soeben die Schließung der Straße von Hormuz bekannt gegeben.

Michael A. Horowitz @michaelh992   – 15:30 UTC · 28. Februar 2026

#Eilmeldung: Ein Offizieller der EU-Marinemission Aspides teilt mit, dass Schiffe von den iranischen Revolutionsgarden Funksprüche erhalten, wonach keinem Schiff die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet ist.

Der Iran kann die Meerenge kontrollieren, indem er einfach landgestützte Anti-Schiffs-Raketen abfeuert.

Bis Montag werden die Treibstoffpreise explodiert sein.

Die Ölpreise sind der wichtigste Druckpunkt, den der Iran nutzen kann, um innerhalb der USA Auswirkungen zu erzielen.

Man fragt sich, wie lange Präsident Trump den Krieg noch aufrechterhalten kann, wenn der Benzinpreis steigt und hoch bleibt.

Veröffentlicht von b am 28. Februar 2026 um 16:18 UTC 

Lesen Sie auch Forum Geopolitica vom 1. März 2026:: 


Peter Hänseler   – Gedanken in Dubai

Quelle: Moon of Alabama



Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/usa-iran-ein-angriffskrieg-dessen-ziele-nicht-erreicht-werden-koennen


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.03.2026

Die Torheit von Indiens Annäherung an Israel ist offenkundig geworden.

seniora.org, 1. März 2026,  28. Februar 2026 von MK Bhadrakumar - übernommen von indianpunchline.com


Wer die Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran schon länger beobachtet, weiß, dass der Schein trügerisch sein kann. Mit der Zeit lernt man jedoch, die Zeichen der Zeit mithilfe intuitiver Wahrnehmung, die sich durch Erfahrung schärft, recht gut zu deuten.

 Sayyid Badr with US Vice President 1 e1772218812917
US-Vizepräsident JD Vance (R) traf sich mit dem omanischen Außenminister Sayyid Badr Albusaidi (L), Washington, 27. Februar 2026


Der Iran ist ein hochentwickelter Zivilisationsstaat. Ungeachtet der islamischen Revolution von 1978 verleihen die zivilisatorischen Wurzeln des Landes seinen Worten und Taten weiterhin eine außergewöhnliche Subtilität, die für jeden Diplomaten stets eine Herausforderung darstellte.

Es ist daher kein Wunder, dass Teheran darauf bestand, dass Oman, einer der historisch am meisten unterschätzten Akteure der Diplomatie in seiner Region, nur sieben Monate nach dem ersten   Konflikt in der gesamten Geschichte ihrer gegenseitigen Feindschaft als Vermittler in der aktuellen Phase der US-Iran-Verhandlungen fungieren solle. 

Für mich stand außer Frage, dass unter dem Getöse der US-Präsident Donald Trump und seiner „Armada“, die sich dem Iran näherte, ernsthafte Verhandlungen stattfanden und der Iran alles daran setzte, den Bedenken der USA entgegenzukommen. 

Der omanische Außenminister Badr Albusaidi, der Vermittler, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sensiblen Details des aktuellen Stands der Verhandlungen zu „entschlüsseln“, da er offenbar befürchtet, Israel könnte nun kurz davor stehen, etwas zu unternehmen, um den Prozess zu torpedieren, wie es dies im Juni letzten Jahres mit dem Angriff auf den Iran getan hat.

Im Kern geht es darum, dass Israel verzweifelt versucht, einer Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zuvorzukommen, da dies das größte Hindernis darstellt, das heute noch der Verwirklichung des zionistischen Traums von Großisrael, das sich vom Nil bis zum Euphrat erstreckt und das ihrer Ansicht nach   in der Genesis prophezeit wurde, noch bleibt.

Die indische Politik in Westasien   – vorausgesetzt, es gibt heute überhaupt noch eine ernstzunehmende außenpolitische Strategie jenseits der Launen der Führung und ihrer subjektiv wahrgenommenen Verwundbarkeit gegenüber israelischer Erpressung   – ist schlichtweg tragisch. Gerade in einer Zeit, in der Indien eine visionäre Führung bräuchte, um das Land durch gefährliche Gewässer zu steuern, fehlt genau diese. Eine derartige Verharmlosung der indischen Westasienpolitik hätte niemals erfolgen dürfen.

Schon ein flüchtiger Blick auf das Interview, das der omanische Außenminister Badr Albusaidi gestern nach seinem Treffen mit Vize-US-Präsident JD Vance in Washington   – dem einzigen vernünftigen Mann im Weißen Haus   – CBS News gab, dürfte ihm die Augen öffnen. Der Minister sprach sichtlich besorgt aus, offenbar in einem letzten verzweifelten Versuch, jegliche Wiederholung des israelischen Vorgehens gegen den Prozess einer dauerhaften Lösung des iranischen Atomstreits zu verhindern. 

Aus unserer Sicht ist das Interview unter den gegebenen Umständen eine vernichtende Anklage gegen die indische Diplomatie   – auch wenn dies weit von der Denkweise des omanischen Ministers entfernt ist, der hier zweifellos selbst als versierter Diplomat erscheint und seine Kollegen im globalen Süden ziemlich gewöhnlich aussehen lässt. 

Jemand aus dem außenpolitischen Establishment Indiens sollte das Protokoll des Interviews des omanischen Ministers dem Büro des Premierministers zukommen lassen, um ihnen die große Dringlichkeit vor Augen zu führen, auf einem Terrain, das selbst Engel meiden würden, mit äußerster Vorsicht vorzugehen. 

Das vollständige Transkript des Interviews mit dem omanischen Außenminister ist unten abgedruckt und wird mit Sicherheit zu einem historischen Dokument in den Annalen der westasiatischen Diplomatiegeschichte werden. Was auch immer in Zukunft geschieht, ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist in greifbarer Nähe, und sollte Israel tatsächlich einen Krieg heraufbeschwören, wäre dies ein teuflisches Ereignis. 

Vollständiges Transkript: Der omanische Außenminister Badr Albusaidi erklärt in der Sendung „Face the Nation“, ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran sei „in greifbarer Nähe“.

Aktualisiert am: 27. Februar 2026 / 16:14 Uhr EST / CBS News

Der omanische Außenminister Badr bin Hamad Al Busaidi, ein wichtiger Vermittler in den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, erklärte gegenüber Margaret Brennan, Moderatorin der Sendung „Face the Nation“, er sei zuversichtlich, dass ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran in greifbarer Nähe sei, während die Unterhändler über das iranische Atomprogramm verhandeln. Er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass irgendeine Alternative zur Diplomatie dieses Problem lösen kann.“

Lesen Sie das vollständige Transkript unten:

MARGARET BRENNAN: Präsident Trump sagte am Freitag, er sei unzufrieden mit dem Verlauf der Gespräche und unzufrieden darüber, dass man „nicht bereit sei, uns das zu geben, was wir brauchen“. Ist die Diplomatie Ihrer Meinung nach gescheitert?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bin zuversichtlich, und nach meiner Einschätzung des Verlaufs der Gespräche denke ich, dass ein Friedensabkommen tatsächlich in greifbarer Nähe ist .

MARGARET BRENNAN: Ein Friedensabkommen?

MINISTER ALBUSAIDI: Ja, das ist in greifbarer Nähe, wenn wir der Diplomatie nur den nötigen Raum geben. Denn ich glaube nicht, dass irgendeine Alternative zur Diplomatie dieses Problem lösen wird .

MARGARET BRENNAN: Wenn Sie von Spielraum sprechen, meinen Sie dann, dass Sie um mehr Zeit bitten, um die Verhandlungen fortzusetzen?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bitte um die Fortsetzung dieses Prozesses, weil wir bereits beachtliche Fortschritte in Richtung einer Einigung erzielt haben. Der Kern dieser Einigung ist von entscheidender Bedeutung, und ich denke, wir haben ihn erfasst .

MARGARET BRENNAN: Wenn Sie vom Kern des Abkommens sprechen, meinen Sie, dass der Iran gesagt hat, es dürfe sich ausschließlich um das Atomprogramm handeln. Worauf haben Sie sich konkret geeinigt? Können Sie uns einen Hinweis darauf geben, warum mehr Zeit eingeräumt werden sollte?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bitte um die Fortsetzung dieses Prozesses, da wir bereits beachtliche Fortschritte in Richtung einer Einigung erzielt haben. Der Kern dieser Einigung ist von entscheidender Bedeutung, und ich denke, wir haben ihn erfasst.

MINISTER ALBUSAIDI: Denn wenn das oberste Ziel darin besteht, Iran für immer den Besitz einer Atombombe zu verwehren, dann denke ich, dass wir dieses Problem durch diese Verhandlungen gelöst haben, indem wir einen sehr wichtigen Durchbruch erzielt haben, der zuvor noch nie erreicht wurde. Und ich denke, wenn wir diesen Erfolg festhalten und darauf aufbauen können, ist ein Abkommen in greifbarer Nähe .

MARGARET BRENNAN: Wozu hat der Iran Ihnen zugesagt, was er vorher noch nie getan hat? Können Sie uns dazu irgendeinen Sinn vermitteln?

MINISTER ALBUSAIDI: Der wichtigste Erfolg ist meines Erachtens die Vereinbarung, dass der Iran niemals über nukleares Material verfügen wird, mit dem eine Atombombe gebaut werden kann . Das ist, denke ich, ein großer Erfolg. Das war nicht Teil des alten Abkommens, das unter Präsident Obama ausgehandelt wurde. Das ist etwas völlig Neues. Dadurch verliert die Debatte um die Urananreicherung an Bedeutung, denn wir sprechen jetzt von einer vollständigen Abschaffung der Urananreicherung. Und das ist von größter Wichtigkeit, denn wenn man kein angereichertes Material lagern kann, kann man auch keine Atombombe bauen, egal ob man anreichert oder nicht. Ich denke, das wurde von den Medien weitgehend übersehen, und ich möchte das aus der Perspektive eines Vermittlers klarstellen.

MARGARET BRENNAN: Können Sie das bitte genauer erklären? Sie sagen also, dass das angereicherte Material, also Stoffe, die als nuklearer Brennstoff für eine Bombe verwendet werden könnten, nicht auf dem eigenen Territorium gelagert werden würde?

MINISTER ALBUSAIDI: Sie würden es aufgeben.

MARGARET BRENNAN: Würden sie es aufgeben?

MINISTER ALBUSAIDI: Sie werden nicht in der Lage sein, das Material anzusammeln , das ihnen den Bau einer Bombe ermöglichen würde   –

MARGARET BRENNAN:   –Wo wäre das denn?   –

BADR ALBUSAIDI: Es gibt keine Akkumulation, also keine Akkumulation, keine Bevorratung und eine vollständige Verifizierung. Das ist, denke ich, ein ebenso wichtiger Erfolg. Eine vollständige und umfassende Verifizierung durch die IAEO , die für dieses Projekt zuständige Behörde.

MARGARET BRENNAN: Die Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen. Sie sagen also, dass das gesamte angereicherte Material woandershin verbracht würde, nicht nach Russland, sondern   – 

MINISTER ALBUSAIDI: Nein, nein, die derzeitigen Lagerbestände, die noch existieren   –

MARGARET BRENNAN: Die Dinge, die sich noch im Iran befinden   – 

MINISTER ALBUSAIDI: Ich denke, es herrscht nun Einigkeit darüber, dass die Beimischung auf das niedrigstmögliche Niveau, auf ein neutrales, ein natürliches Niveau, reduziert wird, was bedeutet, dass das Produkt in Kraftstoff umgewandelt wird und dieser Kraftstoff irreversibel ist .

MARGARET BRENNAN: Das wäre bedeutsam.

MINISTER ALBUSAIDI: Das ist sehr bedeutsam. Und ich denke, darüber sind wir uns meiner Ansicht nach einig.

MARGARET BRENNAN: Denn heute bestätigte CBS einen vertraulichen Bericht der IAEA, demzufolge Inspektoren beobachtet haben, wie der Iran an den bombardierten Urananreicherungsanlagen nukleare oder reguläre Aktivitäten durchführt. Der Iran weigert sich jedoch, Auskunft über den Verbleib seiner Vorräte zu geben und UN-Inspektoren den Zugang zu gewähren. Wollen Sie mir etwa sagen, dass den Inspektoren Zugang zu diesen Anlagen wie in Isfahan gewährt würde?

MINISTER ALBUSAIDI: Wenn es zu einer Einigung kommt, wird es vollen Zugang geben.

MARGARET BRENNAN: Hat der Iran das angeboten?

MINISTER ALBUSAIDI: Ja.

MARGARET BRENNAN: Wer wären denn diese Inspektoren? Die UN? Die IAEA?

MINISTER ALBUSAIDI: IAEA, IAEA. Aber ich denke, Sie wissen, dass es auch Spielraum gibt, wenn eine Vereinbarung getroffen wird. Ich bin aus meiner Sicht recht zuversichtlich, dass sogar US-Inspektoren im Laufe des Prozesses Zugang erhalten werden. Wenn wir eine respektierte, faire und dauerhafte Vereinbarung haben, sehe ich keinen Grund, warum nicht auch den Vereinigten Staaten selbst Zugang gewährt werden sollte .

MARGARET BRENNAN: Der Iran hat amerikanischen Waffeninspekteuren noch nie die Einreise gestattet. Sie hätten das auch Präsident Obama verweigert. Glauben Sie, der Iran wird Präsident Trump erlauben, amerikanische Inspektoren in den Iran zu entsenden? 

MINISTER ALBUSAIDI: Deshalb denke ich, dass dies ein viel, viel besseres Abkommen ist, denn ich glaube, dass der Iran dieser Idee gegenüber aufgeschlossen ist, wie es in der Vergangenheit nie der Fall war .

MARGARET BRENNAN: Sie haben sich mit Vizepräsident JD Vance getroffen. Versteht er die Details, wie Sie sie hier dargelegt haben? Was hat er gesagt?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich habe dem Vizepräsidenten die Situation erläutert und möchte ihm meinen Dank und meine Anerkennung für seine Zeit, sein Engagement und seine Aufmerksamkeit aussprechen . Ich habe ihm so gut wie möglich und nach bestem Wissen und Gewissen erklärt, wie ich die Entwicklung der Lage einschätze und welche Sichtweise wir als unabhängiger Vermittler, Beobachter und Moderator dieser Gespräche vertreten.

MARGARET BRENNAN: Hatten Sie den Eindruck, dass in diesen Gesprächen genug erreicht wurde, um Amerika davon zu überzeugen, von Streiks abzusehen?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich hoffe es. Ich denke, wir haben wirklich erhebliche Fortschritte erzielt. Natürlich müssen noch einige Details geklärt werden, und deshalb brauchen wir noch etwas Zeit, um unser Ziel   – ein umfassendes Abkommen mit verschiedenen Bestandteilen   – zu erreichen. Ich kann jetzt nicht auf die Details eingehen, aber im Großen und Ganzen ist ein Abkommen in greifbarer Nähe, wenn wir die Verhandlungsführer   – und ich glaube, beide Seiten waren sehr ernsthaft, kreativ und einfallsreich   – gewähren lassen, um das bisher Erreichte zu erzielen .

MARGARET BRENNAN: Hatten Sie den Eindruck, dass der Vizepräsident an einem Erfolg dieses Abkommens interessiert ist?

MINISTER ALBUSAIDI: Ja, ich glaube, selbst der Präsident wünscht sich, dass dieses Abkommen gelingt .

MARGARET BRENNAN: Aber der Präsident hat gesagt, dass nicht genug getan wird.

MINISTER ALBUSAIDI: Nun, ich weiß nicht, was er damit meinte. Ich meine, ich würde natürlich sehr gerne auf alle Punkte eingehen, mit denen er unzufrieden ist. Ich glaube aber, dass dem Präsidenten die Sache wirklich sehr am Herzen liegt und er die Diplomatie und ein ausgehandeltes Abkommen der Alternative vorzieht .

MARGARET BRENNAN: Nächste Woche finden in Wien technische Gespräche mit dem Leiter der IAEA statt. 

MINISTER ALBUSAIDI: Ja.

MARGARET BRENNAN: Um welchen Zeitraum geht es? Wie viel Zeit benötigen Sie?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich glaube, sie haben sich darauf geeinigt, am Montag in Wien über technische Details zu sprechen, und dann, ein paar Tage später, innerhalb einer Woche, also ab jetzt, arbeiten wir an einer weiteren Gesprächsrunde auf Ebene der Verhandlungsführer .

MARGARET BRENNAN: Also werden Steve Witkoff und Jared Kushner sich mit Ihnen zusammensetzen?

MINISTER ALBUSAIDI: Das ist die Idee.

MARGARET BRENNAN: Nun, gestatten Sie mir diese Frage, denn wir hören immer wieder die Besorgnis, dass es auf jede Minute ankommt. Warum herrscht gerade jetzt ein Notstand? Können Sie nachvollziehen, warum Präsident Trump meint, dass dies jetzt geschehen muss, oder ob es gar zu Streiks kommen könnte?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich weiß es nicht. Ich glaube nur, dass hier wirklich eine echte Chance besteht, eine historische Gelegenheit, dieses Problem auf diplomatischem Wege zu lösen .

MARGARET BRENNAN: Sind Sie besorgt, dass Israel einen Erstschlag plant, obwohl die USA und der Iran Gespräche vereinbart haben?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich hoffe, das ist nicht der Fall .

MARGARET BRENNAN: Wenn Israel zuerst angreift, wird das die Diplomatie beenden, die Sie hier im Zusammenhang mit dem Atomprogramm zu betreiben versuchen?

MINISTER ALBUSAIDI: Nun, wir haben gesehen, was letztes Jahr passiert ist. Wir wollen keine Wiederholung davon.

MARGARET BRENNAN: Um es klarzustellen: Sie haben im letzten Sommer bei den diplomatischen Bemühungen mitgewirkt, und mitten in diesen Bemühungen führten die USA und Israel die Bombardierung der Atomanlagen durch. Die USA griffen diese drei Atomanlagen an. Befürchten Sie, dass sich das jetzt wiederholt?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bin sehr besorgt, wie Sie und wie alle anderen auch, die ganze Welt ist darüber besorgt, und ich denke, die ganze Welt wünscht sich wirklich eine Verhandlungslösung und will nicht den Weg einschlagen, den wir letztes Jahr gesehen haben .

MARGARET BRENNAN: Präsident Trump führte also diese Angriffe auf das iranische Atomprogramm durch und erklärte es für vernichtet. Was besitzt der Iran aktuell noch? Glauben Sie, einen guten Überblick darüber zu haben, was das iranische Atomprogramm noch beinhaltet? Halten Sie die Situation für einen Notfall?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich kenne die genaue Antwort auf diese Frage nicht, aber ich weiß, dass, wenn wir uns morgen auf dieses Abkommen einigen können   – und das kann sehr schnell geschehen   –, alle Experten Zugang erhalten, um die Lage vor Ort zu begutachten. Wir werden diesen Zugang auf diplomatischem Wege erhalten, ohne Krieg führen zu müssen .

MARGARET BRENNAN: Wie schnell, glauben Sie, könnten Sie UN-Inspekteure in den Iran entsenden?

MINISTER ALBUSAIDI: Das muss noch vereinbart werden. Aber ich denke, nach den Verhandlungen, die ich begleitet und unterstützt habe, lassen sich viele dieser Fragen innerhalb eines dreimonatigen Zeitraums einvernehmlich und umfassend klären .

MARGARET BRENNAN: Drei Monate?

MINISTER ALBUSAIDI: Nach allem, was ich von beiden Seiten gehört habe, ist das durchaus machbar. Die an den Gesprächen beteiligten Experten haben mir versichert, dass wir innerhalb von 90 Tagen die Frage der bestehenden Lagerbestände umfassend klären und uns auf die notwendigen Überprüfungs- und Kontrollmaßnahmen einigen können. Dazu gehören der Zugang zu diesen Standorten, die genaue Bewertung der Lage innerhalb dieses Programms und die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs. All das ist notwendig, um sicherzustellen, dass dieses Programm friedlich bleibt und sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für den Iran akzeptabel ist.

MARGARET BRENNAN: Es geht also um ein reines Atomabkommen. Außenminister Rubio sagte jedoch erst vor wenigen Tagen, dass es ein großes Problem darstelle, wenn der Iran sich weigere, mit den Vereinigten Staaten oder irgendjemandem über ballistische Raketen zu verhandeln. Wird der Iran über seine ballistischen Raketen verhandeln?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich glaube, der Iran ist offen für Gespräche über alles.

MARGARET BRENNAN: Einschließlich ballistischer Raketen, denn sie haben gesagt, es dürfe nur um Atomwaffen gehen.

MINISTER ALBUSAIDI: Alles, aber das muss im richtigen Kontext, im richtigen Verlauf und im richtigen Rahmen geschehen. Oberste Priorität hat nun die Lösung der Nuklearfrage durch ein eindeutiges Abkommen, das die Verpflichtungen beider Seiten genau festlegt. Ich glaube, wir haben den Ansatz erörtert und uns möglicherweise darauf geeinigt, dass alle anderen nicht-nuklearen Problemfelder im Rahmen eines regionalen Dialogs zwischen dem Iran und seinen Nachbarn besprochen werden können.

MARGARET BRENNAN: Um es also ganz klar zu sagen: Der Iran hat Ihnen mitgeteilt, dass er sein Atomraketenprogramm mit einigen seiner arabischen Nachbarn besprechen wird?

MINISTER ALBUSAIDI: Wir sind noch nicht so weit ins Detail gegangen, aber wir haben uns im Allgemeinen darauf geeinigt, die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen dem Iran und seinen Nachbarn zu erörtern und einen Dialogprozess einzuleiten, der die Grundlagen für Vertrauensbildung, den Aufbau einer guten Beziehung und einen Prozess schaffen soll, der uns wirklich zu einem Verständnis in all diesen verschiedenen Problemfeldern führen kann   – Problemfeldern auf iranischer Seite und Problemfeldern auf Seite des Golf-Kooperationsrats.

MARGARET BRENNAN: Und die Golfstaaten. Außenminister Rubio sagte also auch, dass der Iran derzeit kein nukleares Material anreichert .

MINISTER ALBUSAIDI: Das ist richtig.

MARGARET BRENNAN: Weil Gesandter Witkoff letzte Woche gegenüber Fox News erklärte, dass der Iran wahrscheinlich nur noch eine Woche davon entfernt sei, über industrietaugliches Bombenbaumaterial zu verfügen.

MINISTER ALBUSAIDI: Ich bin kein Experte, um das zu beurteilen, aber ich habe Experten befragt, die sich mit dem Thema auskennen. Ich denke, es könnte ein Missverständnis vorliegen, da dort keine Anreicherung stattfindet. Die einzige Anlage, die zumindest teilweise in Betrieb ist, ist der sogenannte Teheraner Forschungsreaktor, der Forschungszwecken dient. Er produziert Isotope, beispielsweise für Krankenhäuser und medizinische Zwecke. Abgesehen davon hat mir die IAEA versichert, dass derzeit keine Anreicherungsaktivitäten stattfinden.

MARGARET BRENNAN: Das letzte Mal, als wir ein diplomatisches Abkommen erlebten, waren jahrelange Verhandlungen nötig. Atomwissenschaftler, Geheimdienstmitarbeiter und Diplomaten saßen am Verhandlungstisch. Es gab koordinierten internationalen Druck von Russland über China und die USA bis nach Europa. Ihre Gespräche am Donnerstag mit Steve Witkoff und Jared Kushner dauerten nur sechs Stunden. Kann man ein so komplexes Abkommen so schnell abschließen? Sie sagten, Sie bräuchten drei Monate. Was müssen Sie in drei Monaten erreichen?

MINISTER ALBUSAIDI: Nein, ich habe gesagt, dass man sich tatsächlich schon morgen auf ein Abkommen einigen kann.

MARGARET BRENNAN: Die groben Eckpunkte einer Vereinbarung.

MINISTER ALBUSAIDI: Im Großen und Ganzen geht es um die Politik, die wichtigsten Kernfragen und Komponenten, die die Hauptsorgen bereiten. Ich denke, darüber lässt sich morgen eine Einigung erzielen. Die technischen Details werden in Zusammenarbeit mit der IAEA etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sobald diese Punkte geklärt sind   – und ich glaube, das kann relativ schnell gehen, da ein Großteil der Vorarbeit bereits vor Jahren geleistet wurde und die entsprechenden Strukturen vorhanden sind   –, dient die dreimonatige Frist der Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen. Ob es nun um die Lagerung und die damit verbundenen Fragen geht oder um die Verifizierung   – ich denke, innerhalb von drei Monaten wird alles abgeschlossen sein .

MARGARET BRENNAN: Und der Iran will, dass die USA die Sanktionen aufheben. Wenn die USA das tun, hilft das dem Regime   – einem Regime mit einer katastrophalen Menschenrechtsbilanz   – an der Macht zu bleiben. Spielen Menschenrechte in irgendeiner Weise eine Rolle in dieser Diskussion? Sprechen die USA sie an?

MINISTER ALBUSAIDI: Dieses Gespräch konzentriert sich ausschließlich auf die anstehende Aufgabe, nämlich das Nuklearthema. Andere Problemfelder sind meiner Meinung nach nicht relevant   – wir sind nicht beauftragt, diese zu erörtern, und deshalb möchte ich mich lieber darauf konzentrieren, denn das ist momentan der kritischste Punkt.

MARGARET BRENNAN: Sie hatten keine Gelegenheit, Präsident Trump zu treffen. Er könnte dieses Interview sehen. Verstehe ich Sie richtig, dass Ihr Hauptanliegen darin besteht, mir mehr Zeit zu geben, weil Sie glauben, dass Sie die Angelegenheit beilegen und verhindern können, dass Iran jemals Atomwaffen erlangt?

MINISTER ALBUSAIDI: Ich denke, beide Seiten, die amerikanischen Unterhändler und die Iraner, sind sehr ernsthaft an einer Einigung interessiert und glauben meiner Einschätzung nach, dass sie eine erzielen können . Angesichts der verschiedenen Bestandteile dieses Abkommens und der bereits von mir erläuterten großen und substanziellen Fortschritte, die wir erzielt haben   – weit mehr als je zuvor   –, benötigen wir lediglich etwas mehr Zeit, um das Abkommen abzuschließen. Wäre ich Präsident Trump, würde ich den Unterhändlern nur raten, ihnen genügend Spielraum zu geben, um die verbleibenden Punkte, die wir besprechen und über die wir uns einigen müssen, zu klären.

MARGARET BRENNAN: Und wenn Israel einen Angriff durchführt oder die USA auch nur einen begrenzten Angriff auf die ballistischen Raketen durchführen, glauben Sie, dass man dann noch ein Atomabkommen abschließen könnte?

MINISTER ALBUSAIDI: Nun, auf diplomatischem Wege kann eine Einigung erzielt werden. Ich glaube nicht, dass andere Maßnahmen dieses Problem wirklich lösen können. Ich denke nicht, dass dies der Fall sein wird   – es würde die Lösung dieses Problems nur verkomplizieren und verzögern .

MARGARET BRENNAN: Herr Außenminister, vielen Dank für Ihre Zeit,

MINISTER ALBUSAIDI: Danke.

Hier ist der Link zur Website von CBS News . 

Lesen Sie auch Forum Geopolitica vom 1. März 2026:: 

Peter Hänseler   – Gedanken in Dubai
Quelle: Indian Punchline - Mit freundlicher Genehmigung übernommen - Mit deeple übersetzt

https://www.indianpunchline.com/the-folly-of-indias-dalliance-with-israel-stands-exposed/



Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/die-torheit-von-indiens-annaeherung-an-israel-ist-offenkundig-geworden



unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.03.2026

Ein Schwert wird den Löwen durchbohren: Die USrael-Operation gegen den Iran

seniora.org, 1. März 2026, 28. Februar 2026 Von Lorenzo Maria Pacini - übernommen von strategic-culture.su

Trumps Rede verdient eine sorgfältige Analyse


Der Iran ist eine jahrtausendealte Zivilisation, deren Schwert bereit ist, den israelischen Löwen zu erlegen.


PERSIAN LION 220x125Israelischer Löwe

Was wir bisher wissen

Es schien ein fernes, düsteres Szenario zu sein, aber es geschah: Am Samstag, dem 28. Februar 2026, griff das zionistische Gebilde, das als Staat Israel bekannt ist, die Islamische Republik Iran erneut an.

Israel entschied sich, das zu tun, was ihm in den letzten Wochen mit amerikanischer Unterstützung nicht gelungen war: Es zog es vor, allein zu handeln und alles zu riskieren. Und es hatte Erfolg. Innerhalb weniger Stunden wurden auch die USA in den Konflikt hineingezogen, wodurch ein Szenario entstand, das am Rande des am 27. Februar ausgebrochenen Krieges zwischen Pakistan und Afghanistan ganz klar als blanker Wahnsinn erscheint. Doch so ist es nun einmal. [Hervorhebung seniora.org]

Der erste Angriff richtete sich gegen die beiden wichtigsten politischen Figuren, den Obersten Führer der Revolution, Ayatollah Ali Khamenei, und den Präsidenten der Republik, Masoud Pezeskhian. Der Angriff war eindeutig darauf ausgerichtet, die iranische Führung zu treffen. Darauf folgten gezielte Angriffe auf militärische und logistische Einrichtungen und leider auch auf zivile Ziele.

Auslöser war die rasche Bekennung zur Tat und die Benennung der Operation als „Löwengebrüll“ in Anlehnung an den Zwölf-Tage-Krieg. Israelische Offizielle gaben zahlreiche scharfe Erklärungen ab, darunter auch General Halevi, der von einem „Atomangriff“ auf den Iran sprach   – ein Vorgehen, das mit den wiederholten Drohungen der israelischen Regierung gegen Teheran übereinstimmen würde.

Der Medienangriff war ebenfalls von Bedeutung: Zunächst hielten sich die USA in der Angelegenheit bedeckt und bevorzugten es, abseits zu bleiben. Israel schaltete umgehend die großen amerikanischen Zeitungen ein und sprach von einem koordinierten Angriff mit den USA; kurz darauf erreichte die Meldung auch die europäischen und dann die asiatischen Medien. Erst wenige Stunden später erfolgte die erste amerikanische Stellungnahme (die wir im nächsten Absatz analysieren werden) von Präsident Donald Trump.

Irans Reaktion auf den Angriff war sehr zurückhaltend: Tel Aviv und einige andere israelische Städte wurden angegriffen, wobei militärische Gebäude im Visier standen. Dasselbe geschah mit amerikanischen Militärbasen in Kuwait, Katar, Jordanien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Angriff war jedoch sehr kontrolliert: wenige, eher symbolische als wirksame Schläge mit konventionellen Waffen, die ein schnelles und demonstratives Engagement zum Ausdruck brachten, aber nicht in jeder Hinsicht zerstörerisch waren.

Was Trump sagte

Trumps Rede verdient eine sorgfältige Analyse, denn sie stellt vielleicht das glaubwürdigste Programm dar, um zu verstehen, was gerade geschieht und was als Nächstes geschehen wird.

Die Rede beginnt mit einem stark symbolischen Ansatz, der auf der Idee des „absoluten Bösen“ basiert. Die ersten Formulierungen   – „große Kampfhandlungen im Iran“ und die Definition des Feindes als „bösartige Gruppe sehr harter, schrecklicher Menschen“   – sind nicht technisch oder analytisch, sondern emotional und moralisch aufgeladen. Es ist nicht von einer Regierung die Rede, mit der wir im Konflikt stehen, sondern von einem „Terrorregime“, einer „radikalen Diktatur“, ja sogar vom „weltweit führenden staatlichen Förderer des Terrorismus“. Der geopolitische Plan wird somit unmittelbar in einen ethischen Plan umgedeutet: kein Krieg zwischen Staaten, sondern ein Kampf zwischen Gut und Böse. Amerika bekämpft keinen strategischen Gegner, sondern eine moralisch verkommene Macht. Diese sprachliche Wahl hat eine spezifische Wirkung: Sie verlagert die Legitimation des Konflikts von der politischen Ebene auf die der moralischen Notwendigkeit.

Dieses Rahmenwerk wird durch systematische Bezüge zu traumatischen Erinnerungen verstärkt. Die Rede erinnert an die Belagerung der Botschaft in Teheran und die 444-tägige Gefangenschaft, den Bombenanschlag von Beirut 1983, den Angriff auf die USS Cole und die der Hamas zugeschriebenen Ereignisse vom 7. Oktober. Es handelt sich dabei nicht um einzelne Episoden: In ihrer Abfolge konstruieren sie eine Erzählung von Kontinuität, eine „ununterbrochene Linie der Aggression“, die sich über fast ein halbes Jahrhundert erstreckt. Der gegenwärtige Konflikt wird nicht als eine zufällige Entscheidung dargestellt, sondern als unausweichliches Ergebnis von 47 Jahren Geduld. Aus dieser Perspektive ist Krieg nicht eine Option unter vielen, sondern der unausweichliche Schluss einer Geschichte von Bedrohungen und Gewalt. Dieser Ansatz entkräftet interne Kritik von vornherein, da er militärische Aktionen in einen historisch notwendigen Akt der Verteidigung umwandelt.

Innerhalb dieses rhetorischen Konstrukts spielt die obsessive Wiederholung des Satzes „Sie werden niemals Atomwaffen besitzen“ eine zentrale Rolle. Diese Wiederholung ist kein Zufall: Sie dient dazu, einen emotionalen Anker zu schaffen, ein als unumstößlich wahrgenommenes Prinzip zu etablieren und ein komplexes Dossier auf einen einfachen und absoluten Slogan zu verdichten. Die Nuklearfrage mit all ihren technischen und diplomatischen Implikationen wird somit auf ein klares und verständliches Ziel reduziert. Psychologisch gesehen ermöglicht dies, eine potenziell umfangreiche und komplexe Militäroperation als notwendiges Mittel zur Erreichung eines geradlinigen und allgemein akzeptablen Ziels darzustellen.

Gleichzeitig wird das Bild des starken Führers konstruiert. Wenn der Präsident sagt: „Ich habe unser Militär aufgebaut und wiederaufgebaut“, entsteht eine für seinen Kommunikationsstil typische Personalisierung der Macht. Es heißt nicht „Amerika hat entschieden“, sondern „meine Regierung“ und „ich bin bereit, heute Abend zu handeln“. Staat und Führer verschmelzen. Die implizite Botschaft ist klar: Ich tue, wozu andere Präsidenten nicht den Mut hatten. Dies aktiviert eine Dynamik der Ausnahmestellung und des Bruchs mit der Vergangenheit; militärische Aktionen sind nicht nur eine politische Entscheidung, sondern das Kennzeichen einer rettenden Führung.

Die Rede nimmt auch eine religiöse und beinahe messianische Dimension an. Ausdrücke wie „Wir bitten Gott“, „Gott segne uns“ und „edle Mission“ rücken den Konflikt in einen Kontext jenseits historischer Zufälle. Krieg wird zu einer göttlichen Mission. Religiöse Anrufung stärkt den internen Konsens, sakraliert militärische Aktionen und macht sie moralisch unangreifbar: Sie sind nicht bloß eine strategische Entscheidung, sondern eine erhabene Aufgabe, der beinahe transzendente Legitimität zukommt.

Die heikelste Passage ist jedoch der direkte Appell an das iranische Volk: „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen“, „Übernehmt die Regierung“, „Dies ist wahrscheinlich eure einzige Chance“. Hier vollzieht der Diskurs einen qualitativen Sprung. Er beschränkt sich nicht auf Abschreckung, sondern ermutigt implizit zum Regimewechsel. Der Konflikt erhält neben der militärischen auch eine psychologische und politische Dimension. Die Botschaft richtet sich gleichzeitig an verschiedene Zielgruppen: die amerikanische Öffentlichkeit, das iranische Militär, dem „Immunität“ zugesichert wird, und die iranische Zivilbevölkerung, die aufgefordert wird, eine historische Chance zu ergreifen. Es handelt sich um eine Kommunikation mit mehreren Zielgruppen, die darauf abzielt, sowohl interne als auch externe Wirkungen zu erzielen.

Das Ultimatum folgt derselben Logik: „Legt eure Waffen nieder … absolute Immunität oder … der sichere Tod.“ Diese klare und dichotome Formel dient dazu, die gegnerischen Kräfte zu spalten, Überläufer zu provozieren und absolute Entschlossenheit zu demonstrieren. Es handelt sich um eine klassische Strategie der psychologischen Kriegsführung: den Handlungsspielraum einschränken, eine drastische Entscheidung erzwingen und vermitteln, dass der Wille unumstößlich ist.

Die Rede folgt in ihrer Gesamtheit einem präzisen Crescendo: Zuerst die Dämonisierung des Feindes, dann die historische Rekonstruktion des Traumas, dann die existenzielle nukleare Bedrohung; gefolgt von moralischer Legitimation, der Bekräftigung der persönlichen Stärke, religiöser Anrufung, dem Angebot zur Kapitulation und schließlich dem revolutionären Appell. Es scheint sich nicht um eine improvisierte Rede zu handeln, sondern vielmehr um eine dramatische Abfolge, die darauf abzielt, die emotionale Spannung schrittweise zu steigern.

Die impliziten Bedeutungen, jenseits jeglicher Verschwörungstheorien, scheinen vielfältig zu sein. Erstens die innere Konsolidierung: Die Präsenz eines äußeren Feindes stärkt historisch gesehen tendenziell die nationale Einheit. Zweitens die Konstruktion einer „historischen“ Führung: Der Präsident präsentiert sich als derjenige, der die Tat vollbringt, die vor ihm niemand gewagt hat. Hinzu kommt die Transformation des Konflikts von einem Krieg gegen einen Staat zur Befreiung eines Volkes, mit einer daraus resultierenden geopolitischen Neudefinition, die über die nukleare Abschreckung hinausgeht und die Möglichkeit einer regionalen Neuordnung eröffnet.

Im Gegensatz dazu ist das, was verschwiegen wird, frappierend. Weder eine Ausstiegsstrategie noch die Dauer des Konflikts, die wirtschaftlichen Kosten oder die genaue Rolle der Verbündeten werden erwähnt. Der Diskurs ist weder technisch noch diplomatisch: Er ist emotional, moralisch und mobilisierend.

Letztlich wirkt diese Kommunikation auf vier grundlegende Hebel: die existenzielle Angst vor der nuklearen Bedrohung, die traumatische historische Erinnerung, charismatische Führung und eine moralisch-religiöse Mission. Die zentrale Botschaft lautet nicht einfach „Wir greifen den Iran an“, sondern etwas Ambitionierteres und Identitätsbezogeneres: Ich tue, was die Geschichte erfordert und wozu noch niemand den Mut hatte.

Was können wir erwarten?

Werfen wir nun einen kurzen Blick darauf, was wir erwarten können, und versuchen wir, einige Prognosen zu erstellen.

Der Iran hat die Straße von Hormus blockiert. Dieser Schritt zwingt das Land zu Verhandlungen mit zahlreichen anderen Staaten, da die Meerenge für den Waren- und Rohstoffverkehr von entscheidender Bedeutung ist. Dies wird die westliche Blockade stark belasten und möglicherweise zu erheblichen sozialen Unruhen führen.

Die militärische Reaktion des Iran, die nicht besonders stark ausfiel, könnte bedeuten, dass Verhandlungen im Gange sind und der Einsatz von Waffen mit geringer Wirkung dazu dient, den Feind zu beschäftigen, während man auf eine politische Lösung wartet.

In diesem Kontext haben die USA ihren Wunsch nach einem Regimewechsel bekräftigt, daher ist es wahrscheinlich, dass die Operation in diese Richtung fortgesetzt wird und darauf abzielt, den Iran an seinem verwundbarsten Punkt zu treffen.

Israel wird seinerseits wahrscheinlich versuchen, die Sache zu Ende zu bringen, und das einzige wirkliche Hindernis ist der Konflikt mit den USA. Sollte Israel tatsächlich eine Atomwaffe einsetzen, wird dies mit ziemlicher Sicherheit weltweit nicht ungestraft bleiben, sofern die USA nicht eingreifen. Es ist anzumerken, dass ein amerikanisches Eingreifen auch ein Weg sein könnte, die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine nukleare Eskalation Israels zu verhindern, obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlicher ist, dass die USA Israel für ihre eigenen Interessen instrumentalisieren werden.

China hat eine Lösung des Konflikts gefordert und sich mit einer sehr klaren und überraschend schnellen Erklärung eingeschaltet (China ist normalerweise sehr vorsichtig, wenn es um Interventionen in solchen Angelegenheiten geht).

Das Eingreifen europäischer Länder war peinlich: Frankreich hat eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert. Russland hat ein Vetorecht. China hat ein Vetorecht. Beide unterstützen den Iran. Die Sitzung wird stattfinden. Eine Resolution wird es nicht geben. Der UN-Sicherheitsrat ist der Ort, an dem Kriege diskutiert werden, während sie andauern.

Unterdessen gießt Großbritannien Öl ins Feuer, mit dem Bestreben, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern, den es seit den Zeiten der Sieben Schwestern des Öls vorbereitet hat, und nutzt diese Affäre, um die riesigen Skandale zu vertuschen, die sich derzeit in den Medien abspielen.

Eines ist sicher: Der Iran ist eine jahrtausendealte Zivilisation, deren Schwert bereit ist, den israelischen Löwen zu erlegen.


Lorenzo Maria Pacini Associate Professor in Political Philosophy and Geopolitica, UniDolomiti of Belluno. Consultant in Strategic Analysis, Intelligence and International Relations

Lesen Sie auch Forum Geopolitica vom 1. März 2026:: 

Peter Hänseler   – Gedanken in Dubai

Quelle: Strategic Culture - Mit freundlicher Genehmigung übernommen - Mit deeple übersetzt

https://strategic-culture.su/contributors/lorenzo-maria-pacini/



Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/ein-schwert-wird-den-loewen-durchbohren-die-usrael-operation-gegen-den-iran


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:




Seven Sisters (Ölkonzerne)


Als Seven Sisters (sieben Schwestern) wurden nach dem Zweiten Weltkrieg sieben Ölkonzerne bezeichnet, die in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren den globalen Ölmarkt beherrschten. 


Zitat: Von den ursprünglichen Sieben Schwestern sind damit heute noch vier – ExxonMobil, Chevron, Royal Dutch Shell und BP – übrig geblieben; zusammen mit ConocoPhillips und der französischen Total werden diese als Supermajors bezeichnet. Zitatende


Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Seven_Sisters_(%C3%96lkonzerne)


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.03.2026

Iran-Führer Chamenei schon tot? Nachrichtensprecher weint!

Screenshot_2026_03_01_at_11_57_28_Iran_F_hrer_Chamenei_schon_tot_Nachrichtensprecher_weint_

neopresse.com, 1. März 2026, Von: NEOPresse, Themen:


Update: Es ist wohl bestätigt: Chamenei ist tot. Ein Nachrichtensprecher im Iran weinte bei den Nachrichten, so dass zumindest der Augenschein gegen alle Meldungen dafür spricht, dass der Oberste Führer getötet wurde. Offen ist jetzt die Frage, wie es weiter geht. Das Machtvakuum dürfte enorm sein. Wir werden darüber ab Montag mit mehreren Updates täglich berichten.

Der Iran-„Krieg“ hat begonnen. Es gibt nun unterschiedliche Meldungen dazu, ob oder dass der Oberste Führer Chamenei schon gestorben sein könnte. Dies jedenfalls melden israelische Medien in dem Sinn, dass sich die Anzeichen verdichten würden.


Die Nachrichtenlage ist aktuell unübersichtlich. Der Iran selbst hat sich seinerseits gewehrt.

Die deutsche Regierung bzw. auch die Spitze anderer europäischer Länder sieht sich wohl im Einklang mit den Israelis und den USA. So heißt es im Focus. „Die E3-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben ein neues Statement zum Iran veröffentlicht. (…) Darin verschärfen sie den Ton und verurteilen die iranischen Angriffe. Mit den „Partnern Israel und den USA“ sei man im engen Austausch, teilten Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Macron und Großbritanniens Premier Starmer mit.“

In den Medien gibt es Spekulationen darüber, dieser Krieg oder dieser Präventivschlag würde über Tage andauern.


Info: https://www.neopresse.com/wirtschaft/iran-fuehrer-chamenei-schon-tot-widerspruechliche-meldungen/?source=ENL


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.03.2026

Aktuelles vom Dortmunder Friedensforum

aus e-mail von Karin Grelich, 1. März 2026, 11:07 Uhr


zur Weiterleitung! Auch in Duisburg wird es um 10.00 Uhr am 5.3. eine Demo gegen die Wehrpflicht geben, gleichzeitig am Montag 2.3. eine Kundgebung auf dem König - Heinrich - Platz gegen den  völkerrechtswidrigen Iran Angriff

Grüße Karin Gerlich

Link-Tipp: Völkerrechtler: "Diese Luftangriffe sind völkerrechtswidrig" (tagesschau.de)
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/angriffe-nahost-iran-israel-usa-100.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=Mail&at_content=SiteSharing

-------- Weitergeleitete Nachricht --------

Betreff:Aktuelles vom Dortmunder Friedensforum
Datum:Sun, 1 Mar 2026 10:58:55 +0100
Von:Gabi Brenner <g.brenner@freenet.de>


Liebe am Dortmunder Friedensforum Interessierte,

 die heutigen Nachrichten vom israelisch/US amerikanischen Angriff auf den Iran haben mich erschüttert. Das brutale Vorgehen gegen Kuba, das Eingreifen in die venezuelanische Souveränität, die weitere Unterstützung von Israels Kampf gegen die Palästinenser bestätigt das, was die Vertreter der USA bei der Münnchener  Sicherheitskonferenz lauthals verkündigt haben: Die Verbrechen des Kolonialismus und der zahlreichen Kriege seit 1945 wurde gerechtfertigt und als Erfolgsgeschichte des Westens dargestellt. Eine gnadenlose Kriegs- und Sanktionspolitik soll fortgesetzt werden.  
Standing Ovations gab es von deutschen Politiker dafür.

Gemeinsam gegen Militarisierung und Krieg aufzustehen, ist so wichtig.
In dem Sinne bitte ich Euch alle, die Jugendlichen in Ihrem Kampf gegen die Wehrpflicht zu unterstützen. Am Donnerstag, den 5. März startet um 11 Uhr die Demonstration der streikenden Schüler am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs. Wir treffen uns um 10.45 Uhr in der Nähe der Steinwache.
Außerdem kann man über: elterngegenwehrpflichtdo@proton.me Kontakt zu einer Dortmunder Gruppe von Eltern (Großeltern) aufnehmen.

Jeden von Euch möchten wir einladen in diesem Jahr über Ostern an den Demonstrationen gegen Krieg und für Frieden  teilzunehmen. Den Ostermarschflyer findet Ihr im Anhang. Es geht nicht darum, dass wir in allen Fragen übereinstimmen, sondern, dass es uns gelingt, gegen die massive Militarisierung und gegen die Gefahr eines neuen Weltkriegs ein Zeichen zu setzen. In Dortmund starten wir am Ostermontag, den 6. April, um 13.30 Uhr in Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz. Die Abschlußkundgebung ist dannn ab 15 Uhr auf dem Hansaplatz in der Innenstadt.

Ihr trefft uns immer mittwochs von 17 - 18 Uhr an der Kampstr./Petrikirche bei den Mahnwachen gegen Krieg. Da könnt Ihr Flyer für den Ostermarsch, entsprechende Aufkleber, Plakate und Buttons bekommen, um den Ostermarsch bekannt zu machen.

Wichtig ist es auch für den Ostermarsch zu spenden, damit das ganze Material, die Redner und die Musiker bezahlt werden können: IBAN: DE08 4405 0199 0132 2424 10, Stichwort OMRR 26

Als Erinnerung: am 4. März um 19 Uhr findet unsere Veranstaltung statt mit dem Autor des Buches "Friedenstüchtig", Fabian Scheitler, im Gemeindesaal der Josephskirche, Münsterstr. 59.

Mit solidarischen Grüßen
Gabi Brenner

Wir haben technische Probleme mit unserem info@friedensforum-friedensforum.de Postfach, deshalb musste ich Euch heute von meiner privaten Mailadresse aus schreiben. Wenn Ihr Rückfragen habt oder Euch überhaupt an uns wenden wollt, geht das momentan nur über meine Adresse. Wir hoffen, dass wir das möglichst bald behoben haben.

-- 
G.Brenner
Kuithanstr.38
44137 Dortmund

Tel.: 01702159656

Infos unter: www.dortmunder-friedensforum.de
das funktioniert noch!


-- 
G.Brenner
Kuithanstr.38
44137 Dortmund

Tel.: 01702159656


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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