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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
lostineu.eu, 8. April 2026
US-Präsident Trump hat seine Drohungen gegen Iran weiter zugespitzt. “Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren”, schrieb er auf “Truth Social”. Das klingt nach Apokalypse und ist offenbar ein Aufruf zu Kriegsverbrechen. Doch die EU will dazu nichts sagen. “No comment”, hieß es auf Anfrage in der Brüsseler EU-Kommission. Behördenchefin von der Leyen duckt sich weg – genau wie Kanzler Merz, Außenminister Wadephul, die Außenbeauftragte Kallas und viele andere EU-Politiker. Kommentar des Polit-Analysten G. Diessen: “The US may or may not destroy a civilisation today. Either way, its allies’ silence will live on in shame.” Dem ist nichts hinzuzufügen. Das Buch der Schuld und Schande wird, wenn nicht alles täuscht, viele deutsche und europäische Namen enthalten…
Siehe auch “Keine Namen”: EUropas kafkaeske Sprachregelung zum Irankrieg
‹ Wahl in Ungarn: J.D. Vance wirft der EU “schändliche Einmischung” vor
3 Comments
hutaekjango
8. April 2026 @
08:58
Hinter den Kulissen scheint ein wenig taktische Vernunft eingekehrt zu sein. Es steht zuviel auf dem Spiel um nach dem ” totalen” konventionellen Krieg festzustellen, dass er auch anders zu beenden gewesen wäre. Bemerkenswert Die Tatsache, dass nur eine weitere Atommacht hier erfolgreich die Vermittlung in die Wege leiten konnte. Und, Putin sowie Xing Ping halten sich ( noch) ” vornehm” bedeckt, weil beide Nutznießer sind?!
Guido B.
8. April 2026 @
08:36
Man wird wegen des iranischen Abschaums doch nicht die Freundschaft mit Donald Hitler aufs Spiel setzen!
So, jetzt in der Waffenpause noch schnell einen NATO-Einsatz im Hormuz starten, damit das Öl auch sicher wieder fliessen kann.
Sobald die NATO in Position ist, die Raketen wieder nachgeladen sind und sich die Börsen erholt haben, kann man die Verhandlungen mit dem Iran scheitern lassen und mit der Ausrottung der Barbaren weitermachen. Wir wollen ja nicht, dass Netanjahu mit dem Ergebnis des Genozids unzufrieden ist!
Erneuerung
8. April 2026 @
08:14
Ich hätte da einen anderen Vorschlag, welche (Un-)Zivilisation unschädlich zu machen wäre, um der Menschheit endlich Frieden zu bringen. Aber man hört, es hätte in der Nacht jemand die Notbremse betätigt. Mal sehen, wie es weiter geht, wenn der Zug wieder losfährt.
Was sagen Sie dazu?
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Weiteres:
Wahl in Ungarn: J.D. Vance wirft der EU “schändliche Einmischung” vor
lostineu.eu, vom 7. April 2026
Das ist ‘mal eine originelle Form der Einmischung: US-Vizepräsident J.D. Vance ist nach Ungarn gereist, um Regierungschef Orban vor der Wahl zu unterstützen – und der EU eine “schändliche Einmischung” in den Wahlkampf vorzuwerfen. Die USA und Ungarn stünden unter der Führung von Präsident Trump und Orban für die Verteidigung der westlichen Zivilisation, behauptete Vance. Brüssel hingegen versuche, Orban schlecht zu machen und die Wirtschaft in Ungarn zu zerstören. – Richtig ist, daß sich sich Brüssel mittlerweile in alle Wahlen einmischt – über die Sperrung von EU-Finanzmitteln, das Internet-Gesetz DSA und die “Faktenchecker” sowie neuerdings auch noch mithilfe des sog. “Demokratieschilds”. Allerdings haben sich von der Leyen & Co. in den letzten Tagen auffällig zurückgehalten, während Trump und J.D. Vance “all in” gehen…
Siehe auch Wahl in Ungarn: So viel Einmischung gab’s noch nie
‹ “Ölkrise schlimmer als 1973” – Brüssel zögert immer noch › Trumps Drohungen: Das schuldige Schweigen von Merz, Leyen & Co.
7 Comments
Helmut Höft
8. April 2026 @
00:21
“Dschej-Di” “Wahl in Ungarn: J.D. Vance wirft der EU “schändliche Einmischung” vor” wirft Einmischung vor indem er sich einmischt! So geht Freyheid, so geht Wertewesten®
Michael
7. April 2026 @
21:58
Ungarn ist eine Sache, aber letzte Umfragen in Russland sollen ergeben haben dass die Deutschen – wieder einmal (!?) – als Hauptgegner, um nicht zu sagen Feind, der Russen angesehen werden! Da fehlen einem die Worte!
KK
7. April 2026 @
18:01
“Allerdings haben sich von der Leyen & Co. in den letzten Tagen auffällig zurückgehalten…”
Dafür haben die ja auch ihren Handlanger Selenskji, der dafür sorgt, dass Orbans Ungarn bis zur Wahl kein Öl über Druschba bekommt!
Guido B.
7. April 2026 @
17:59
Wahlveranstaltungen machen in intakten Demokratien einen Unterschied. Im Westen gibt es keine intakten Demokratien mehr. Es gibt nur noch rampenlichtgeile Eliten, die nach der Pfeife von Schatteneliten tanzen. Wählen ist Zeitverschwendung. Gesellige Spaziergänge an der Sonne sind politisch gesehen sinnvoller und gesünder.
KK
7. April 2026 @
18:03
Im Grunde ist sogar Däumchendrehen sinnvoller als wählen zu gehen… man kann doch wählen, wen man will, man bekommt im Grunde immer die gleiche Politik.
Reykjavik
7. April 2026 @
18:27
Jede direkte, offene EU-Einmischung würde nur noch Orbáns Position stärken. Kein Ungar wird jemals verzeihen, dass sich die EU nach der Blockade der Druschba-Pipeline durch die Ukraine so spät und dann so halbherzig an die Seite des EU-Mitglieds Ungarn gestellt hat. Die EU und Deutschland belohnen die Sprengung von NS2 mit Milliardengeschenken – die Ungarn wenden sich vom ukrainischen Terrorstaat und seinen EU-Unterstützer angewidert ab. Und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit den wählen, der ihre Interessen vertritt und sich traut, den auf ganzer Linie gescheiterten EU-Hofschranzen die Stirn zu bieten.
Erneuerung
7. April 2026 @
17:16
Eigentlich müssten alle derzeitigen westlichen Führer, mit wenigen Ausnahmen, bei jeder Äußerung sofort Mundfäule bekommen, weil nichts, aber rein gar nichts mehr, mit irgendwelchen humanen Standards zu tun hat. Auch Herr Vance hat sich, etwas spätet als Trump, als Vasall der Zionisten geoutet, was ja Orban auch schon gezeigt hat. Es ist egal, wer hier in Europa derzeit Wahlen gewinnt oder nicht, das Ding ist kurz vor dem Kompletabsturz und alle schieben in Richtung Abgrund.
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Michael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, escaped East Germany in 1969, studied in Berlin, London and Paris and worked for over 34 years for the United Nations, and shortly the OSCE, in many countries in war or internal armed conflicts often involving fragile governments and armed non-state actors. These included long-term assignments in Haiti, Pakistan, Afghanistan, Iran, Iraq and Sierra Leone and shorter assignments in Syria, the Balkan, Somalia, the Balkan, the Sahel, and Central Asia. In 2017, he published the book ‘On Building Peace – rescuing the Nation-State and saving the United Nations’, AUP.unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. April 2026, 13:58 Uhr
Libanon: Israel bombardiert großflächig und macht ganze Dörfer dem Erdboden gleich
Bereits seit Tagen bombardiert die israelische Luftwaffe großflächig Städte, Dörfer und Siedlungen im Süden Libanons.
Das erklärte Ziel Israels ist es, mit diesen Flächenbombardierungen südlich des Flusses Litani eine dauerhafte, sogenannte "Sicherheitszone" zu errichten. Israels Finanzminister Bezalel Smotrich zufolge "muss der Litani-Fluss unsere neue Grenze zum Libanon bilden", während Verteidigungsminister Israel Katz explizit eine Rückkehr der über 600.000 geflohenen Einwohner Südlibanons ausgeschlossen hat.
Siehe Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Libanon--Israel-bombardiert-gro%C3%9Ffl%C3%A4chig-und-macht-ganze-D%C3%B6rfer-dem-Erdboden-gleich:b
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 7./6.4.2026
IDF-Angriff zerstört siebte Brücke im Südlibanon
Die Netanjahu-Administration erklärte in den letzten Wochen mehrmals, die Region um den Fluss Litani im Südlibanon militärisch besetzen zu wollen. Ziel sei es, den Norden des Landes vom Süden abzutrennen.
In Vorbereitung einer Gaza-ähnlichen Realität rechtfertigt die israelische Armee auf X den jüngsten Zerstörungsangriff wie folgt: "Die IDF hat einen weiteren wichtigen Übergang über den Litani-Fluss angegriffen: Bislang wurden sieben von Hisbollah-Terroristen genutzte Übergänge ins Visier genommen. Die IDF hat gestern einen weiteren wichtigen Übergang angegriffen, den Hisbollah-Terroristen nutzen, um sich vom Norden in den Bereich südlich des Litani-Flusses zu bewegen und Waffen, Raketen sowie Abschussvorrichtungen zu transportieren, um Terroranschläge gegen IDF-Truppen vorzubereiten."
Abschließend heißt es: "Dieser Angriff reiht sich ein in sechs weitere Angriffe auf Übergänge über den Litani-Fluss, die seit Beginn der Operation 'Roaring Lion' ins Visier genommen wurden."
Im Libanon sind durch israelische Angriffe seit Ausbruch der jüngsten Eskalation vor fünf Wochen fast 1.500 Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete in der Vorwoche, dass seit Anfang März 1.497 Menschen durch israelische Angriffe getötet worden seien. 4.639 Personen seien verletzt worden.
Trump: Wir haben gewonnen, wir kassieren die Gebühren
US-Präsident Donald Trump wurde auf der Pressekonferenz gefragt, ob er bereit sei, den Konflikt zu beenden, wenn Iran Gebühren für die Nutzung der Straße von Hormus erheben könne. Seine Antwort lautete: "Was ist damit, dass wir Gebühren erheben? Das würde ich eher tun, als sie die haben zu lassen. Warum sollten wir nicht? Wir sind die Sieger. Wir haben gewonnen. Sie sind militärisch geschlagen. Das Einzige, was sie haben, ist die Psychologie – wir lassen ein paar Minen ins Wasser fallen. Wir haben ein Konzept, in dem wir Gebühren erheben."
Trump wütet, Iran trollt
Während der US-Präsident seine Drohungen gegen Iran im Verlauf des Tages gleich mehrmals bekräftigt hat, reagieren iranische Stellen nicht nur mit der Ankündigung von Vergeltungsschlägen, sondern auch durch vielfaches Trollen.
Zwischen den iranischen Botschaften in Südafrika und in Simbabwe ist ein regelrechter Trolling-Wettbewerb entbrannt. So postete die Botschaft in Zimbabwe gestern als Antwort auf die Forderung, die Straße von Hormus zu öffnen: "Wir haben die Schlüssel verloren." Darauf erwiderte die Botschaft in Südafrika: "Psst … der Schlüssel ist unter dem Blumentopf. Nur offen für Freunde." Die Antwort auf das Ultimatum Trumps lautete nun:
"8 Uhr am Abend ist nicht so gut. Könnten Sie das auf zwischen ein und zwei Uhr am Nachmittag ändern, oder, wenn möglich, zwischen ein und zwei Uhr am Morgen? Danke für Ihre Aufmerksamkeit für diese wichtige Angelegenheit."
Jeffrey Sachs: "Indien, China und Russland müssen Trump stoppen"
In einem aktuellen Interview mit Afshin Rattansi rechnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs scharf mit der westlichen Außenpolitik ab.
Er bezeichnet Europa als Gruppe von "Vasallenstaaten", die aus politischer Abhängigkeit und Anbiederung die Narrative Israels und der USA übernehmen, und die eigentlichen Aggressoren im Nahen Osten ausblenden.
Da er dem Westen kein Rückgrat mehr zutraut, appelliert Sachs an Indien, China und Russland. Diese "würdevollen Nationen" müssten ihre Stimme erheben, um der gefährlichen Dominanz der USA entgegenzutreten. Die "jungen" USA, die er im Vergleich der Weltzivilisationen als "Baby" bezeichnet, bräuchten die Hilfe der Weltgemeinschaft, um ihr gewaltsames Fehlverhalten endlich zu stoppen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Grußwort April
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitglieder des Versöhnungsbundes,
die Ostertage liegen hinter uns – vielleicht noch spürbar wie ein warmer Nachklang. Ein paar ruhige Stunden, ein Gespräch, ein Gedanke, der geblieben ist.
Und nun: April.
Nicht als lauter Neubeginn, sondern als leises Weitergehen.
Das, was an Ostern anklingt – Hoffnung, Vertrauen, die Idee von Wandel – trägt sich weiter in diesen Wochen. Nicht spektakulär, sondern Schritt für Schritt. So, wie es auch unsere Arbeit oft ist: dranbleiben, zuhören, aushalten, neu ansetzen.
Gerade in Zeiten, die uns herausfordern, ist es nicht selbstverständlich, im Gespräch zu bleiben. Und doch liegt genau darin unsere Kraft. Frieden entsteht selten im Großen und Sichtbaren – sondern oft dort, wo Menschen sich die Zeit nehmen, einander wirklich zu begegnen.
Auch in diesem Newsletter findet Ihr wieder viele solcher Spuren: Gedanken, Initiativen und Einladungen, die zeigen, wie lebendig und vielfältig unser gemeinsames Engagement ist.
Vielleicht ist dieser April genau das: kein Aufbruch mit Trompeten, sondern ein stilles, entschlossenes Weitergehen. Und vielleicht ist genau das die Form von Hoffnung, die wir gerade brauchen.
Wir freuen uns auf alles, was kommt – und ganz besonders auf das Wiedersehen bei unserer Jahrestagung im Mai.
17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland – 2026 Atomwaffen bedrohen das Leben von Menschen und Mitwelt in existenzieller Weise. Seit 2010 findet deshalb die Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland statt – als geistliche Praxis und öffentliches Zeichen für Abrüstung und Frieden.
Auch 2026 wird die Fastenaktion fortgeführt. Sie verbindet individuelles Fasten mit öffentlicher Mahnwache und erinnert an die Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis ebenso wie an die bis heute bestehende atomare Bedrohung.
Wie ist die Fastenaktion organisiert?
Gefastet wird in der Regel am 6. eines Monats
(im April am Karfreitag).
Diese Fastentage werden individuell zu Hause begangen – im jeweils eigenen Rahmen und in
der persönlich gewählten Form.
Am 9. eines jeden Monats findet unabhängig vom Wochentag eine öffentliche Mahnwache / Schweigezeit in Köln statt.
Sie erinnert an den Nagasaki-Gedenktag und macht das Anliegen der Fastenaktion im öffentlichen Raum sichtbar.
Eine Beteiligung ist auch punktuell oder zeitweise möglich – beim Fasten, bei der Mahnwache oder bei beidem.
Die nächsten Termine
Karfreitag, den 3. April 2026 – 7. Fastentag (bereits gefastet)
Donnerstag, den 9. April 2026 – 8. Fastentag – 17.00-18.00 Uhr IVB/pX-Köln-Mahnwache / Schweigezeit in der
Schildergasse, Köln
Mittwoch, den 6. Mail 2026 – 9. Fastentag
Samstag, den 9. Mai 2026 – 10. Fastentag – 17.00-18.00 Uhr IVB/pX-Köln-Mahnwache / Schweigezeit in der Schildergasse, Köln
Samstag, den 6. Juni 2026 – 11. Fastentag
Dienstag, den 9. Juni 2026 – 12. Fastentag – 17.00-18.00 Uhr IVB/pX-Köln-Mahnwache / Schweigezeit in der Schildergasse, Köln
Weitere Termine finden sich auf der Webseite
Geschichten und Märchen als Wegweiser zum Frieden
Manchmal braucht Frieden keine großen Reden, sondern eine gute Geschichte.
Vom 10. bis 12. April 2026 lädt die Katholische Landvolkshochschule Petersberg zu einem besonderen Seminar ein: „Dem Frieden Raum geben – Geschichten und Märchen als Wegweiser zum Frieden“. Gemeinsam mit dem Märchenerzähler Volker Patalong und dem Friedensreferenten des Internationaler Versöhnungsbund, Clemens Ronnefeldt, gehen die Teilnehmenden der Frage nach, was alte Geschichten über unsere Gegenwart erzählen können.
Denn während Geschichtsbücher meist von Kriegen berichten, erzählen Märchen der Völker oft von etwas anderem: von Mut, von Versöhnung und von dem langen Weg zum Frieden.
Clemens Ronnefeldt bringt in dieses Seminar einen besonderen Erfahrungsschatz ein. Seit vielen Jahren reist er in Konfliktregionen, spricht mit Menschen vor Ort und sucht nach Wegen, wie Gewalt überwunden werden kann. Seine Vorträge sind keine abstrakten Analysen, sondern lebendige Begegnungen mit Menschen, die sich trotz schwieriger Umstände für Verständigung einsetzen.
Im Zusammenspiel mit den bildreichen Märchen und Geschichten von Volker Patalong entsteht ein besonderer Lernraum: Hier treffen uralte Weisheiten auf aktuelle politische Fragen. Gemeinsam wird erkundet, welche Orientierung Geschichten für unser eigenes Handeln geben können und wie persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Verantwortung und politische Friedensarbeit zusammenfinden.
Seminar „Dem Frieden Raum geben – Geschichten und Märchen als Wegweiser zum
Frieden“
10.–12. April 2026
Katholische Landvolkshochschule Petersberg, Erdweg
Seminargebühr: 90 €
Pensionskosten: 128 €
FriedensWeg 2026 – Gemeinsam gegen Atomwaffen 
FriedensWeg 2026 – Atomwaffen weg!
Am 18. April 2026 beginnt in Köln die erste Etappe des FriedensWeges 2026 – Atomwaffen weg!. Der Weg führt in mehreren Etappen von Köln bis zum Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Dort lagern bis heute US-amerikanische Atomwaffen – rund 100 Kilometer von Köln entfernt – während deutsche Soldaten weiterhin den Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen üben.
Dabei sind Atomwaffen seit dem Atomwaffenverbotsvertrag von 2021 weltweit geächtet. Deutschland ist diesem Vertrag bislang jedoch nicht beigetreten. Der FriedensWeg macht auf diese widersprüchliche Situation aufmerksam und verbindet politisches Engagement mit gemeinschaftlichem Unterwegssein.
Die Botschaft ist klar: Atomwaffen gefährden das Leben von Menschen und Mitwelt.
Darum fordern die Initiatorinnen und Initiatoren:
den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
Erste Etappe: Von Köln-Gremberg nach Rodenkirchen
Die erste Etappe startet am Samstag, den 18. April 2026, und führt über rund neun Kilometer durch den Kölner Süden. Der Weg verbindet Erinnerungsorte, aktuelle Umweltfragen und Friedensengagement miteinander. Musik, Gespräche, Beiträge und gemeinsame Weggedanken begleiten die Stationen.
Ablauf der ersten Etappe – 18. April 2026
11:30 Uhr
Einfinden am Treffpunkt – Haltestelle Buslinie 153, Kürtenstraße (Köln)
12:00 Uhr
Start des FriedensWeges – Gang zum Gremberger Wäldchen
ca. 12:30 Uhr
Station 1 – Gremberger Wäldchen
Bürgerinitiative zum Erhalt des Gremberger Wäldchens
Musik vom Kwaggawerk – gemeinsam feiern und teilen
ca. 13:15
Uhr
Station 2 – Mahnmal KZ-Krankenlager im Gremberger Wäldchen
Gesang der GREMBI Widerstandssänger*innen
ca. 13:45 Uhr
Beiträge: Strukturen der Ausbeutung – damals und heute
ca. 14:10 Uhr
Station 3 – Munitionsfabrik Westhoven
Verseuchter Boden – Weggedanken
ca. 15:00–15:10 Uhr
Station 4 – Friedensbrücke Rodenkirchen (vom Abriss bedroht)
anschließend
Zwischenhalt – Rodenkirchen Wochenmarkt, Sürther Straße
16:15 Uhr
Station 5 – Diakonie Michaelshoven
Grußwort von Pfarrer R. Schmidt
anschließend
Empfang mit Musik und Abschlusskundgebung
WiSü – Willkommen im Rheinbogen e. V.
18:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Der FriedensWeg wird organisiert vom Initiativkreis gegen Atomwaffen gemeinsam mit der Regionalgruppe Cochem-Zell des Internationalen Versöhnungsbundes und unterstützt unter anderem von der Regionalgruppe Köln des Versöhnungsbundes sowie Greenpeace Köln. Mehr Informationen hier.
Der Weg steht allen offen, die gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen setzen möchten.
Nächste Etappe:
26. September 2026 – von Rodenkirchen nach Wesseling (ca. 8,6 km).
Bild: Pixabay_tomnn-radiation
Earth Day - Gemeinsam aktiv werden 
Am 22. April ist Earth Day – ein weltweiter Aktionstag, der Menschen, Initiativen und Organisationen dazu einlädt, sich für den Schutz unserer Erde einzusetzen.
Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll:
Der Earth Day versteht sich als offene Plattform. Nicht als zentral organisierte Veranstaltung, sondern als Bühne für Engagement vor Ort. Menschen, Gruppen und Einrichtungen bringen ihre eigenen Ideen ein, machen sie sichtbar und setzen Impulse für einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt.
In Deutschland beteiligen sich jedes Jahr zahlreiche Akteure – in Schulen, Gemeinden, Verbänden, Kirchen und Initiativen.
Das Spektrum ist bewusst breit:
Müllsammelaktionen (Clean-ups)
Baumpflanzungen oder Blühprojekte
thematische Gottesdienste oder Andachten
Gesprächsrunden zu Umwelt, Gerechtigkeit und Frieden
Aktionen im öffentlichen Raum oder im eigenen Umfeld
Der Gedanke dahinter: Veränderung beginnt lokal – und bei jedem Einzelnen.
Auch der Versöhnungsbund kann Teil dieser Bewegung sein. Vielleicht nicht durch große Veranstaltungen, sondern durch das, was ihn ausmacht: Begegnung, Dialog und gemeinsames Handeln.
Warum nicht rund um den Earth Day selbst aktiv werden?
Sich mit anderen zusammentun – vor Ort, in der Gemeinde, im Freundeskreis?
Eine kleine Aktion ins Leben rufen, die sichtbar macht: Wir übernehmen Verantwortung.
Ob im Kleinen oder im größeren Rahmen – vieles ist möglich. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Haltung dahinter.
Und vielleicht gehört noch ein weiterer Schritt dazu:
Erzählt davon.
Berichtet über eure Aktionen. Teilt eure Erfahrungen, eure Gedanken, eure Fragen. So entsteht Verbindung – und aus einzelnen Impulsen wird ein gemeinsamer Weg.
Weitere Informationen und Anregungen findet ihr unter:
Earth Day Deutschland entdecken
Bild von WikiImages auf Pixabay
Heilung von Konflikten – Wege, die entstehen 
Unsere Partnerorganisation Church and Peace lädt zur Europäischen Konferenz „Heilung von Konflikten“ vom 24. bis 26. April 2026 nach Milton Keynes in Großbritannien ein.
Im Zentrum steht eine Frage, die viele Zusammenhänge unserer Zeit berührt: Wie können Menschen und Gemeinschaften nach Konflikten wirklich heilen?
Zwischen persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Spannungen und internationalen Krisen wird spürbar, wie sehr es Räume braucht, in denen nicht nur analysiert, sondern auch neu begonnen werden kann.
Die Konferenz öffnet solche Räume – mit Vorträgen, Workshops und kreativen Einheiten ebenso wie mit Zeit für Begegnung und Austausch. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kirchen und Friedensinitiativen kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen und Wege zu erkunden, die über Eskalation und Sprachlosigkeit hinausführen.
In den Workshops werden vielfältige Perspektiven aufgegriffen: von gewaltfreiem Handeln in Zeiten zunehmender Militarisierung über Fragen der Abrüstung bis hin zu künstlerischen und körperlichen Zugängen zu Heilungsprozessen. Dabei wird deutlich, dass Versöhnung nicht als fertiges Konzept vorliegt, sondern als gemeinsamer Weg entsteht.
Die Konferenz ist ökumenisch ausgerichtet und steht Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen offen gegenüber. Mehrsprachige Verständigung gehört selbstverständlich dazu.
Ein Wochenende, das nicht nach schnellen Antworten sucht, sondern nach Wegen, die tragen können – im Persönlichen wie im Gemeinsamen.
"Frieden in der Welt – Frieden in mir" Seminar mit Clemens Ronnefeldt in Grainau 
Und noch eine weitere Gelegenheit, mit unserem Friedensreferenten ins Gespräch zu kommen:
Wir leben in einer Zeit vielfältiger Krisen, die sich gegenseitig nicht nur addieren, sondern oft noch verstärken. Kriege, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung stellen viele Menschen vor die Frage: Wie können wir trotz all dessen menschlich, empathisch und friedensstiftend bleiben?
Im Seminar „Frieden in der Welt – Frieden in mir“ lädt der Friedensreferent des Versöhnungsbund e.V., Clemens Ronnefeldt, dazu ein, genau dieser Frage nachzugehen. Ausgehend von aktuellen Konflikten und globalen Herausforderungen gibt er einen Überblick über zentrale Themen der Friedensarbeit wie Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.
Dabei werden auch aktuelle Konflikte – etwa der Krieg in der Ukraine oder der Nahostkonflikt – in den Blick genommen. Gleichzeitig geht es um eine grundlegende Frage: Wie können Menschen angesichts solcher Entwicklungen den inneren Frieden bewahren und daraus Kraft für verantwortliches Handeln schöpfen?
Clemens Ronnefeldt verbindet in diesem Seminar seine langjährige Erfahrung aus der internationalen Friedensarbeit mit persönlichen, ethischen und spirituellen Perspektiven. Die Teilnehmenden sind eingeladen, gemeinsam nach Orientierung zu suchen, Erfahrungen auszutauschen und darüber nachzudenken, wie innerer Frieden und gesellschaftliches Engagement miteinander verbunden sind.
Seminar „Frieden in der Welt – Frieden in mir“
24.–26. April 2026 (Freitag bis Sonntag)
Seminarhaus Grainau
Kosten: 210 € inkl. Vollpension im Zweibettzimmer
Referent: Clemens Ronnefeldt
Organisation: Reiner Schmelz
Wissen neu sehen – machtkritische Zugänge in der Bildungsarbeit 
Wer bestimmt eigentlich, was als Wissen gilt – und was nicht? Diese Frage zieht sich durch eine zweiteilige Online-Fortbildung zum transformativen Lernen, die von der Erd-Charta-Initiative gemeinsam mit Partnerorganisationen getragen wird.
Wissen entsteht nicht im luftleeren Raum. Es ist geprägt von Geschichte, gesellschaftlichen Strukturen und den Perspektiven, die gehört werden – oder eben nicht. Viele Lernmaterialien tragen bis heute stereotype Bilder und koloniale Denkmuster weiter. Die Fortbildung öffnet Räume, in denen eigene Prägungen hinterfragt und neue Zugänge erprobt werden können.
Am 6. Mai 2026 (10–13 Uhr, online) steht die Frage im Mittelpunkt, wie diskriminierungssensible Bildungsarbeit gelingen kann. Am 21. Mai 2026 (10–13 Uhr, online) richtet sich der Blick nach vorn: Unter der Frage „Wie wollen wir gelebt haben?“ entstehen Bilder von Zukunft – vielfältig, gerecht und lebenswert.
Die Workshops werden von Nora Peulen und Nele Sander vom Konzeptwerk Neue Ökonomie gestaltet. Die Teilnahme ist an beiden Terminen oder einzeln möglich, der Beitrag liegt zwischen 10 und 60 Euro. Für die Teilnahme an beiden Terminen kann ein Zertifikat ausgestellt werden.
Die Erd-Charta bildet dabei den inhaltlichen Hintergrund: ein weltweit entwickelter ethischer Rahmen für nachhaltige Entwicklung, der die Verbundenheit globaler Herausforderungen betont und Perspektiven für ein friedliches, gerechtes Zusammenleben eröffnet.
Wann: Mittwoch 6. Mai & Donnerstag 21. Mai 2026, 10-13 Uhr
Wo: Online über Zoom, den Zugang erhaltet ihr nach Anmeldung
Referent*innen: Nora
Peulen und Nele Sander, Konzeptwerk Neue Ökonomie
Kosten: Teilnahmebeitrag zwischen 10 – 60 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Bild mit freundlicher Genehmigung von erd-charta
Wilde FriedensKirche in Dortmund Keine Gewöhnung an Gewalt – Gedenken an Mehmet Kubasik 
Am Sonntag, den 10. Mai 2026, lädt die Initiative „Wilde FriedensKirche“ zu einem besonderen Friedensgottesdienst unter freiem Himmel nach Dortmund ein. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs (Königswall 15).
Im Mittelpunkt dieses Treffens steht das Gedenken an Mehmet Kubasik, der am 4. April 2006 in Dortmund vom rechtsextremen NSU ermordet wurde. Die Wilde FriedensKirche erinnert an ihn und setzt damit zugleich ein Zeichen gegen das Vergessen und gegen jede Form der Gewöhnung an Gewalt.
Die Wilde FriedensKirche versteht sich als eine offene Gemeinschaft von Menschen, die den Frieden bewusst ins Zentrum ihres Glaubens und Handelns stellen. Inspiriert von der Botschaft Jesu suchen die Teilnehmenden nach Wegen, Gewalt nicht mit Gegengewalt zu beantworten, sondern ihr mit Haltung, Mitgefühl und gewaltfreier Praxis entgegenzutreten. Im Evangelium, so die Überzeugung der Gruppe, findet sich keine Rechtfertigung von Gewalt. Stattdessen zeigen Jesu Worte und Taten Möglichkeiten auf, Konflikte friedlich zu lösen oder zumindest auszuhalten, ohne die eigene Menschlichkeit zu verlieren.
Die Gottesdienste der Wilden FriedensKirche finden bewusst im öffentlichen Raum statt. Die Gruppe geht gemeinsam an Orte, an denen Gewalt sichtbar wurde oder bis heute spürbar ist – und setzt dort Zeichen der Hoffnung und des Friedens.
Der Gottesdienst ist offen gestaltet und lädt ausdrücklich zur Beteiligung ein. Lieder, Gebete, Texte und Fürbitten wechseln sich ab mit Zeiten der Stille und des Gesprächs. Wer möchte, kann eigene Gedanken oder Beiträge einbringen. Im Anschluss wird gemeinsam geteilt, was an Essen und Getränken mitgebracht wurde – eine einfache Form gelebter Gemeinschaft.
Eingeladen sind alle Menschen, die sich auf den Weg der Gewaltfreiheit einlassen möchten – unabhängig davon, ob sie einer Kirche angehören oder nicht.
Der Internationale Versöhnungsbund unterstützt die Initiative als Bündnispartner und freut sich über Menschen, die den Mut haben, Friedensarbeit sichtbar zu machen – mitten im Alltag unserer Städte.
Einige Mitglieder von uns haben Mails bekommen, die einen Absender aus dem Versöhnungbund vortäuschen. Bitte prüft genau, was da von Euch verlangt oder erbeten wird. Beim geringsten Zweifel reagiert auf keinen Fall so wie in der Mail erbeten, sondern versucht, den eventuell vorgetäuschten Absender auf anderem Weg zu erreichen.
Gerne könnt Ihr Euch auch an die Geschäftsstelle wenden.
©Image by Cliff Hang from Pixabay
Mut zur Menschlichkeit – Die Erinnerungen der Pazifistin Magda Trocmé 
Die Erinnerungen der christlichen Pazifistin und Widerstandskämpferin Magda Trocmé (1901–1996) sind nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienen. Der Theologe und Religionspädagoge Prof. em. Dr. Gottfried Orth hat die beiden Bände aus dem Französischen übersetzt und neu herausgegeben.
Magda Trocmé war gemeinsam mit ihrem Mann, dem Pfarrer André Trocmé, Teil des gewaltfreien Widerstands gegen das NS-Regime und das französische Vichy-Regime. Das Ehepaar lebte im Dorf Le Chambon-sur-Lignon, das während der deutschen Besatzung vielen verfolgten Menschen – insbesondere jüdischen Flüchtlingen – Zuflucht bot. Für ihr Engagement wurde Magda Trocmé später als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.
Die nun erschienenen Erinnerungen umfassen nahezu ein ganzes Jahrhundert und wurden ursprünglich für den engen Familienkreis geschrieben. In Frankreich wurden sie bereits 2017 und 2021 veröffentlicht und nun erstmals einer deutschsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht.
Der erste Band „Eine Jugend außerhalb der Normen“ schildert Magda Trocmés ungewöhnliche Kindheit und Jugend. Schon früh widersetzte sie sich gesellschaftlichen und religiösen Erwartungen und suchte nach eigenen Wegen des Glaubens und der Verantwortung.
Der zweite Band „Ein Leben in Widerstand und Solidarität“ erzählt von ihrem Erwachsenenleben: vom gemeinsamen Wirken mit André Trocmé über den Einsatz im Widerstand bis hin zu ihrem späteren Engagement in internationalen Friedens- und Versöhnungsbewegungen sowie in der Antiatomwaffenbewegung.
Magda Trocmés Erinnerungen verbinden persönliche Lebensgeschichte mit einem eindrucksvollen Zeugnis gelebter Solidarität. In einer Zeit zunehmender Militarisierung erinnern sie daran, dass mutige Zivilcourage, gewaltfreier Widerstand und gelebte Menschlichkeit Geschichte verändern können.
Die Bände
Magda Trocmé: Eine Jugend außerhalb der Normen – Erinnerungen, Band I.
Hamburg: BoD 2026, 312 Seiten, 14,99 €
ISBN 978-3-6957-1521-3
Magda Trocmé: Ein Leben in Widerstand und Solidarität – Erinnerungen, Band II.
Hamburg: BoD 2026, 312 Seiten, 14,99 €
ISBN 978-3-6957-3181-7
In Zeiten wachsender Spannungen, militärischer Aufrüstung und neuer Feindbilder erinnert das Leben von Magda Trocmé daran, dass Frieden nicht abstrakt entsteht. Er wächst aus mutigen Entscheidungen einzelner Menschen, aus Solidarität mit Verfolgten und aus der Bereitschaft, sich auch gegen den Strom für Menschlichkeit einzusetzen.
Magda Trocmés Lebensgeschichte ist deshalb nicht nur Erinnerung – sie ist Ermutigung.
15 Jahre Fukushima – Erinnerung, Verantwortung und die Frage nach unserer Zukunft 
Am 11. März 2011 erschütterte ein starkes Seebeben vor der japanischen Küste das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Der anschließende Tsunami zerstörte die Stromversorgung und Kühlung der Reaktoren. Drei Kernschmelzen, Explosionen und die Freisetzung großer Mengen radioaktiver Stoffe waren die Folge. Mehr als 160.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen; ganze Landstriche wurden unbewohnbar. Noch heute leben viele Menschen in provisorischen Situationen, und die Stilllegung des Kraftwerks wird noch Jahrzehnte dauern.
Fukushima wurde weltweit zum Symbol für die Risiken der Atomenergie. Auch in Deutschland veränderte die Katastrophe die energiepolitische Landschaft grundlegend. Nur wenige Tage nach dem Unfall verhängte die Bundesregierung ein Moratorium für ältere Reaktoren und beschloss später den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie. Die letzten drei deutschen Kernkraftwerke wurden schließlich im April 2023 abgeschaltet.
Doch der Atomausstieg ist nicht vollständig abgeschlossen. In Deutschland laufen weiterhin zentrale Anlagen der nuklearen Infrastruktur, darunter die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen. Kritikerinnen und Kritiker aus Umwelt- und Friedensorganisationen weisen darauf hin, dass von hier aus weiterhin nukleare Brennstoffe für Reaktoren in Europa produziert werden. Aus Sicht vieler Initiativen ist der Ausstieg erst vollständig, wenn auch diese Anlagen stillgelegt sind.
Fünfzehn Jahre nach Fukushima scheint die Katastrophe in vielen politischen Debatten bereits zu verblassen. In einigen Ländern wird Atomkraft erneut als klimafreundliche Lösung präsentiert, und von einer „nuklearen Renaissance“ ist die Rede. Doch die grundlegenden Probleme bleiben bestehen: ungelöste Endlagerfragen, enorme Kosten, Sicherheitsrisiken und die enge Verbindung zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomtechnologie.
Für Organisationen wie den Internationalen Versöhnungsbund, für Umweltinitiativen und Friedensbewegungen ist Fukushima daher mehr als ein historisches Ereignis. Die Katastrophe erinnert daran, dass technische Risiken immer auch gesellschaftliche und ethische Fragen aufwerfen. Sie fordert uns auf, über Energie, Verantwortung und globale Gerechtigkeit neu nachzudenken.
Gerade in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen wird diese Verbindung sichtbar. Während viele Staaten ihre militärischen Fähigkeiten ausbauen und über neue nukleare Abschreckungssysteme diskutieren, wächst zugleich die Gefahr eines atomaren Wettrüstens. Die Geschichte der Atomenergie zeigt jedoch: Die Grenzen zwischen ziviler Nutzung und militärischer Macht sind fließend.
Fukushima mahnt deshalb auch heute noch. Es erinnert daran, dass Sicherheit nicht allein durch Technik geschaffen wird, sondern durch politische Entscheidungen, internationale Zusammenarbeit und eine Kultur der Gewaltfreiheit. Die Frage, wie wir Energie erzeugen und wie wir Konflikte lösen, gehört letztlich zusammen.
Vielleicht liegt gerade darin die wichtigste Lehre aus Fukushima: Eine friedliche Zukunft braucht nicht nur erneuerbare Energien, sondern auch den Mut, die Logik der atomaren Abschreckung zu überwinden.
Bild generiert mit Dall.e
Zwischen Fachwerkhäusern, offenen Türen und weiten Blicken über das Eichsfeld entsteht im Mai ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Nachdenken. Vom 14. bis 17. Mai 2026 findet die Jahrestagung des Versöhnungsbundes in Duderstadt statt. Mehr Informationen findet ihr hier.
Im Mittelpunkt steht eine Frage, die sich leise, aber bestimmt in viele Gespräche unserer Zeit legt: Wie lässt sich Menschenwürde schützen und Rechtsstaatlichkeit stärken, ohne selbst in Abgrenzung, Angst oder Verhärtung zu geraten? Gewaltfreiheit zeigt sich dabei nicht als Konzept, sondern als Haltung – im Gespräch, im Widerstand, im Alltag.
Die Tage sind gefüllt mit Impulsen, Workshops und offenen Räumen für Austausch. Ein öffentlicher Vortrag von Fabian Virchow eröffnet Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten. In Arbeitsgruppen geht es unter anderem um zivilen Widerstand, den Umgang mit Desinformation, antifeministische Strategien oder die Frage, wie Dialog möglich bleibt, ohne Klarheit zu verlieren.
Zwischen den inhaltlichen Einheiten entstehen immer wieder Momente des Ankommens: in Mosaikgruppen, bei gemeinsamen Mahlzeiten, im Jugendforum oder beim abendlichen Ausklang. Am Samstag öffnet sich die Tagung in die Stadt hinein – mit einem Mosaik der Friedens- und Ökologiebewegung in der Fußgängerzone.
Duderstadt selbst trägt seinen Teil dazu bei: eine Stadt, die Geschichte sichtbar macht und Begegnung selbstverständlich wirken lässt.
Ein paar Tage, die Raum geben für Fragen, für Haltung – und für das, was entsteht, wenn Menschen einander wirklich zuhören.
Wer sich noch einbringen möchte: Im Raum- und Technikteam sind noch Plätze frei. Und auch an der Rezeption wird Unterstützung gebraucht – dort laufen viele Fäden zusammen, Fragen tauchen auf, Dinge wollen koordiniert werden.
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Friedenszentrum am Rande des Kirchentages 2027 in Düsseldorf 
Für den Kirchentag 2027 gibt es bereits erste Bewegung: Ein Mitglied aus unseren Reihen hat seine Bereitschaft signalisiert, die Initiative für ein Friedenszentrum mit anzustoßen – und bringt dafür ein wertvolles Netzwerk mit.
Doch wie bei allen selbstorganisierten Projekten gilt: Eine einzelne Person kann den Funken entzünden, aber ein Feuer entsteht nur gemeinsam. Damit aus der Idee Wirklichkeit wird, braucht es weitere Menschen, die Lust haben, mitzudenken, mitzuplanen und Verantwortung zu übernehmen.
Ob sich ein Friedenszentrum 2027 realisieren lässt, hängt also ganz konkret davon ab, ob sich ein engagiertes Team findet.
Wer Interesse hat, sich einzubringen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Die Geschäftsstelle unterstützt gern bei der Vernetzung – der erste Schritt aber kommt von Euch.
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Die Beiträge in diesem Newsletter wurden von Karin Weise für die Redaktion zusammengestellt und verfasst.
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Ob Bericht, Kommentar, Bild oder Hinweis auf eine Aktion – wir sind gespannt auf das, was dich bewegt.
Schreib uns einfach bis zum letzten Tag des Monats an:
newsletter@versoehnungsbund.de
Nach redaktioneller Prüfung können Beiträge im Newsletter des folgenden Monats erscheinen.
Karins Randnotitz In diesem April bleibt mir kein einzelner Satz im Herzen, sondern ein Bild: Menschen, die nicht einfach vorbeigehen.
Sie gehen Wege, halten Mahnwachen, heben auf, was liegengelassen wurde, erzählen alte Geschichten neu und suchen nach Worten für eine Welt, die oft aus dem Gleichgewicht geraten ist. Manche sind jung und fragen erst noch. Andere tragen längst Erinnerung in sich. Und doch stehen sie nicht getrennt da.
Vielleicht ist es genau das, was mich berührt:
Dass Frieden nicht aus Gewissheit wächst.
Sondern aus Nähe.
Aus dem Aushalten.
Aus dem Versuch, einander nicht zu verlieren.
Dass Menschen sich zeigen – mit dem, was sie können.
Und auch mit dem, was sie nicht wissen.
Und manchmal, ganz leise, entsteht daraus etwas, das man nicht machen kann.
Ein Gefühl von:
Wir lassen das nicht einfach so stehen.
Und vielleicht ist es genau dieser Gedanke, der bleibt.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, 6 Apr. 2026 22:17 Uhr,
In Iran geht man nun mit den gleichen Methoden gegen die USA vor – private chinesische Unternehmen verkaufen Standortdaten von militärischen US-Einrichtungen in der Region. Die Informationen werden mithilfe von Satelliten gesammelt und anschließend durch künstliche Intelligenz analysiert und aufbereitet.
Quelle: Legion-media.ru © Dragos Condrea
Symbolbild
Chinesische Unternehmen haben damit begonnen, Daten über die Bewaffnung und die Bewegungen der US-Streitkräfte im Rahmen des Konflikts mit Iran zu verkaufen. Wie die Washington Post berichtet, stammen die Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen und werden anschließend mithilfe künstlicher Intelligenz aufbereitet. Die Firmen beschreiben detailliert die Ausrüstung auf amerikanischen Stützpunkten, die Bewegungen von Flugzeugträgergruppen sowie detaillierte Pläne zur Vorbereitung von Militärflugzeugen auf Angriffe auf Teheran.
Ein Teil der Unternehmen, betonte die Zeitung, steht in Verbindung mit der Volksbefreiungsarmee Chinas. Dabei bemüht sich die offizielle Regierung in Peking, sich von einer direkten Beteiligung am Krieg der USA gegen Iran zu distanzieren. Einige Politiker weisen darauf hin, dass die entstandene Situation wachsende Risiken für das Pentagon mit sich bringt.
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Die einflussreichsten Akteure auf diesem Markt sind nach Einschätzung der Zeitung MizarVision und Jingan Technology. Erstere verfolgen die Aktivitäten auf amerikanischen Stützpunkten und die Standorte von Luftabwehrsystemen. Letztere verfügen angeblich über Daten zu den Einsätzen der amerikanischen Luftwaffe bei Angriffen auf Iran.
Interessanterweise hat das US-Unternehmen Planet Labs kurz nach der Veröffentlichung des Artikels in der Washington Post die Veröffentlichung von Satellitenbildern Irans und der Konfliktzone im Nahen Osten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Wie Reuters berichtet, wurde diese Entscheidung auf Wunsch des Weißen Hauses getroffen.
In einem Schreiben an die Kunden erklärte das Unternehmen, dass alle Fotos, die nach dem 9. März bis zum Ende des Konflikts aufgenommen wurden, nicht veröffentlicht werden. In der Erläuterung heißt es:
"Dies sind außergewöhnliche Umstände, und wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die Bedürfnisse aller Beteiligten in Einklang zu bringen."
Zuvor hatte die Washington Post in einem anderen Artikel berichtet, dass auch das auf räumliche Aufklärung spezialisierte Unternehmen Vantor eine ähnliche Entscheidung getroffen habe. Ende März erklärte das Unternehmen, dass es nicht indirekt zur "unrechtmäßigen Nutzung vertraulicher Informationen" beitragen wolle. Es ist jedoch unklar, ob beide Fälle mit den Befürchtungen Washingtons hinsichtlich des Verkaufs geheimer Daten durch chinesische Unternehmen zusammenhängen.
Gleichzeitig berichteten westliche Medien über die Fortsetzung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Volksrepublik China und der Islamischen Republik. So habe Peking während des Konflikts bereits rund zwölf Millionen Barrel Öl aus Teheran erhalten, schrieb CNBC. In den letzten Jahren war gerade China der Hauptabnehmer iranischer Energieressourcen, und die Sperrung der Straße von Hormus stellt für das Land kein Hindernis dar.
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Analyse
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Dabei hat sich Peking bezeichnenderweise von jeglicher Reaktion auf die Operation der USA und Israels distanziert, abgesehen von den üblichen politischen Appellen für Frieden in der Region und der Suche nach einem Kompromiss. Die Nachrichtenagentur Bloomberg merkte an: Die Volksrepublik China versucht mit allen Mitteln, sich aus den Kampfhandlungen im Nahen Osten herauszuhalten.
Wie sich jedoch herausstellte, hat die chinesische Wirtschaft den Konflikt als Chance gesehen, mit frei zugänglichen Daten Geld zu verdienen. Der Militärexperte Alexei Anpilogow erklärte:
"Die Arbeitsweise chinesischer Unternehmen, die mit dem Verkauf von Aufklärungsdaten über die Standorte amerikanischer Militäranlagen handeln, ist denkbar einfach.
MizarVision beispielsweise analysiert Informationen, die von Fernerkundungssatelliten der Volksrepublik China stammen, und ergänzt diese mithilfe von KI durch Daten aus offenen Quellen des westlichen Internets."
"Die Kerntechnologie hierbei ist die Oberflächenverarbeitung in Echtzeit. Sie hat sich äußerst gut bewährt. Genau dieser Ansatz half dabei, die Täuschung des Pentagons hinsichtlich des Standorts des Flugzeugträgers Gerald Ford und der Abraham-Lincoln-Gruppe aufzudecken. Und insgesamt wurden die USA und Israel im Rahmen dieses Konflikts bereits mehrfach mithilfe von KI beim Lügen erwischt."
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"Dennoch weist der Einsatz künstlicher Intelligenz im Bereich der Aufklärung derzeit noch einige Probleme auf. Das größte davon ist die ausschließliche Verwendung öffentlich zugänglicher Daten durch die Systeme. Dementsprechend entsteht bei uns eine gewisse zeitliche Verzögerung, weshalb alle Daten als rein vorläufig anzusehen sind.
Wir können nicht auf den Meter genau feststellen, wo sich ein amerikanischer Flugzeugträger befindet, aber es ist durchaus möglich, einen ungefähren Radius seines Aufenthalts anzugeben. Angesichts der Tatsache, dass es sich um private Unternehmen handelt, ist es jedoch auch möglich, dass ihnen einfach nicht die maximalen Möglichkeiten der KI-Technologien zur Verfügung stehen."
"Ich denke, dass die Volksbefreiungsarmee Chinas über weitaus leistungsfähigere Programme verfügt, denen dieser Nachteil nicht anhaftet. Aber solche Materialien werden natürlich als 'geheim' eingestuft. Mit statischen Objekten kann kommerzielle künstliche Intelligenz jedoch bereits recht gut umgehen."
"Das heißt, die Identifizierung von Stützpunkten, die weder von den USA noch von Israel offengelegt wurden, ist für private Unternehmen ein erreichbares Ziel. Darüber hinaus können sie verwundete Gruppen des iranischen Militärs oder seiner Stellvertreter aufspüren, was im Rahmen von Rettungsoperationen besonders wertvoll ist. Insgesamt handelt es sich um einen erheblichen Schlag für das Pentagon.
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Die Vereinigten Staaten haben ihr Monopol auf dem internationalen Markt für den Verkauf geheimer Militärdaten faktisch verloren. Früher war Amerika das einzige Land, das sich solche Maßnahmen leisten konnte. Nun hat man begonnen, mit dem Weißen Haus nach dessen eigenen Regeln zu spielen. Natürlich sind die Nachrichtentechnologien Washingtons denen Pekings immer noch überlegen. Doch auch Chinas Entwicklung steht nicht still."
Wadim Kosjulin, Leiter des Zentrums des Instituts für aktuelle internationale Probleme an der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums, ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation auch für die Volksrepublik China selbst eine gewisse Gefahr darstellt. Er sagte:
"Mit solch sensiblen Informationen handeln private Unternehmen. Das heißt, wir wissen nicht, wohin genau und unter welchen Bedingungen diese Daten gelangen."
"Es ist gut möglich, dass diese Firmen auch gegen die Interessen Pekings agieren. Deshalb wird China höchstwahrscheinlich versuchen, die Situation unter eigene Kontrolle zu bringen. In jedem Fall ist das Geschehene jedoch ein schwerer Schlag für das Pentagon. Ehemalige Führungskräfte im Geheimdienstbereich haben ihre Positionen leichtfertig aufgegeben."
Allerdings könnte Peking auch eine andere Taktik wählen: Auf alle Einwände des Weißen Hauses lässt sich durchaus angemessen antworten, dass es sich um Angelegenheiten der Privatwirtschaft handelt. Der Militärexperte Boris Roschin merkte an:
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Meinung
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"Dementsprechend kann es per Definition keine Fragen an die Regierung der Volksrepublik China geben. Zumal die Vereinigten Staaten selbst lange Zeit ähnliche Daten auf kommerzieller Basis verbreitet haben."
"Das heißt, 'das Reich der Mitte' hat bewusst freie Hand, sich hinter dem Deckmantel unabhängiger Unternehmen diplomatisch zu verstecken. Meiner Ansicht nach besteht das Hauptproblem für die USA in der aktuellen Situation in der Gefahr, dass die tatsächlichen amerikanischen Verluste offengelegt werden. Washington versucht, das Bild einer Operation zu vermitteln, die ohne nennenswerte Verluste verläuft. Die Daten der chinesischen Privatunternehmen könnten jedoch die Wahrheit über die Geschehnisse in der Region ans Licht bringen."
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 6. April 2026 zuerst bei der Zeitung Wsgljad erschienen.
Jewgeni Posdnjakow ist ein russischer Journalist sowie Fernseh- und Radiomoderator.
Mehr zum Thema - NYT: Frankreich, China und Russland blockieren UN-Resolution zur Straße von Hormus

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seniora.org, 7. April 2026, 07. April 2026 Von: Heinrich Frei - übernommen von globalbridge.ch

Eine Frau und drei Männer fliegen um den Mond - Bildquelle: computerbild.de
(Red. Globalbridge) Heinrich Frei, ein bekannter Schweizer Kämpfer gegen jede Art von Investitionen in die Rüstungsindustrie und ein aufmerksamer Beobachter der USA, hat uns zum aktuellen Mondflug einige interessante Erinnerungen an die vergangenen Mondflüge geschickt. (cm)
Wir sind globalbridge dankbar, diesen Beitrag übernehmen zu dürfen, um auch unseren Lesern diese als Weltsensation hochstilisierte milliardenschwere "Mission" kritisch näher zu bringen, weil das ganze Spektakel die Menschheit keinen Deut näher zum Weltfrieden bringen wird. Willy Wahl
Mondmission der NASA: Eine Toilette war dabei!

So berichtete das Schweizer Fernsehen SRF über den Start zum ersten Flug hinter den Mond ... (1
Die Artemis 2 Mondmission ist erfolgreich gestartet. Das Raumschiff der Artemis soll den Mond mit einer Frau und drei Männern an Bord umrunden, wie schon im Roman «Die Reise zum Mond» von Jules Verne. Hoffentlich ist die Artemis Mission von Erfolg gekrönt und die vier Passagiere kommen unbeschadet auf die Erde zurück.
Heute nach über 50 Jahren nach der letzten Mondlandung sollte eine bemannte Umrundung des Mondes technisch ein Kinderspiel sein. Bei der ersten Mondlandung, 1969, hatten wir noch keine Handys, keine PCs auf dem Tisch und nicht lange vorher machte ich noch statische Berechnungen mit dem Rechenschieber.
Pro Artemis Mission wird mit Kosten von etwa 4 – 8 Milliarden USD gerechnet.
Mit der Summe von 4 Milliarden USD, die eine Artemis Mission kostet, könnte man die Jahresmiete für 262’000 Einzimmerwohnungen in den USA bezahlen, für 8 Milliarden US Dollar die Miete von 524’000 Appartements. Solche Wohnungen würden Obdachlose in den USA dringend brauchen. Die Armut und auch die Obdachlosigkeit in den USA hat sich in den letzten Jahren erheblich verschärft. Im Jahr 2024 stieg die Zahl der Obdachlosen in den USA auf über 770 000, was einen Anstieg von 18 Prozent im Verlauf des Vorjahrs darstellt.
Artemis III (geplant bis 2028) soll die erste bemannte Mondlandung seit Apollo 17 werden. Voraussichtlich wird diese Reise auf den Mond von Menschen 6 –8 Milliarden US-Dollar kosten.
Für das ganze Artemis Programm müssen die Steuerzahler insgesamt ca. 93 Milliarden USD berappen.
Nicht in Sicht ist bis heute in den Massenmedien eine kritische Dokumentation zu den sechs Mondlandungen der USA, die zwischen 1969 – 1972 stattgefunden haben. Verschiedene Journalisten und Ingenieure haben diese Mondmissionen der USA in der Amtszeit des US-Präsidenten Richard Nixon ausführlich untersucht.
We Never Went to the Moon
Bill Kaysing veröffentlichte 1976 das Buch «We Never Went to the Moon». (Wir flogen nie zum Mond). (Bill Kaysing 1922 – 2005)
Das Buch «We Never Went to the Moon», ist zum ersten Mal im Juni 1976 erschienen. Das Buch nimmt die Begeisterung über die Mondlandungsschwindel der 70er Jahre ins Korn. Bill Kaysing war Leiter der technischen Präsentationen des «Rocketdyne Propulsion Field Laboratory» von 1956 bis 1963. In dieser Zeit wurden die wichtigsten Planungen für die Triebwerke und für die Komponenten des Apolloprojektes durchgeführt. In dieser Zeit führte Bill Kaysing auch Sicherheitsüberprüfungen mit der US Air Force und der Atomenergiekommission durch.

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Weltraum-Erfolgsmeldungen der Sowjetunion und der USA
Auch Gerhard Wisnewski setzte sich mit den bemannten Weltraummissionen sowohl der Sowjets wie der Amerikaner auseinander. («Lügen im Weltraum» Knaur Verlag 2010) Wisnewski listete in seinem Buch zahlreiche Fakten auf zu den seinerzeitigen Weltraum-Erfolgsmeldungen der Sowjetunion und der USA.
Zusammen mit Willy Brunner produzierte Gerhard Wisnewski auch einen Film zum Thema Mondlandungen.

Luegen-im-Weltraum-Wisnewski
Siehe dazu das Video. (2)
Schweizer Raumfahrtexperte Andreas Märki zum Apollo Programm
Der Schweizer Raumfahrtexperte Andreas Märki, der über 20 Jahre Geräte für Satelliten in der Raumfahrtindustrie konstruiert hat, analysierte in seinem Buch 50 Jahre «Apollo 11 Mond- (F) Lüge» auch die Fotos der NASA.
Märki, ein ETH-Ingenieur, arbeitete mehr als 20 Jahre in der Schweizer Raumfahrtindustrie. Er ist Experte für Opto-Mechatronik und arbeitete bei Thales Alenia Space Schweiz AG (Contraves – Oerlikon Space – RUAG-Space) · 1995 – 2018.

Andreas Märki kommt nach seinen Untersuchungen zum Schluss: «In der von der NASA präsentierten Geschichte (Apollo 11) wimmelt es nur so von Widersprüchen, wo es eigentlich nicht einen einzigen groben Widerspruch geben dürfte. Die verwendete Technologie wird von der NASA in einer Reife präsentiert, wie sie von der NASA selbst weder vorher noch in den drauffolgenden 40 bis 50 Jahren erreicht werden konnte.»
22’000 Apollo-Fotos mit Hasselblad Kameras
Das Buch Dark Moon zeigt, dass die Apollo-Fotos und die TV-Übertragung von 1969 gefälscht wurden. Bei den Apollo-Fotos wurde künstliches Licht verwendet – kein Bild wurde vom Mond aufgenommen.

Die NASA-Astronauten sollen etwa 22’000 perfekte Fotos bei ihren sechs Mondexpeditionen mit ihren Hasselblad Kameras geschossen haben. Die Kamera war jeweils fest an ihrer Brust befestigt, deshalb waren sie nicht in der Lage, den Sucher des Fotoapparates zu benutzen. Auf dem Mond sollen sie mit ihren klobigen Handschuhen laufend neue Filme in die Kamera eingelegt haben. Die Fotos der sechs Mondexpeditionen sind im NASA-Archiv einsehbar. Es wäre die Pflicht, der No-Fake-Medien gewesen, auch die Fotos der NASA zu analysieren, bevor sie sie als authentisch, angeblich vom Mond stammend, veröffentlichten.

US-Mondlandestory: St. Nikolaus und Osterhasenversion für Erwachsene
Der Amerikaner David McGowan nennt die US-Mondlandestory eine St. Nikolaus- und Osterhasenversion für Erwachsene, in seiner 192-seitigen Dokumentation, «Wagging the Moondoggie», (Die wedelnden Mondhündchen) über die US-Mondlandungen: Schlussfolgerung von David McGowan: «Wenn sie über die sechs Mondlandungen zwischen 1969 und 1972 lügen konnten, können sie auch über alles Lügen, das ist die bittere Erkenntnis»
Siehe dazu diese zusätzlichen Infos. Und auch diese. Und hier die deutsche Übersetzung. (3)
Geschichten erfunden und Vorfälle inszeniert wurden in den USA auch schon vor den «Mondlandungen»
Es sei zuerst an den inszenierten Tonkin-Zwischenfall von 1964 (4) erinnert, mit dem die Ausweitung des Vietnamkrieges vor dem US-Kongress begründet wurde und an die Brutkastenlüge (5), die den Vereinigten Staaten von Amerika dazu diente, 1990 Kuwait zu befreien und den Irak anzugreifen.
Terroranschläge vom 11. September 2001
Nach den «Mondlandungen» und dem Tonkin-Zwischenfall wurden von den USA wieder false-flag-Operationen, Angriffe unter falscher Flagge durchgeführt, um Kriege zu rechtfertigen. Die Terrorangriffe vom 11. September 2001 in New York und Washington wurden Osama Bin Laden in die Schuhe geschoben, da man einen Grund für den jahrelangen Krieg gegen den Terror haben musste. Dieser Krieg begann mit einem Angriff am 7. Oktober 2001 auf Afghanistan, wo sich Osama Bin Laden vermeintlich aufhielt.

Massenvernichtungsmittel des Iraks
Der Irak wurde am 20. März 2003 von den USA, von Großbritannien und einer «Koalition von Willigen» angegriffen. Von den USA wurde vorher behauptet, der Irak, Saddam Hussein, sei im Besitze von Massenvernichtungsmitteln, und würde die Welt bedrohen. Später wurde diese Behauptung auch von der US-Regierung nicht mehr aufrechterhalten.
Für die Giftgasangriffe In Syrien wurde das Assad Regime verantwortlich gemacht. Trotz vorherigem Verkünden einer «roten Linie» reagierte Obama nach mehreren Giftgaseinsätzen nicht mit Luftangriffen gegen Syrien. Obama reagierte damals nicht, weil er informiert wurde, dass die Giftgasangriffe nicht vom Assad Regime durchgeführt wurden.
Der Nahostexperte Michael Lüders führte im ZDF in der Talkshow von Markus Lanz am 5. April 2017 aus, dass schon 2013 beim Giftgasangriff in Ghuta Gas verwendet worden sei, das der türkische Geheimdienst an die Nusra-Front, den Al-Kaida-Ableger in Syrien, geliefert habe.
Siehe dazu auch die Infos zu den Chemischen Waffen in Syrien. (6)
Jacques Baud dokumentierte in seinem Buch «Terrorisme» die politischen Lügen und die fatalen Strategien des Westens in diesen Jahren.

Jules Verne: Reise um den Mond
Jules Verne schrieb nicht nur den bekannten Roman «In achtzig Tagen um die Erde», sondern er verfasste auch die Science-Fiction Romane, «Von der Erde zum Mond» (1865) und «Reise um den Mond». (1873)

Das Raumfahrzeug wurde in dieser utopischen Geschichte von Jules Verne mit einer Kanone von Florida aus Richtung Mond geschossen. Die Passagiere hießen bei Jules Verne Barbicane, Nicholl und Ardan. Zwei Hunde flogen auch mit. Im Gegensatz zu den Amerikanern, die 1969 angeblich auf dem Mond landeten, umkreiste das utopische Raumschiff von Jules Verne nur den Mond wie jetzt bei der Mission Artemis 2, und kehrte zur Erde zurück. 1969 hießen die Passagiere die am 16. Juli 1969, auch von Florida aus, Richtung Mond gestartet waren, Armstrong, Aldrin und Collins, Hunde hatten die Amerikaner 1969 wie im Roman von Jules Verne nicht mitgenommen.
Mond und Mars haben selten so gut gelacht über Raumfahrtspläne der Erdbewohner, besonders über die Visionen von Elon Musk und Donald Trump und Kompanie. Von Heinrich Frei. (7)
Fußnoten
(1) Mondmission der Nasa – Start der Artemis-2-Mission geglückt: Crew grüsst aus dem All – News – SRF
(2) https://wikispooks.com/wiki/David_McGowan
(3) http://www.checktheevidence.com/pdf/Dave%20McGowan%20-%20Wagging%20The%20Moon%20Doggie.pdf, Deutsche Übersetzung https://viefag.files.wordpress.com/2015/05/wagging-the-apollo-moon-doggie.pdf
(4) Tonkin-Zwischenfall – Wikipedia
(5) Brutkastenlüge – Wikipedia
(6) Media Ignores Explosive Revelations About Chemical Weapons in Syria – Global ResearchGlobal Research – Centre for Research on Globalization
(7) Mond und Mars haben selten so gut gelacht
Weitere Artikel von: Heinrich Frei https://globalbridge.ch/mondmission-der-nasa-eine-frau-und-drei-maenner-fliegen-um-den-mond/">
Quelle: Globalbridge - Mit freundlicher Genehmigung übernommen
https://globalbridge.ch/mondmission-der-nasa-eine-frau-und-drei-maenner-fliegen-um-den-mond/
Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/eine-frau-und-drei-maenner-fliegen-um-den-mond
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. April 2026, 20:13 Uhr
Nachrichten vom RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 7.4. 2026
Resolution Bahrains zur gewaltsamen Öffnung der Straße von Hormus scheitert im UN-Sicherheitsrat
Der UN-Sicherheitsrat lehnte die Resolution Bahrains ab, die die Staaten zur Koordinierung der Öffnung der Straße von Hormus aufrief. Russland und China, beide ständige Mitglieder, legten ihr Veto gegen die Resolution ein. Elf Mitglieder stimmten dafür, zwei dagegen. Pakistan, das zwischen Iran und den USA vermittelt, enthielt sich als eines von zwei Ländern der Stimme.
Vizepräsident Mohammad Reza Aref: Iran fürchtet Trumps Drohungen nicht
Mohammad Reza Aref, Irans Erster Vizepräsident, erklärte, die iranische Zivilisation habe die "Illusionen" ihrer Feinde seit Jahrtausenden überwunden, nachdem US-Präsident Trump in den sozialen Medien gedroht hatte, die iranische Zivilisation nach Ablauf eines Ultimatums heute Nacht auszulöschen. "Iran lässt sich von Trumps Drohungen nicht einschüchtern", sagte Aref. "Unsere Antwort auf die Brutalität des Feindes sind Standhaftigkeit und das Vertrauen in die innere Stärke der iranischen Nation."
Irans Präsident: 14 Millionen Menschen bereit, ihr Leben zu opfern
Als Reaktion auf US-Präsident Trumps Drohungen, die Infrastruktur zu zerstören, bilden Menschen in ganz Iran Menschenketten entlang von Brücken und um Kraftwerke. Dies zeigen Videos und Fotos, die von staatlichen und anderen lokalen Medien veröffentlicht wurden.Viele Demonstranten schwenkten Flaggen der Islamischen Republik oder hielten Plakate von Ajatollah Ali Chamenei, dem Obersten Führer, der bei einem US-israelischen Luftangriff am ersten Tag des Überfalls auf Iran getötet wurde.
Schutz gegen US-Bomben: Iraner bilden Menschenketten um Kraftwerke und Brücken
Am Dienstag haben Tausende iranische Bürger Menschenketten um Kraftwerke und Brücken gebildet. Die Aktion erfolgt unmittelbar vor Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hat, Iran "zurück in die Steinzeit" zu bomben, sollte die Blockade der Straße von Hormus nicht bis zum Abend beendet werden.
Trump hatte den Tag im Vorfeld als "Kraftwerks-Tag" bezeichnet und damit gedroht, in der Nacht gezielt die Energieversorgung sowie die Verkehrsinfrastruktur – insbesondere die Brücken – des Landes zu zerstören. Des Weiteren schrieb der US-Präsident auf Truth Social, dass er sich über die Konsequenzen keine Sorgen mache. Ohne einen Deal werde noch in dieser Nacht eine "ganze Zivilisation sterben" und nie mehr zurückkehren, drohte er weiter
Siehe im Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Schutz-gegen-US-Bomben-Iraner-bilden-Menschenketten-um-Kraftwerke-und-Br%C3%BCcken:b
Auszüge aus einem Artikel, der am 6. April in der New York Times erschien:
Auf einer Pressekonferenz am Montag verglich Kriegsminister Pete Hegseth
die Rettung eines US-Piloten an Ostern mit der Auferstehung Jesu Christi
Auf der derselben Pressekonferenz, erklärte Präsident Trump, dass Gott den Krieg Israels und der USA gegen den Iran unterstütze, der Tausende Menschen das Leben gekostet habe, darunter viele Zivilisten. „Weil Gott gütig ist“, sagte er, „und Gott möchte, dass für die Menschen gesorgt wird.“ Er fuhr fort: „Gott gefällt nicht, was gerade geschieht. Mir gefällt nicht, was gerade geschieht. Alle sagen, ich hätte Freude daran. Ich habe keine Freude daran. „Ich sehe nicht gern, wie Menschen getötet werden“.
In seinem Bericht über die Rettungsaktion verglich Pete Hegseth dem Leidensweg des Piloten und der in der Bibel geschilderten Geschichte von Christi Tod und Auferstehung.
Er wies darauf hin, dass der F-15E-Kampfflugzeug „an einem Freitag – dem Karfreitag – abgeschossen wurde“. Das ist der Tag, an dem Jesus gekreuzigt wurde.
Nachdem der Pilot über dem Iran mit dem Fallschirm abgesprungen war, versteckte er sich, so Hegseth, „den ganzen Samstag über in einer Höhle, einer Felsspalte“, was an das in den Fels gehauene Grab erinnert, in dem Jesus beigesetzt wurde.
Dann, so sagte er, wurde der Pilot an dem Tag gerettet, an dem Christen die Auferstehung Jesu feiern – „er wurde am Ostersonntag bei Sonnenaufgang aus dem Iran ausgeflogen“.
(…)
Es war das jüngste Beispiel dafür, dass der Verteidigungsminister in öffentlichen Äußerungen zum Krieg mit dem Iran christliche Theologie heranzog. Zu Beginn des Krieges hatte Herr Hegseth die Amerikaner gebeten, „im Namen Jesu Christi“ für den Sieg im Nahen Osten zu beten.
(…)
Herr Hegseth, der eine unerbittliche Bombardierungskampagne gegen den Iran leitet – ein mehrheitlich schiitisch-muslimisches Land mit einer theokratischen Regierung –, hat die Kreuzzüge, jene blutigen mittelalterlichen Kriege, in denen christliche Krieger gegen Muslime um die Kontrolle über wichtige religiöse Stätten und Gebiete im Nahen Osten kämpften, oft verherrlicht.
Auf Herrn Hegseths rechtem Bizeps ist der lateinische Ausdruck „Deus vult“ tätowiert – „Gott will es“ – den er als Schlachtruf jener Kriege beschreibt. In seinem 2020 erschienenen Buch „American Crusade“ beschreibt Herr Hegseth die Kreuzzüge als „blutig“ und „voller unaussprechlicher Tragödien“, argumentiert jedoch, dass sie gerechtfertigt waren, da sie das christliche Europa vor dem Ansturm des Islam bewahrten. (…)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Gewerkschaften haben dieses Jahr wieder einen Aufruf zur Teilnahme an den Ostermärschen veröffentlicht: https://www.dgb.de/aktuelles/news/ostermaersche-aufruf-2026/ Sie verurteilen den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran und fordern von der Bundesregierung Einsatz für diplomatische Konfliktlösungen und neue Abrüstungs- und Rüstungskontrollvereinbarungen. Und „Wir müssen verhindern, dass der Rüstungswahnsinn weiter eskaliert!“ Wir betrachten das auch als Erfolg der vielfältigen Aktivitäten friedensbewegter Kolleginnen und Kollegen in den letzten Monaten und Jahren.
Es finden sich allerdings keine explizite Kritik an der Bundesregierung und keine konkrete Ablehnung der Hochrüstung und Kriegsvorbereitung. Und die Forderung, die „Rolle der Europäischen Union als globale Friedensmacht zu stärken“, wie der DGB schreibt, hat mit der realen Rolle der EU nichts zu tun. Deren Staaten eskalieren den Konflikt mit Russland und den Stellvertreterkrieg in der Ukraine immer weiter und behindern Bemühungen um seine diplomatische Beendigung statt sie zu unterstützen. Leider sind diese Aufrufe ebenfalls das Einzige, was kommt - weder Info - Tische noch klar erkennbare Teilnahme an den Ostermärschen waren - bis auf sehr, sehr wenige Ausnahmen, zu sehen!
Kritisch anzumerken ist, dass sich im Aufruf des DGB zum 1. Mai 2026 zu Krieg und Frieden kein Wort findet: https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/ Obwohl es selten klarer und drängender als heute war, den Zusammenhang von schrankenloser Hochrüstung zu den Problemen und Bedrohungen für die arbeitenden Menschen auch hierzulande aufzuzeigen.
vom 10. bis 13. Mai 2026 findet in Berlin der DGB Bundeskongress statt. Es wird einen Antrag der DGB-Jugend gegen die Wehrpflicht geben, den wir öffentlich wirksam unterstützen sollten.
Dazu passt jetzt auch der Artikel 3 im Wehrdienstgesetz, der nicht nur bei der DGB Jugend große Empörung hervorgerufen hat Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut dieses § 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich. Das ist ein massiver Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel und würde bedeuten:
1. Das Wehrpflichtgesetz (WPflG) wurde zwar nicht vollständig aufgehoben, aber durch das Wehrpflichtaussetzungsgesetz faktisch außer Kraft gesetzt.
2. Es gibt derzeit keine Einberufung von Wehrpflichtigen.
3. Daraus wäre zu schließen: Es gibt keine aktive Wehrpflicht, somit sind auch die damit verbundenen Pflichten, wie die Meldepflicht bei Auslandsreisen (§ 3 Abs. 2 WPflG), in der Praxis im Grunde gegenstandslos und niemand müsste daher heute eine Genehmigung des Karrierecenters einholen, um Deutschland zu verlassen, nur weil er männlich ist und das 17. Lebensjahr vollendet hat und auch leider erst 45 Jahre alt ist.
Dieser - auch noch SPD Bundesverteidigungsminister, sollte zurücktreten -zumindest aber sollte er sein SPD Bundesvorstandsmandat zurückgeben.
Auch im DGB- und Verdi - Gewerkschaftsvorstand sollte eine klare Botschaft an diese Regierung gehen: Wir wollen eine Zukunft, in der Arbeit und Soziales ihren gesellschaftlichen und grundgesetzlich verankerten Stellenwert hat und die Forderung nach Frieden nicht als Naivität gilt, sondern die unmissverständliche Einhaltung der grundgesetzlich verankerten Friedenspflicht!
Grüße Karin Gerlich
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
counterpunch.org, 6. April 2026, Bluesky, M. Reza Behnam, Bluesky

Fotografie von Nathaniel St. Clair
counterpunch.org, vom 6. April 2026 (übersetzt aus dem Englischen
Die Aufhängung eines jüdischen Staates im Herzen Palästinas war eine arrogante imperiale Entscheidung, die in Westasien eine Blutspur hinterlassen hat; zuletzt der Völkermord in Gaza. Wie viel Aderlass wird Israel und seinen amerikanischen Enabler sättigen?
In seiner gesetzlosen tollwütigen Tirade vom 1. April drohte Präsident Donald Trump noch mehr Wildheit und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er machte deutlich, dass die USA kein Zuschauer, sondern ein direkter Komplize in israelischen Gräueltaten und Kriegsverbrechen sind.
Was in Trumps Rede fehlte, war jede Erwähnung, dass sich am 17. März 2026 ein mutiger Insider meldete, um die Wahrheit zu sagen. Joseph Kent, ein Veteran mit 11kämpfern und ehemaliger Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, war diese Person. In seinem Rücktrittsschreiben an Trump schrieb er ergreifend:
„Zu Beginn dieser Regierung haben hochrangige israelische Beamte und einflussreiche Mitglieder der amerikanischen Medien eine Fehlinformationskampagne gestartet, die Ihre America First-Plattform vollständig untergrub und Kriegsfreundliche Gefühle säte, um den Krieg mit dem Iran zu fördern. Diese Echokammer wurde verwendet, um Sie zu täuschen, zu glauben, dass der Iran eine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellte, und dass Sie jetzt zuschlagen sollten, gab es einen klaren Weg zum schnellen Sieg. Das war eine Lüge und ist die gleiche Taktik, mit der die Israelis uns in den katastrophalen Irakkrieg hineingezogen haben, der unsere Nation das Leben von Tausenden unserer besten Männer und Frauen kostete. Wir können diesen Fehler nicht noch einmal machen."
Es sollte angemerkt werden, dass frühere US-Präsidenten seit dem „amerikanischen Vater Israels“, Präsident Harry S., mit vergleichbarem Druck konfrontiert waren und ähnliche Fehler gemacht haben. Truman gab im Mai 1948 seinen Segen für den illegalen Anspruch der europäischen Zionisten auf Palästina. Zum ersten Mal, an diesem Datum, erschien Israel auf der Weltkarte.
Die Folgen von Israels jahrhundertelangem Projekt, Westasien in seinem Bild umzugestalten, waren tragisch. Völkermord im besetzten Gazastreifen und im Westjordanland, Kriege gegen den Libanon und den Iran sind derzeit seine Bemühungen, die Region zu entstellen, um unabhängig von den Kosten zu dominieren.
Der Iran fordert seit 1979 Israels expansionistisches Projekt heraus, das Territorium „zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan“ zu kontrollieren, das in das Wahlprogramm und die Wahlplattform der Likud-Partei von 1977 geschrieben wird; die dominierende Partei seit 49 Jahren.
Der Krieg zwischen den USA und Israel, die „Operation Epic Fury“, wird geführt, um den Iran als westasiatische Macht zu degradieren. Der Krieg hat der Welt Tel Avivs Abhängigkeit von Washington enthüllt, um regionale Hegemonie zu sichern, sowie seinen übergroßen Einfluss auf amerikanische Politiker und politische Entscheidungsträger.
Rückblickend ist es alarmierend zu erkennen, dass wir in diesen vielen Jahren sehr wenig aus unserer Geschichte mit Israel gelernt haben.
Ähnlich wie Joe Kent, der die Casus Belli des Krieges als unangemessenen „Druck aus Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby“ anführte, haben die meisten US-Präsidenten ähnliche Auferlegungen erlebt. Nicht mehr als Präsident Truman.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren einflussreiche amerikanische Zionisten gnadenlos in ihren Bemühungen, Truman zu überzeugen, amerikanisches Prestige und Macht im Namen der zionistischen Bestrebungen zu begehen, obwohl sie die Interessen der USA am häufigsten gefährdeten.
Die jüdische Einwanderung nach Palästina war 1947 ein zentrales Problem für die Truman-Regierung aufgrund der sich verschärfenden Einwanderungskrise und des zunehmenden Drucks für die Vereinigten Staaten, das zionistische Ziel eines jüdischen Staates zu unterstützen. Außerdem kündigte Großbritannien im Februar desselben Jahres an, dass es sein Mandat für Palästina beenden und seine Zukunft auf die neu geschaffenen Vereinten Nationen verweisen werde.
Etwa 250.000 jüdische Holocaust-Überlebende gehörten zu den fast 6 Millionen Vertriebenen (DP), die 1947 in alliierten Flüchtlingslagern in ganz Europa schmachteten.
In diesem Jahr setzten sich die amerikanischen Zionisten heftig für Truman ein, um die britische Regierung unter Druck zu setzen, 100.000 weitere jüdische Flüchtlinge nach Palästina zu lassen, wo ihre Zahl seit den 1930er Jahren angeschwollen war.
Während der nachlassenden Jahre seines Mandats kämpfte Großbritannien darum, die zunehmende Gewalt zwischen zionistischen Kolonisatoren und palästinensischen Widerstandskräften zu bewältigen und stabile Beziehungen zu den arabischen Staaten aufrechtzuerhalten, die sich gegen eine weitere zionistische Expansion aussprachen.
Truman war mit der jüdischen Notlage und der zionistischen Sache sympathisiert. Er ärgerte sich jedoch darüber, dass die Amerikaner gegen das Völkerrecht verstoßen, illegale Einwanderung finanzieren und sensible diplomatische Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien erschweren.
Ein besonderes Ereignis, die Exodus-Reise im Juli 1947 – das „Schiff, das eine Nation gründete“ – hatte historische Konsequenzen für Westasien.
Der Exodus, der illegal 4.515 Holocaust-Überlebende nach Palästina trug, wurde von der britischen Marine gewaltsam abgefangen. Die weit verbreitete gewaltsame Rückkehr der Flüchtlinge in die DP-Lager im von Großbritannien besetzten Deutschland löste weltweit Empörung und Sympathie für die zionistische Sache aus.
Verstärkter internationaler und nationaler Druck und Sympathie für die Notlage jüdischer Flüchtlinge beeinflussten eine Reihe von Ereignissen:
+ beschleunigte Trumans Unterstützung für die jüdische Einwanderung;
+ verstärkte amerikanische Unterstützung für eine jüdische Heimat;
+ machte es für Großbritannien schwierig, Beschränkungen für die jüdische Einwanderung aufrechtzuerhalten;
+ zwang es, sein Mandat von Palästina im November 1947 aufzugeben;
+ führte in der UN-Generalversammlung (UNGA) zu Druck, eine Resolution zu verabschieden, die Palästina in separate unabhängige jüdische und arabische Staaten teilte.
Es gab zwingende Gründe für Truman, Bedenken und Bedenken über das hochkarätige Exodus-Event zu haben.
Zum einen wurde die Exodus-Reise von Mosad Le’Aliya Bet organisiert, einer Agentur, die seit Jahren Juden illegal nach Palästina schmuggelte. Das Schiff wurde von der Haganah gekauft und betrieben, einem unterirdischen jüdischen Paramilitär, das oft gewaltsam die Briten aus Palästina vertreiben sollte. Darüber hinaus hatten sie Zweigstellen in europäischen DP-Lagern gegründet, wo sie Tausende von Holocaust-Überlebenden ausbildeten, um für einen jüdischen Staat zu kämpfen, sobald sie Palästina erreichten.
Laut dem 1942 gegründeten American Council for Judaism war die Reise des Exodus „reines politisches Theater und Guerillakrieg, das darauf abzielte, Präsident Trumans erklärten Aufruf zur Zurückhaltung von allen Seiten im wachsenden Konflikt in Palästina zu sabotieren...; und dass „der Exodus eine ehemalige Chesapeake Bay Ferry war, die von amerikanischen Zionisten gekauft wurde, die mit Henry Morgenthau in Verbindung standen, um illegale Waffen in palästinensische jüdische Gemeinden zu schmuggeln. Sein voller Name war 1947 Haganah Ship Exodus 47, und seine 4.500 Passagiere waren hauptsächlich körperbetonte militärische junge Männer und Frauen, die beide diszipliniert waren und sich der Eroberung Palästinas widmeten.
Das massive Schiff schien eine Krise zu provozieren, da es für eine direkte Konfrontation mit den Briten überholt worden war.
Die Bedeutung der Exodus-Episode kann nicht unterschätzt werden. Es wurde schnell in die „heroische Mythologie“ des neu geschaffenen Staates verwandelt. Der David V. Der Goliath-Mythos, der 1958 in einem Roman und einem preisgekrönten gleichnamigen Film dramatisiert wurde, zementierte die amerikanische öffentliche Unterstützung.
Wie zahlreiche andere Flüchtlingsschiffe wurde der Exodus von wohlhabenden jüdischen amerikanischen Spendern finanziert, darunter Schlüsselspendensammler Henry Morgenthau Jr., ehemalige US-amerikanische. Finanzminister (1934-45).
Truman stieß auch mit Morgenthau über sein Eindringen in die US-Nachkriegspolitik gegenüber Deutschland zusammen, insbesondere wegen des sogenannten Morgenthau Plan„Morgenthau-Plans“.
Morgenthaus “„Suggested Post-Surrender Program for Germany“ von 1944 wurde entwickelt, um es dauerhaft zu deindustrialisieren; um das Land in eine vor allem landwirtschaftliche Wirtschaft umzuwandeln. Sein Deindustrialisierungsprogramm, das ursprünglich von den USA und den Alliierten angenommen wurde, wurde aufgegeben, sobald es offensichtlich wurde, dass es die europäische wirtschaftliche Wiederbelebung behinderte.
Die Strategie der USA und Israels in ihrem Krieg gegen den Iran, das Land als Regionalmacht durch die Zerstörung seiner industriellen Infrastruktur zu beseitigen, hat eine auffällige Ähnlichkeit mit dem alten Morgenthau-Plan zur Neutralisierung des Nachkriegsdeutschlands.
Präsident Truman machte seine Frustration am 21. Juli 1947 auf drei Tagebuchseiten, die 2003 entdeckt wurden, Luft. Er war besonders wütend über Morgenthaus Beharrlichkeit, dass er die Briten dazu zwingt, den Exodus nach Palästina zu lassen; er schrieb: „Die Juden haben keinen Sinn für Verhältnismäßigkeit und haben auch kein Urteil über die Weltangelegenheiten. Henry brachte tausend Juden auf angeblich vorübergehender Basis nach New York und sie blieben. Er fuhr fort: „Die Juden, finde ich, sind sehr, sehr egoistisch. Es ist ihnen egal, wie viele Enianer, Letten, Finnen, Polen, Jugoslawen oder Griechen als D[isplaced] P[Persons] ermordet oder misshandelt werden, solange die Juden eine Sonderbehandlung erhalten. Doch wenn sie Macht haben, physisch, finanziell oder politisch, haben weder Hitler noch Stalin etwas gegen sie wegen Grausamkeit oder Misshandlung des Underdogs. Setzen Sie einen Underdog an die Spitze und es macht keinen Unterschied, ob sein Name Russe, Jude, Neger, Management, Arbeit, Mormone, Baptist ist, er wird verrückt. Ich ’habe sehr, sehr wenige gefunden, die sich an ihren früheren Zustand erinnern, wenn Wohlstand kommt.
Seit seinem Start und aufgrund der unbestrittenen Unterstützung Amerikas wurde Israel erlaubt, außerhalb der „Anstände der modernen Zivilisation“ zu handeln. Es hat ungestraft alle Protokolle des Anstands gebrochen; und dabei haben die Vereinten Nationen, ihre Organisationen und das internationale Rechtssystem kastriert.
Die Erosion der internationalen Glaubwürdigkeit Amerikas ging verloren, als das Oval Office zu einer Drehtür für israelische „Kriegsagenten“ und seine ölreichen arabischen Stellvertreter wurde.
Neunundsiebzig Jahre trennen das Rücktrittsschreiben von Joe Kent und die Wiederkäuten von Präsident Truman. Eines hat sich jedoch nicht geändert. Wenn Israel und seine Lobby es nennen, ist es wenig wichtig, wer hinter dem Resolute Desk sitzt.
Dr. M. Reza Behnam ist ein Politikwissenschaftler, der sich auf vergleichende Politik mit Schwerpunkt Westasien spezialisiert hat.
Info: https://www.counterpunch.org/2026/04/06/americas-israel-the-moral-cost-of-complicity/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

(Screenshot)
Hendrik Schmidt/dpa
Zurichtung der Volkswirtschaft auf Kriegstüchtigkeit hin (Schützenpanzer auf Eisenbahn in Sachsen)
jungewelt.de, Aus: Ausgabe vom 04.04.2026, Seite 9, Von Andreas Buderus
Leitantrag zum DGB-Bundeskongress verkennt Bedeutung der Militarisierung und gibt keine Antwort auf Herausforderungen gewerkschaftlicher Gegenmacht
Der DGB will den Sozialstaat stärken, ignoriert aber die Vorgänge, die ihn gerade untergraben. Während im seit circa drei Wochen vorliegenden Entwurf des Leitantrags zum DGB-Bundeskongress (10. bis 13. Mai) unter der Überschrift »Stark in Arbeit« Krisen lediglich nebeneinandergestellt werden, verschiebt sich die Realität längst: hin nämlich zu einer Ökonomie, in der Aufrüstung und Krieg wieder zur zentralen Triebkraft geopolitischer Auseinandersetzung und gesellschaftlicher Entwicklung werden. Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten – mit unmittelbaren Folgen bis an die Zapfsäule und für die Preise für die Lebenshaltung – zeigt: Diese Dynamik ist keine Prognose, sondern bereits wirksam. Krieg trifft, auch wenn er noch weit weg zu sein scheint, immer zuerst diejenigen, die am wenigsten haben.
Der DGB-Bundeskongress steht unter dem Motto »Stärker mit uns: Gute Arbeit, starke Wirtschaft, soziale Sicherheit«. Der jetzt zur internen Diskussion vorliegende, 161 Seiten umfassende Entwurf des Leitantrags gliedert sich in vier Kapitel: Kapitel A »Sozialstaat, Verteilung, Bildung«, Kapitel B »Arbeitswelt, Tarifbindung, Mitbestimmung, Arbeitsmarkt«, Kapitel C »Standort, Europa, internationale Beziehungen« sowie Kapitel D »Demokratie, Vielfalt, Schutz vor Big Tech«. Er formuliert zentrale gesellschaftliche Problemlagen: soziale Ungleichheit, Klimakrise, demokratische Gefährdungen, internationale Konflikte.
Während Sozialstaat, staatliche Handlungsfähigkeit, Arbeitsmarktpolitik und Demokratiefragen breiten Raum einnehmen, bleiben zentrale Strukturfragen der gegenwärtigen Entwicklung unterbelichtet: die Herausbildung einer Rüstungsökonomie, die materielle Konkurrenz zwischen Aufrüstung und sozial-ökologischer Transformation, die Militarisierung gesellschaftlicher Verhältnisse sowie die Rolle von Kapital, Staat und internationalen Machtverschiebungen in dieser Entwicklung. Themen wie Wehrpflicht und Zwangsdienste, die Aufhebung von Zivilklauseln, die strategische Bedeutung internationaler Gewerkschaftszusammenarbeit oder die Rolle von Arbeitskämpfen in einer eskalierenden globalen Situation tauchen kaum oder gar nicht auf.
So erscheinen die aufgelisteten Krisen weitgehend als nebeneinanderstehende Phänomene, nicht als Ausdruck einer gemeinsamen Entwicklung. Der Entwurf bleibt analytisch fragmentiert. Er beschreibt Erscheinungen, ohne die Dynamik zu erfassen, die sie miteinander verbindet.
Gerade diese Dynamik ist jedoch entscheidend. Die Gegenwart ist nicht durch eine bloße Häufung von Krisen gekennzeichnet, sondern durch eine qualitative Verschiebung: die zunehmende Ausrichtung von Ökonomie, Staat und Gesellschaft auf geopolitische militärische Konkurrenz in einer multilateralen Welt. Aufrüstung, industrielle Umstellung und politische Prioritätensetzung verdichten sich zu einer neuen Realität – einer politischen Ökonomie der Kriegsvorbereitung. Dabei gilt: Der (Angriffs-)Krieg ist nicht mehr Ausnahme, sondern strukturierendes Moment internationaler Beziehungen und gesellschaftlicher Entwicklung.
Die jüngste Eskalation im Nahen und Mittleren Osten nach dem Überfall der USA und Israels auf den Iran macht diese Entwicklung konkret greifbar: Angriffe, Gegenschläge, die Gefahr eines Flächenbrands – und unmittelbar steigende Energiepreise, neue Inflationsschübe, verschärfte Verteilungskonflikte. Der Krieg wirkt auch direkt in den Alltag der Lohnabhängigen hinein. Er verteuert das Leben und verschiebt gesellschaftliche Prioritäten unmittelbar im Hier und Jetzt. Doch genau dieser Zusammenhang – die unmittelbare Rückwirkung von Krieg auf soziale und ökonomische Verhältnisse – bleibt im Leitantragsentwurf unsichtbar.
Damit wird auch der zentrale Zielkonflikt ausgeblendet. Die massive, kreditfinanzierte Aufrüstung steht in direkter Konkurrenz zu sozialer Umverteilung und ökologischer Transformation. Ressourcen – finanziell, industriell und politisch – werden in militärische Strukturen umgelenkt. Was als Sicherheitspolitik erscheint, entzieht dem Sozialstaat und der ökologischen Transformation ihre materielle Grundlage.
Dieser Zusammenhang reicht jedoch noch weiter. Die ökologische Krise und die zunehmende Erdüberlastung sind nicht nur eine Frage steigenden Ressourcenverbrauchs durch Aufrüstung. Die Kriegsökonomie untergräbt zugleich die politische Voraussetzung ihrer Bewältigung: internationale Kooperation. Mit dem Pariser Klimaabkommen wurde anerkannt, dass die Klimakatastrophe nur global, koordiniert und auf Grundlage gemeinsamer Verpflichtungen zu bewältigen ist. Gleiches gilt für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Die gegenwärtige Entwicklung läuft dem diametral entgegen. Die Logik geopolitischer Konkurrenz, Blockbildung und militärischer Eskalation ersetzt Kooperation durch Konfrontation. Vertrauen wird systematisch zerstört, internationale Institutionen werden geschwächt, die gemeinsame Handlungsfähigkeit wird blockiert. Wo Staaten sich auf Krieg vorbereiten oder ihn bereits führen, werden langfristige ökologische Verpflichtungen politisch wie ökonomisch nachrangig.
Damit verändert sich der Charakter der Wahrnehmung der Klimakrise selbst. Sie erscheint nicht mehr als gemeinsames Menschheitsproblem, sondern als Gegenstand strategischer Konkurrenz: Zugang zu Ressourcen, Kontrolle von Lieferketten, Sicherung von Einflusszonen. Unter diesen Bedingungen wird die notwendige globale Koordination praktisch unmöglich. Es bedarf dann nicht einmal eines nuklearen Infernos zur Auslöschung großer Teile der Menschheit – so real diese Gefahr ist. Bereits die Fortsetzung dieser Konfrontationslogik reicht aus, um ökologische Kippunkte zu überschreiten. Die materiellen Grenzen des Planeten erledigen den Rest.
Vor diesem Hintergrund greift auch die Klimapolitik des Leitantragentwurfs zu kurz. Sie formuliert notwendige Ziele, ohne die reale Ressourcenbindung durch Aufrüstung zu berücksichtigen. Forderungen bleiben abstrakt, weil ihre materielle Grundlage politisch bereits anderweitig gebunden ist.
Ähnlich verkürzt ist der Blick auf die Militarisierung. Zwar wird »eine Militarisierung von Bildung und Wissenschaft« abgelehnt, doch die tatsächliche Entwicklung geht deutlich weiter: Zivilklauseln werden ausgehöhlt, die Forschung wird militärisch integriert, Infrastruktur und Arbeitskraft werden auf »Kriegstüchtigkeit« ausgerichtet. Gesellschaftliche Bereiche werden zunehmend unter sicherheitspolitischen Gesichtspunkten reorganisiert. Diese qualitative Transformation bleibt im Leitantrag unterbelichtet.
Strategisch führt das in eine Sackgasse. Der Staat erscheint als Garant sozialer Sicherheit – obwohl er selbst zentraler Akteur der Militarisierung ist. Es entsteht eine grundlegende Inkonsistenz: Gefordert wird, was durch die realen Entwicklungen gleichzeitig untergraben wird.
Auch demokratiepolitisch bleibt der Ansatz verkürzt. Die Verteidigung institutioneller Formen greift zu kurz, wenn deren materielle Grundlage erodiert. Die Umverteilung gesellschaftlicher Ressourcen zugunsten militärischer Zwecke, die Verschärfung sozialer Konflikte und die zunehmende Repression verändern reale politische Handlungsspielräume – nicht durch formalen Abbau, sondern durch schleichende Entleerung.
Dass diese Zusammenhänge real sind, haben andere Gewerkschaften längst begriffen. Insbesondere in Italien, Frankreich und Griechenland wird das Ineinandergreifen von Aufrüstung, sozialer Verarmung und ökologischer Krise offen benannt – und praktisch beantwortet. Spätestens angesichts der aktuellen Kriege in Nahost und ihrer offen benannten Völkerrechtswidrigkeit (Frank-Walter Steinmeier und wissenschaftlicher Dienst des Bundestages) besteht auch hier kein Anlass mehr, diese Realität nicht klar auszusprechen.
Ein Initiativantrag aus »aktuellem Anlass« wird dafür nicht ausreichen. Wenn die strukturelle Schieflage des Leitantrags bestehen bleibt, bleibt auch jede Korrektur oberflächlich. Appelle für Frieden und soziale Sicherheit laufen ins Leere, solange gleichzeitig die materielle Grundlage dieser Politik – die Kriegsökonomie – unangetastet bleibt.
Dabei ist der Auftrag eindeutig. Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes weist Gewerkschaften ausdrücklich die Aufgabe zu, Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen im Interesse ihrer Mitglieder zu gestalten – also nicht nur Verteilung, sondern Produktion, gesellschaftliche Prioritäten und Entwicklung zu beeinflussen. Unter den Bedingungen einer sich verfestigenden Kriegsökonomie bedeutet das nicht Anpassung, sondern aktive Gegenmacht. Im Interesse der abhängig Beschäftigten.
Das erfordert eine strategische Neuorientierung: Arbeitskampf als gesellschaftliches Instrument und eine international koordinierte gewerkschaftliche Praxis. Entscheidend ist die Perspektive einer sozial-ökologischen Konversion gegen die Verfestigung der Kriegsökonomie.
Solange Gewerkschaftspolitik die Kriegsökonomie nicht als strukturierende Realität begreift, bleiben ihre Forderungen folgenlos. Erst wenn dieser Zusammenhang anerkannt wird, kann Gegenmacht entstehen – für Frieden, soziale Sicherheit und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Wenn sich vom Entwurf bis zur finalen Fassung nicht noch Wesentliches ändert, dann liegt es in den Händen der 400 Delegierten, diese Zusammenhänge zu erkennen und den Leitantrag entsprechend zu revidieren – auf Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien: antimilitaristisch, sozial und nachhaltig, mit internationalistischer Orientierung. Sie können ein Signal senden, dass Gewerkschaften sich nicht an eine Kriegsökonomie anpassen, sondern ihr ihre klassenautonome Perspektive entgegensetzen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



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Pressestatement
Berlin, 2. April 2026
Milliardär:innen gerecht besteuern statt Mehrwertsteuer erhöhen – Finanzierung des Gemeinwohls fair gestalten
Die von der Bundesregierung diskutierte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Deckung des öffentlichen Finanzierungsbedarfs wäre verteilungs- und wirtschaftspolitisch fatal. Sie träfe vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Transferempfänger:innen. Selbst eine gleichzeitige Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel würde die Mehrbelastung nicht annähernd ausgleichen. 1 Die Binnennachfrage würde weiter geschwächt, mit entsprechenden negativen wirtschaftlichen Effekten.
Gleichzeitig ist klar: Deutliche öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz,
Entwicklungszusammenarbeit sowie in den Erhalt des Sozialstaates sind dringend notwendig. Diese dürfen jedoch nicht über die Erhöhung indirekter Steuern wie der Mehrwertsteuer finanziert werden, die die soziale Ungleichheit verschärfen.
Statt Menschen mit geringen Einkünften zusätzlich zu belasten, braucht es eine stärkere Beteiligung sehr großer Vermögen und hoher Vermögenseinkommen. Die Aussetzung der Vermögensteuer und weitere Steuerreformen der vergangenen Jahrzehnte haben dazu geführt, dass Multimillionär:innen und Milliardär:innen heute oft nur halb so hohe Steuer- und Abgabensätze zahlen wie die breite Mitte der Gesellschaft, die ihr Einkommen überwiegend aus Arbeit bezieht. Zudem profitieren Menschen mit sehr großen Vermögen von weitreichenden Privilegien bei der Erbschaftsteuer. Gleichzeitig verursachen sie mit ihrem Lebensstil und Investitionsverhalten extrem hohe Klima- und Umweltschäden, deren Folgekosten von der Allgemeinheit getragen werden. Mit den von der Bundesregierung bereits beschlossenen Steuersenkungen für Unternehmen ab 2028 verstärkt sich das Ungleichgewicht zugunsten der Superreichen weiter.
Als Zusammenschluss von Sozialverbänden, Umweltorganisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die mehrere Millionen Menschen in Deutschland vertreten, fordern wir die Bundesregierung auf, diesen fatalen Kurs umgehend zu korrigieren. Sie muss über eine gerechte Besteuerung sehr großer Vermögen eine angemessene Beteiligung von Superreichen an der Finanzierung des Gemeinwohls sicherstellen. Nur so lassen sich gesamtgesellschaftliche Belastungen fair verteilen und der gesellschaftliche Zusammenhalt stärken.
2 Zeichnende Organisationen
• Arbeitskammer des Saarlandes
• Attac Deutschland
• ECOnGOOD | Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e. V.
• FiscalFuture e. V.
• Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. (FÖS)
• Gemeingut in BürgerInnenhand e. V.
• Greenpeace e. V.
• LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V.
• Netzwerk Steuergerechtigkeit e. V.
• Oxfam Deutschland e. V.
• Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD)
• Sozialverband VdK Deutschland e. V.
• taxmenow – Initiative für Steuergerechtigkeit e. V.
• ungleichheit.info e. V.
• WEED e. V. – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung
Weiteres:
Verteilungswirkung der Steuerpläne: Entlastung oben, Belastung unten

netzwerk-steuergerechtigkeit.de, Veröffentlicht am 27. März 2026,
Unsere Analyse der aktuellen steuerpolitischen Vorschläge zeigt: Werden die Maßnahmen wie derzeit diskutiert umgesetzt, droht in der Gesamtbilanz eine deutliche Schieflage zugunsten sehr hoher Einkommen. Aus der angekündigten Entlastung für untere Einkommensgruppen würde eine Belastung werden.Die Lücke im Haushalt wird in den kommenden Jahren weiter wachsen – und damit steigt auch der Reformdruck. Gleichzeitig haben Union und SPD im Koalitionsvertrag weitere Steuerentlastungen versprochen, insbesondere für kleine und mittlere Einkommen. Inzwischen liegen erste Vorschläge vor – darunter eine Anpassung des Einkommensteuertarifs, Reformen beim Ehegattensplitting und bei Minijobs sowie eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Absenkung des ermäßigten Satzes auf Lebensmittel.
Ein Blick auf die Verteilungswirkung der aktuell diskutierten Vorschläge sowie der bereits von Union und SPD beschlossenen Maßnahmen offenbart ein massives Ungleichgewicht: Werden die Vorschläge so umgesetzt, entlastet die Koalition einen Menschen, der zum obersten Prozent der Verteilung gehört, im Durchschnitt um rund 14.000 Euro im Jahr, während eine Person in der ärmeren Hälfte der Bevölkerung rund 200 Euro weniger zur Verfügung hat.
Unsere Analyse der aktuell diskutierten steuerpolitischen Vorschläge zeigt: Werden die Maßnahmen wie derzeit diskutiert umgesetzt, droht in der Gesamtbilanz eine deutliche Verschiebung. Aus der angekündigten Entlastung für untere Einkommen wird eine Belastung, während das reichste Prozent im Durchschnitt deutlich profitiert.
Die Analyse zeigt zudem: Dieses Ungleichgewicht ließe sich nicht einmal durch eine weitreichende Reform der Erbschaftsteuer ausgleichen, die die Steuerprivilegien für Erben von Unternehmensvermögen vollständig abschafft. Erst durch eine zusätzliche Besteuerung sehr großer Vermögen ließe sich das kompensieren.
Tabelle 1: Verteilungswirkung der steuerpolitischen Maßnahmen nach Einkommensgruppen (in Milliarden Euro)
Quelle: eigene Darstellung basierend auf Verteilungswirkung nach Bach (2025 und 2026)
Lesehilfe:
Tabelle 2: Durchschnittliche Wirkung der Maßnahmen pro Person nach Einkommensgruppen (in Euro pro Person)
Quelle: eigene Berechnung basierend auf Verteilungswirkung nach Bach (2025 und 2026)
Lesehilfe:
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent würde einen Menschen, der zur unteren Hälfte der Einkommensverteilung gehört, im Durchschnitt um 328 Euro pro Jahr belasten.
Was bereits beschlossen ist: Entlastung Unternehmenssteuern und Gastronomie
Eine der ersten finanzpolitischen Maßnahmen der Koalition war die schrittweise Senkung der Unternehmenssteuer ab 2028 um insgesamt fünf Prozentpunkte. Ab 2032, wenn die Maßnahme ihre volle Wirkung entfaltet, belaufen sich die jährlichen Mindereinnahmen auf rund 25 Milliarden Euro. Diese Entlastung kommt weit überwiegend den obersten Einkommen zugute und kann dabei kaum das in Aussicht gestellte Wirtschaftswachstum bringen.
Ebenfalls beschlossen ist eine weitere Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie – eine unsystematische Förderung einer einzelnen Branche. Zwar gelten Senkungen der Mehrwertsteuer grundsätzlich als verteilungspolitisch eher günstig, dies gilt jedoch nicht für Restaurantbesuche, da Haushalte mit geringeren Einkommen seltener auswärts essen.
Was auf dem Tisch liegt: Einkommensteuertarif, Ehegattensplitting, Minijobs und Mehrwertsteuer
Das im Koalitionsvertrag festgehaltene Ziel, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, legen beide Koalitionspartner sehr weit aus. Das deutsche Medianeinkommen liegt bei rund 50.000 Euro brutto im Jahr. Eine gezielte Entlastung dieser Einkommen wäre grundsätzlich aufkommensneutral möglich – wenn höhere Einkommen entsprechend stärker herangezogen würden. Sollten hingegen – wie von der SPD vorgeschlagen – rund 95 Prozent aller Einkommen entlastet werden, ist eine Gegenfinanzierung über den Einkommensteuertarif nur mit deutlich höheren Belastungen an der Spitze möglich. Das lehnen weiter Teile der Union jedoch bisher ab.
Stefan Bach vom DIW Berlin hat einen Kompromissvorschlag entwickelt, der Positionen von SPD und Union zusammenführt und Steuerzahlende insgesamt um rund 15 Milliarden Euro entlastet. Demnach würde der Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen, aber erst ab einem Einkommen von 90.000 Euro fällig werden. Im Ergebnis würden zu versteuernde Einkommen, also Bruttoeinkommen nach diversen Abzügen, bis über 100.000 Euro entlastet und erst oberhalb von 130.000 Euro hinaus setzt eine deutliche Mehrbelastung ein.
Bereits in der Vergangenheit hat die Politik Krisen und große Haushaltslücken durch eine Anhebung der Mehrwertsteuer kompensiert. Ein zusätzlicher Prozentpunkt bringt Mehreinnahmen von rund 15 Milliarden Euro. Allerdings geht dies massiv zu Lasten von Haushalten mit geringeren Einkommen und der Mitte – und zugleich zulasten der Binnenwirtschaft, auf die Deutschland künftig deutlich stärker angewiesen sein wird als in der Vergangenheit. Aktuell wird bei der Mehrwertsteuer eine Anhebung des Regelsteuersatzes auf 21 Prozent diskutiert.
Eine gleichzeitige Senkung des ermäßigten Satzes auf Lebensmittel von 7 auf 5 Prozent würde das untere Einkommen zwar tendenziell entlasten, die Mehrbelastung jedoch bei Weitem nicht ausgleichen.
Auch beim Ehegattensplitting deutet sich Bewegung an. Lars Klingbeil fordert eine Abschaffung, und auch Karin Prien spricht sich für eine Reform aus. Die Chancen, dass bei diesem politischen Dauerbrenner nun tatsächlich etwas passiert, standen selten besser – nicht zuletzt, weil das Splitting die hohe Teilzeitquote bei Frauen begünstigt, was auch in konservativen Kreisen zunehmend kritisch gesehen wird.
Eine Reform hin zu einer verfassungskonform ausgestalteten Individualbesteuerung würde rund 12 Milliarden Euro Mehreinnahmen bringen und zugleich die Erwerbsanreize stärken. Da hohe Einkommen besonders stark vom Splitting profitieren, würden die zusätzlichen Einnahmen einer Reform überwiegend von diesen Einkommen stammen. Allerdings verpufft ein erheblicher Teil dieser Effekte, wenn die Reform, wie von Klingbeil bisher gefordert, nur für neue Ehen gilt. Konsequenter und gerechter wäre es, alle Ehen gleich zu behandeln und das Splitting für alle gleichermaßen schrittweise zurückzuführen.
Auch eine beschränkung der steuerlich privilegierter Minijobs würde in diese Richtung wirken, da sie Fehlanreize zur geringfügigen Beschäftigung reduziert und die eigenständige Absicherung stärkt.
Auch eine Beschränkung der steuerlich privilegierter Minijobs würde in diese Richtung wirken, da sie Fehlanreize zur geringfügigen Beschäftigung reduziert und die eigenständige Absicherung stärkt.
Bilanz: steuerpolitischer Totalschaden ist abwendbar
Die Analyse zeigt: In der derzeit diskutierten Kombination führen die steuerpolitischen Maßnahmen zu einer klaren Verschiebung zugunsten des reichsten Prozents und die versprochene Entlastung der Mitte würde ausbleiben. Menschen der unteren Hälfte wären insbesondere von der Anhebung der Mehrwertsteuer stark betroffen.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die untere Hälfte der Bevölkerung keine homogene Gruppe ist. Haushalte mit sehr niedrigen Einkommen dürften stärker belastet werden als jene näher an der Mitte. Genaue Unterschiede lassen sich mangels detaillierter Daten derzeit nur begrenzt abschätzen. Ebenso ist das reichste Prozent nicht homogen: Für Menschen mit Kapitaleinkünften wäre die Entlastung deutlich größer als für jene mit sehr hohen Arbeitseinkommen. Letztere könnten durch die Einkommensteuerreform sogar weniger Netto vom Brutto haben, während Unternehmenseigentümer von der Körperschaftsteuersenkung stark profitieren.
Selbst wenn die weitreichenden Steuerprivilegien für Unternehmensvermögen bei der Erbschaftsteuer komplett abgeschafft würden, ließen sich insbesondere die geplanten Steuersenkungen für Unternehmensgewinne damit nicht ausgleichen. Im Durchschnitt würde eine Person im obersten Prozent weiterhin um rund 6.000 Euro jährlich entlastet.
Erst in Kombination mit einer zusätzlichen Abgabe auf sehr große Vermögen ließe sich die Entlastung an der Spitze kompensieren. Eine Ausgleichsabgabe von etwa 2 Prozent auf Vermögen oberhalb von 100 Millionen Euro würde hierfür einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie ist auch aus Gründen der Steuergerechtigkeit geboten, da derzeit Sonderregelungen dazu führen, dass sehr hohe Vermögen und Vermögenseinkommen teilweise niedrigere effektive Steuer- und Abgabensätze haben als die breite Mitte.
lostineu.eu, vom 7. April 2026
Die EU ist immer noch nicht willens, den Angriffskrieg der USA und Israels im Iran klar zu verurteilen. Statt die Kriegsverbrechen zu benennen und sich davon zu distanzieren, greifen EU-Politiker wie Ratspräsident Costa zu einer kafkaesken Sprachregelung.
“Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein”
Diese ungeheuerliche Drohung gegen den Iran hat US-Präsident Trump ausgesprochen. Sie ist apokalyptisch und muß auf das Entschiedenste zurückgewiesen werden – gerade von den EUropäern, die ja angeblich immer noch Werte und Regeln verteidigen.
Doch was sagt EU-Ratspräsident Costa, der für die 27 EU-Staaten sprechen will?
“Jeder Angriff auf zivile Infrastruktur, insbesondere auf Energieanlagen, ist illegal und inakzeptabel. Das gilt für den Krieg Russlands in der Ukraine und das gilt überall.”
Folgt man “Politico'”, so hat Costa damit Trump “gewarnt”. Allerdings hat Costa den Namen Trump gar nicht erwähnt. Er hat es auch unterlassen, die USA und Israel als Angreifer zu bezeichnen. Und eine Warnung sucht man bei Costa ohnehin vergeblich.
Das ist kein Zufall. Vielmehr halten sich alle EU-Verantwortlichen seit Beginn des Irankriegs peinlich genau an die Sprachregelung, die besagt, das Unheil des Krieges einzig und allein Iran zuzuschreiben – und die USA und Israel nicht einmal zu erwähnen.
In gewisser Weise ist dies der erste “No name”-Krieg der Geschichte. Die Verantwortlichen – Trump und Netanjahu – sind zu Unaussprechlichen geworden. Dabei geht von diesen beiden Politikern derzeit das höchste Sicherheitsrisiko für EUropa und die Welt aus!
Auch das Wort “Kriegsverbrechen” wird strengstens vermieden. “Illegal und inakzeptabel” sagt Costa zur systematischen Zerstörung von Brücken, Hospitälern und Schulen in Iran – von Verbrechen spricht er nicht. Nicht einmal völkerrechtswidrig will er den Krieg nennen.
Ich finde das kafkaesk. Wer so redet, redet für die Kulisse. Wer so redet, entlarvt die europäische Außenpolitik als absurdes Theater, in dem die Schauspieler ihre eigene Rolle nicht glauben. Wer hat diese Schauspieler engagiert, spielen sie überhaupt noch eine Rolle?
Siehe auch Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck. Mehr zum Irankrieg hier
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‹ Vetorecht: Wadephul und Weber treten Geisterdebatte los › “Ölkrise schlimmer als 1973” – Brüssel prüft und prüft und prüft
15 Comments
Guido B.
7. April 2026 @
14:35
Heute sagt Trump auf Truth Social:
“A whole civilization will die tonight, never will be brought back again.”
“GANZE ZIVILISATION WIRD HEUTE NACHT STERBEN.”
Wer noch immer nicht gemerkt hat, dass in Washington HITLER im Quadrat regiert und noch immer brav den Bückling vor HITLER im Quadrat macht, verdient einen Platz in der Hölle!
F*** EU! F*** UK! F*** all European genocide supporters!
KK
7. April 2026 @
15:05
Das wäre dann schon die zweite Zivilisation, die die USA sterben liesse… nach der eigenen Urbevölkerung! Die Nazis müssen sich wirklich langsam Sorgen um ihren Ruf machen.
KK
7. April 2026 @
14:19
“Vielmehr halten sich alle EU-Verantwortlichen seit Beginn des Irankriegs peinlich genau an die Sprachregelung”
Nicht nur die, auch die sog. “Leitmedien”! An der Berichterstattung der ARD über den Iran hege ich inzwischen erhebliche Zweifel.
Gestern lief ein Bericht, in dem über eine angebliche in Teheran lebende Lehrerin berichtet wurde, die nur noch für das Ausführen ihres Hundes die Wohnung verlassse. Dabei wurde sie gezeigt, wie sie draussen ganz ohne Kopftuch unbefangen herumläuft – im Hintergrund sieht man andere Menschen, es ist also offenbar belebt. Allerdings alles so gefilmt, dass es fast überall sein könnte. Danach dann die Schaltung zur “Iran-Korrespondentin”, die allerdings aus Istanbul zugeschaltet wurde.
Da stelle ich mir zwei Fragen:
Laufen in Teheran inzwischen die Frauen ganz locker und entspannt ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit herum?
Aber noch wichtiger: Wenn doch jemand in Teheran für die ARD diese Frau interviewt haben soll, warum schaltet man nicht zu diesem jemand, um ein Lagebild aus dem Iran zu bekommen, sondern weit weg nach Istanbul?
[Quelle: https://www.ardmediathek.de/video/tagesschau/tagesschau-20-00-uhr-06-04-2026/das-erste/Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUuZGUvMTQ2ZmIyOGYtNWRiOC00OGFiLThkZTctMTk5NTdiZTYwOTIwLVNFTkRVTkdTVklERU8 ab Minute 0:50 ]
Lucki
7. April 2026 @
11:50
Ebo: Bitte nicht Kafka verunglimpfen!
Niko
7. April 2026 @
10:26
Die verlogene Doppelmoral und die Doppelstandards kotzen mich schon lange an. Wird in der Ukraine eine Drohne abgeschossen und die Trümmer treffen ein Wohnhaus, ist das sofort ein barbarisches Kriegsverbrechen natürlich von Russland und persönlich befohlen von Putin. Kündigt andererseits der Irre aus Amerika oder Netanjahu die totale Zerstörung ganzer Landstriche an und lassen tausende unschuldige Zivilisten umbringen , schwafeln einige unserer Spitzenpolitiker tatsächlich davon, das könnte vielleicht, unter Umständen, völkerrechtlich nicht ganz einwandfrei sein. Allerdings dürfte man das nicht unbedingt ganz so kritisch sehen, denn die dürfen das, weil die es ja nur gut meinen und böse Verbrecher auslöschen. Selbst die verantwortlichen Akteure benennt man oft nicht, die könnten sonst beleidigt sein. Da möchte ich, wenn ich könnte, selbst am liebsten auswandern oder vor Scham im Boden versinken, wenn ich Stellungnahmen von Merz, Wadephul, Weber, vdL usw. höre oder lese.
jjkoeln
7. April 2026 @
10:25
Gefangen in einer Wunschwelt, unwillig sich dies einzugestehen.
Normalerweise rate ich das zur Therapie.
Michael
7. April 2026 @
08:00
Natürlich ist der sog.. Westen immer auf der „richtigen Seite der Geschichte“, schließlich definiert und diktiert er die Werte und Regeln, und behält sich entsprechend die Geltung- und Deutungs-hoheit vor! Deshalb gelten Moral und Doppelmoral, Regeln und doppelte Standards, immer und überall, je nach Umstand und Bedarf!
Der Skeptiker
7. April 2026 @
10:52
Wenn Rutte morgen in Washington ist, wird er wahrscheinlich irgendwelche Zusagen machen. Deshalb kann die EU den Krieg nicht verurteilen, obwohl es ein Völkerrechtswidriger Angriffskrieg ist und Trump Kriegsverbrechen persönlich angekündigt hat. Wenn man einsteigt, macht man sich zum Mittäter. Rutte sollte die Reise absagen.
Michael
7. April 2026 @
12:35
Rutte wurde vom „Daddy“ zum Rapport befohlen und wird es niemals wagen sich zu verweigern!
KK
7. April 2026 @
14:22
Hatte Trump nicht jüngst erst gesagt, dass er dioe NAhTOd abgeschrieben habe? Wenn er Rutte überhaupt selbst empfangen sollte, dann sicher nicht, um über die NAhTOd zu sprechen, sondern um Rutte beim Golfspiel zu demütigen…
Guido B.
7. April 2026 @
07:37
Die EU und UK sind Komplizen der republikanischen und zionistischen Faschisten. Der Iran gehört für sie zum selben Abschaum wie Russland, Weissrussland, Venezuela, Kuba, Nordkorea und China. Selbstverständlich gilt das Völkerrecht nur für Völker, welche die Werte des Westens teilen. Für Abschaum gibt es die moralisch einwandfreie Massenvernichtung. Darum dürfen Trump und Netanjahu jeden Tag unbehelligt Faschistenrhetorik absondern, und die Medien bejubeln die heroische Rettung von amerikanischen Soldaten, die beim Zerstören der Zivilibevölkerung dummerweise in eine Notlage geraten sind.
Das alles ist astreiner Faschismus, also die Kombination von Rassismus, Militärismus und Ideologie. Aber der Westen ist natürlich wie immer auf der richtigen Seite der Geschichte, besonders die deutsche Führung inkl. ihre Ableger in den USA.
Mic
7. April 2026 @
07:47
Deutschland steht offensichtlich immer auf derselben (kranken) kriegaffinen Seite und die Geschichte lehrt uns, dass Deutschland immer als Verlierer dasteht.
Wirtschaftlich ist das bereits passiert, militärisch ist ohnehin kein Fachpersonal vorhanden
Guido B.
7. April 2026 @
08:14
Das Problem ist erstens, dass Deutschland erst mal einen gewaltigen Flurschaden anrichtet, bevor es kollabiert. Zweitens hat es dieses Mal den ganzen Kontinent im Rücken. Die deutsche Diplomatie-Kompetenz (“Wollt ihr den totalen Krieg!?”) hat sich mit der Diplomatie-Kompetenz der Ukraine (“Slava Ukraini!”) gepaart und dominiert nun die europäische Politik. Diesen Flurschaden kann man nur überleben, wenn man rechtzeitig nach Neuseeland auswandert.
KK
7. April 2026 @
14:24
Sie vergessen 1870/71 😉
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Vetorecht: Wadephul und Weber treten Geisterdebatte los
lostineu.eu, vom 6. April 2026
Während US-Präsident Trump im Iran einen verheerenden Krieg führt, haben deutsche Politiker nichts Besseres zu tun, als sich über Ungarns Regierungschef Orban und das Vetorecht in der EU-Außenpolitik aufzuregen.
Außenminister Wadephul und EVP-Chef Weber fordern, das Vetorecht abzuschaffen und Abstimmungen mit qualifizierter Mehrheit (QMV) zu ermöglichen.
“Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür”, sagte Wadephul mit Blick auf Ungarn.
“Ein Europa, in dem die Langsamsten das Tempo bestimmen oder einzelne Staaten mit ihrem Veto alles blockieren können, wird zum Spielball von Trump, Putin und Xi Jinping”, behauptete Weber.
Es ist ein absurde Debatte, denn:
1. ist der Irankrieg derzeit wesentlich wichtiger als die Ukraine, die Folgen für Europa sind ernster;
2. haben Wadephul und Weber den Irankrieg im Prinzip begrüßt und vor Trump gekatzbuckelt;
3. hat Weber lange Orban hofiert; zuletzt hat er im Europaparlament eine Mehrheit zusammen mit Orbans Fidesz und der AfD organisiert;
4. hat Wadephul gemeinsam mit Kanzler Merz verhindert, daß Israel wegen seiner Kriegsverbrechen von der EU sanktioniert wird.
Die größten Kritiker der Elche sind selber welche – kein Land bremst eine unabhängige europäische Außenpolitik mehr aus als Deutschland!
Und wenn es um Israel geht, dann stimmen die Deutschen in Brüssel regelmäßig gemeinsam mit Orban, um EU-Kritik abzuwehren…
Siehe auch “Sanchez Superstar: Außenpolitik geht besser ohne die EU” Mehr zum QMV/Vetorecht hier
‹ Aufgelesen: Wie sich Europa heimlich eine Armee baut › “Keine Namen”: EUropas kafkaeske Sprachregelung zum Irankrieg
10 Comments
Niko
7. April 2026 @
11:10
Wenn falsche “Fuffziger” Forderungen stellen, sollte man ganz hellhörig werden und deren Beweggründe und die Folgen genau hinterfragen.
Wenn ständig behauptet wird, die gesamte EU stünde zu der einseitigen EU-Ukraine Politik, nur dieser Orban ist dagegen, wird sehr bewusst gelogen bis sich die Balken biegen und die EU-Bürger werden laufend hinter die Fichte geführt.
Ich hoffe, dass einige standhafte Europapolitiker dem Wadephul, dem Weber und der vdL kräftig in die Suppe spucken und dadurch eine Verlängerung des Krieges verhindern und dadurch in der Ukraine wirklich die Not und das Elend beenden.
Dr. Rolf Lindner
7. April 2026 @
09:22
Ihr Hass auf Orban ist verständlich, ist er doch der führende Kopf Visgrád-Gruppe, die bald wieder komplett und durch ein Mitglied – Bulgarien – erweitert sein könnte.
Art Vanderley
6. April 2026 @
23:06
Es paßt gut in unsere Zeit deren Autoritarismus nicht nur von rechts kommt, daß man immer wieder diese Forderung nach dem Durchregieren hört.
Europas Stärke ist die Vielfalt der Kulturen und der Sichtweisen, wenn man hier eine faktische Diktatur der Mehrheit einführt, wars das mit der europäischen Idee und auch mit der EU.
Schon die Römer hatten das begriffen und sorgsam darauf geachtet, soviel Einheit wie nötig, aber auch soviel Verschiedenheit wie möglich zu erhalten.
Als sie dieses Prinzip vernachlässigten, trug das bei zu ihrem Untergang.
palman
6. April 2026 @
17:52
… und just in meiner MailBox gelandet – von “regenauer.press” – der Titel “Force Majeure” (03-04) als eine “Deep Research” in meinem sog. “anglo-armeeri-khasarisch” > R a b a U k i $ t A n < – (wg. “Frieden durch Stärke” aka VolksWeisheit: – “10.000 VOLT in den MUCKIs – aber OBEN geht das LICHT nicht an” < !?! – “15min.LZ” und bitte Obacht – nicht erschrecken 😉
Erneuerung
6. April 2026 @
17:26
Ja, es fällt eiem nichts mehr dazu ein, keiner der bekannten Personalien kann ich Achtung entgegenbringen, auch dem Herrn Orban nicht, der ja ein guter Freund von Netanjahu ist. Das komplette Projekt Europa hat sich in eine Richtung entwickelt, die mit Humanität und auch wirtschaftlicher Vetnunft kaum noch etwas zu tun hat. Das Beste wäre, das Ding fliegt auseinander und irgendwann, nach dem Komplettabsturz, wird ein Neuanfang gewagt.
Arthur Dent
6. April 2026 @
17:25
Prokrastination – Es gibt viel zu tun, wir spitzen schon mal die Bleistifte an.
Die Welt wird von gruseligen “Friedensstiftern” regiert, die auf Weltrettungsmission sind und andere Völker wahlweise in die Hölle oder Steinzeit bomben. Sie lassen nach eigenen Angaben B-, B2-, B52- Bomber und Predator-Drohnen aufsteigen und Tag und Nacht Tod und Zerstörung vom Himmel regnen.
Na, wer will mit denen verbündet sein?
Reykjavik
6. April 2026 @
17:12
Wer verhindern möchte, dass eines Tages eine von niemandem gewählte, Selenskij-hörige Kommissionspräsidentin und eine wenig gebildete, russophobe Aussenbeauftragte über Leben oder Sterben von 450 Millionen Europäer entscheiden – der hält am Prinzip eines nationalen Vetorechts mit Zähnen und Klauen, oder auch mit dem letzten Atemzug fest!
Michael
6. April 2026 @
16:59
Irgendwie keine Überraschung dass bei diesen Personalien immer das Gegenteil dessen eintritt was man sich wünschen und hoffen sollte!
european
6. April 2026 @
16:47
Die wollen den Ukrainekrieg bis 2029 verlaengern, so dass Europa dann soweit aufgeruestet hat um Russland den Krieg zu erklaeren. Die wollen den Krieg unbedingt und Laender wie Ungarn stehen dem im Weg.
Leute wie Weber und Whatafool sind in ihrer Selbstueberschaetzung extrem gefaehrlich und fuehren den ganzen Kontinent in den Krieg, den wir verlieren werden.
Guido B.
7. April 2026 @
07:04
Es würde mich nicht wundern, wenn die Selenski-Fetischisten einen legalen Trick finden würden, um das Einstimmigkeitsprinzip auszuhöhlen. Zum Beispiel die Anwendung von „Notrecht“, wenn Gefahr im Verzug ist. Schliesslich befindet sich Europa bereits im (hybriden) Krieg gegen Russland. Das wird und ja täglich erzählt. Da muss Notecht oder Kriegsrecht gelten, und natürlich muss Deutschland jetzt „Verantwortung übernehnen“. Nur schon, um die Komplizenschaft mit den faschistischen Republikanern und Zionisten zu retten.
Wenn es mit dem Dritten Reich nicht klappte, dann sicher mit dem Vierten.
Was sagen Sie dazu?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Klingbeil will Übergewinn-Steuer, Fico fordert Ende der Russland-Sanktionen
lostineu.eu, vom 5. April 2026
Die vom amerikanisch-israelischen Irankrieg ausgelöste Energiekrise in EUropa verschärft sich, auch die Lösungs-Vorschläge werden radikaler.
So fordert der slowakische Regierungschef Fico, die Sanktionen auf Gas und Öl aus Russland aufzuheben.
Die EU müsse den Dialog mit Russland unverzüglich wieder aufnehmen und die Versorgung mit diesen strategischen Rohstoffen ermöglichen, erklärte er in einem Gespräch mit seinem ungarischen Amtskollegen Orban.
Die Slowakei und Ungarn leiden unter dem Stopp der russischen Öllieferungen aus der Ukraine durch die Druschba-Pipeline. Ein europäisches Expertenteam wird in Kiew festgehalten und darf die Röhre nicht inspizieren.
Derweil wünscht sich Finanzminister Klingbeil zusammen mit vier Amtskollegen aus Österreich, Italien, Portugal und Spanien, daß die EU-Kommission eine Übergewinnsteuer prüft.
Eine EU-weite Übergewinnsteuer war nach Beginn des Ukrainekriegs 2022 vorübergehend eingeführt worden. Erdöl-, Gas-, Kohle- und Raffineriekonzerne mussten sie für außergewöhnliche Gewinne zahlen.
Diesmal sträubt sich die EU-Kommission gegen diese Maßnahme; ob Kanzler Merz mitzieht, ist unklar…
Siehe auch Irankrieg und Energiekrise: Brüssel plant “Lockdown light”
‹ Nach jahrelangem EU-Streit: Die umstrittene Chatkontrolle endet › Aufgelesen: Wie sich Europa heimlich eine Armee baut
16 Comments
Helmut Höft
7. April 2026 @
10:24
Man konnte bisher noch nicht lesen wie Gewinn, Übergewinn und Untergewinn definiert bzw. abgerenzt werden. Was soll der Unsinn? Nebelgranate?
Km-Pauschale temporär absenken? Noch so ‘ne Nebelgranate vom jeweiligen Schwärtzer des Tages. Sprit heute zahlen, Pauschale kommt später mit dem Jahressteuerausgleich.
Sind wir denn alle schon soweit, dass wir nix mehr merken?? Dürfen uns “Die” für so doof verkaufen (wie wir wahrscheinlich wirklich sind)?
european
7. April 2026 @
11:47
Die halten uns tatsaechlich fuer unterbelichtet und so muerbe, dass wir alles nur noch abnicken.
Klingbeil hat in einem Fernsehinterview behauptet, er kenne viele Frauen, die gern vollzeit arbeiten wuerden, sich aber durch das Ehegattensplitting behindert sehen.
Das klingt sehr nach Habeconomics, nach dem Unternehmer nicht pleite gehen, wenn sie aufhoeren zu produzieren und zu verkaufen.
Art Vanderley
6. April 2026 @
23:00
@KK
Ein berechtigtes Wortspiel….
Der Skeptiker
6. April 2026 @
10:35
Das war von Anfang an so. Die Sanktionen sind eine Idiotie unserer Politik. Und die Fortsetzung des Ukrainekriegs ist es erst Recht. Schluss damit. Wir brauchen das Geld zum Überleben.
Niko
6. April 2026 @
09:51
Als ehemaliges SPD Mitglied kann ich es kaum erwarten, dass diese Resterampe der Partei auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. Wer hat die Menschen mit kleinerem Einkommen schon seit vielen Jahren verraten?
Wir brauchen keine Übergewinnsteuer, wir brauchen ehrliche Politiker die wirklich wieder nach Frieden und Aussöhnung streben und nicht Hass und Hetze weiter in die Welt tragen. Dafür steht die SPD leider nicht mehr zur Verfügung, oder hat irgendjemand bei Friedensaktionen an Ostern eine Sozi gesehen.
european
6. April 2026 @
07:39
Eine Übergewinnsteuer ist zwar nett, löst aber unsere Probleme nicht. Unsere gesamte Produktion ist international verwoben und dabei geht es nicht nur um Stahl und Autos, Spritpreise und anderes, sondern auch um Landwirtschaft, Fertilizer, Lebensmittelproduktion und vieles mehr. Was da gerade von unseren Freunden zerbombt wird, sind wichtige Elemente für unsere Lebensgrundlagen. Es geht also nicht nur um den Niedergang des Dollars und damit der Vormachtstellung der USA. Steve Keen fasst das wichtigste in 10 Minuten zusammen. (Man kann die Settings auf Deutsch einstellen)
Warum die Übergewinnsteuer nur die Oberfläche berührt erklärt Gary Stevenson in seinem aktuellen Podcast. Stevenson war mit 21 Jahren der jüngste und auch erfolgreichste Trader der Citibank. Er erklärt, warum die exponenziell wachsende, finanzielle Ungleichheit die größte und existenziell bedrohende Gefahr für unsere Gesellschaften ist an deren Ende immer ein Krieg stehen muss. Die Gewinne der Superreichen verlieren an Fahrt und kommen zum Stillstand, ein reset durch Krieg wird initiiert und damit fängt das gewinnträchtige Spiel von vorne an. Die Geschichte belegt das. Es gewinnen immer die gleichen vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg am Wiederaufbau. Kritik an der wachsenden Ungleichheit ist also keine sozialistisch-marxistische Ideologie, sondern eine exitenziell notwendige Frage für insbesondere den ärmeren Teil der Gesellschaften. Das sind dann die, die im Schützengraben landen oder ganz einfach zerbombt werden. Die Gewinner des Systems befinden sich in Sicherheit. Aktuell auch sehr gut in der Ukraine zu beobachten. Die Oligarchen machen Party, kaufen sich einen Luxusschlitten nach dem anderen, während die jungen Männer gewaltsam von der Straße in die Militärvans verfrachtet werden um Stunden später an der Front zu sterben.
Sehr interessante Zusammenfassung im aktuellen podcast, den man auch in den settings auf deutsch einstellen kann.
Art Vanderley
5. April 2026 @
23:28
Die Irankrise würden die Energiepreise schon verkraften, wären sie nicht mit allerlei Ideologie belastet.
Das Merit-Order-System gehört längst abgeschafft und damit die Drohkulisse daß nur einer von fünf Energieträgern die Preise für alle nach oben schnellen läßt.
Beim Strom entfallen elf Cent auf den schleppenden Netzausbau, eine krasse volkswirtschaftliche Fehlentscheidung, die wohl mit der “schwarzen Null” zu tun hat.
Die Energiepreise haben einen zentralen Ketteneffekt, sie wirken sich nicht nur einmal, sondern vielfach auf die Inflation aus und entziehen den Verbrauchern gleich mehrfach ein Stück Kaufkraft.
Der Netzausbau ist ein klassisches Beispiel für eine teure aber sehr nachhaltige Anschubfinanzierung aus Steuermitteln, sowas über die Preise zu finanzieren, ist makroökonomischer Unfug und riecht nach dem was ich vor kurzem irgendwo gelesen habe- diese “Eliten” rikieren bewußt die Funktionsfähigkeit unserer Volkswirtschaft, zum Zweck der Machterhaltung und um den Anlegern die Taschen zu füllen.
KK
6. April 2026 @
02:33
Sind für all die “krassen volkswirtschaftlichen Fehlentscheidungen” nicht viele “schwarze Nullen” aka Unionspolitikler verantwortlich?
Reykjavik
5. April 2026 @
18:51
Eine Präzisierung zu ” Ein europäisches Expertenteam wird in Kiew festgehalten und darf die Röhre nicht inspizieren.”
Das Team wird nicht festgehalten – das traut sich die Ukraine dann doch (noch?) nicht. Das EU-Team wird allerdings seit Wochen hingehalten und bekommt keine Genehmigung zur Inspektion der Röhre.
(Warum wohl…)
umbhaki
5. April 2026 @
22:19
(Warum wohl…)
Möglichkeit 1)
Weil die Fachleute feststellen würden, dass es nicht die bösen Russen, sondern die lieben Ukrainer waren, die das Zeug beschädigt haben. Und die dann schnell Abhilfe schaffen könnten.
Möglichkeit 2)
Weil die Röhre gar nicht defekt ist. Die haben einfach das Ventil zugedreht, weil sie der unumstößlichen und freiheitlichen Meinung sind, dass Russland kein Gramm Kohlenwasserstoff verkaufen darf, ganz gleich, wie sehr andere (auch die eigenen Partner und Gönner) darauf angewiesen sein könnten. Aus Prinzip.
Prinzip ist nun mal Prinzip! Das sieht ja auch die EU so und die meisten der zu ihr gehörenden Regierungen, z. B. die deutsche. Die tun aus Prinzip so, als wüssten sie nicht, was da läuft.
Zur Verdeutlichung: Russland soll kein Öl/Gas VERKAUFEN dürfen. Wenn man denen das Zeug klaut, dann darf man es durchaus verwenden.
Michael
5. April 2026 @
14:12
Ach Fico! Wie – nicht allein sondern – einsam und verlassen muss er sich fühlen inmitten des geifernden Kriegsgeschreis und dem Lechzen nach mehr Sanktionen statt der Aufgabe hysterischer Sanktionen! Aber Fico hat trotzdem recht: der Tag wird kommen an welchem die Sanktionen fallen werden, allein schon weil sie die Sanktionierer mehr kosten als der Sanktionierte zahlt!
Erneuerung
5. April 2026 @
11:59
Klingbeil, war das nicht der (Un-)Sozialdemokrat, der die Familie Dogru in die Hungersnot verbannt, nur weil der Vater etwas gegen Genozid und Großisrael hat und die Kleininder deshalb staatsgefährdend sind? Dann kann ja nichts schief gehen.
Michael
5. April 2026 @
14:16
Es geht um selbigen Klingbeil! Wenn nicht, hätte er längst die sog . „Reichensteuer“ eingeführt! Ich frage mich nurmehr ob erst Klingbeil (und Bas) geht oder die Partei!
KK
6. April 2026 @
02:36
Statt “Reichensteuer” gibts von Klingbeil die “Reichsacht”!
Sozusagen als klingendes Fallbeil über den Köpfen der Doğrus…
Karl
6. April 2026 @
07:00
Die Sanktionen gegen pluralistische Meinungen verantwortet für die EU Kaja Kallas, die sogar in Estland verkrachte Russlandhasserin. Dies schreibt Petra Erler, eine der klügsten Büroleiterinnen, die die EU in ihren besseren, vergangenen Zeiten hatte: https://petraerler.substack.com/p/wie-der-fall-baud-und-andere-moglich
Mit der Ausweitung der Sanktionen hat Klingbeil (dieser Zögling der Kasernenhofs) genauso viel zu tun, wie Millionen andere brave deutsche Untertanen. So war es die Generalzolldirektion, die das Konto auch von Dogrus Frau sperrte – und damit das Hungerelend der Familie auslöste:
„Begründet wurde diese Maßnahme laut Recherchen der Berliner Zeitung mit einer Kfz-Versicherung. Nachdem die Versicherung den Vertrag Hüseyin Dogrus kündigte, meldete seine Frau eine neue Kfz-Versicherung unter ihrem Namen an. Fahrzeughalter blieb dabei aber Hüseyin. Das war für das Gericht Begründung genug, um davon auszugehen, dass Dogru die Sanktionen mithilfe der Konten seiner Frau umgeht.“ — https://perspektive-online.net/2026/03/wegen-kritischer-berichterstattung-eu-treibt-familie-von-hueseyin-dogru-in-den-ruin/
Ein sehr schönes und deutliches Zeichen aus der Schweiz zeigt dieser Film: „Wir alle sind Jacques Baud“ — https://www.youtube.com/watch?v=MHZpPTfb49k — Frohe Ostern!
KK
6. April 2026 @
14:42
“So war es die Generalzolldirektion, die das Konto auch von Dogrus Frau sperrte”
Deren oberster Dienstvorgesetzter ist eben der Bundesfinanzminister und damit jener Lars Klingbeil, der mit einem einzigen Satz dieses wieder aufheben könnte. Ich vermute aber, es ist überhaupt erst auf seine Anordnung geschehen, denn jeder Beamte müsste eigentlich wissen, dass diese Massnahme – nicht nur – gegen Artikel 1 GG verstösst.
Was sagen Sie dazu?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 7. April 2026, 7:15 Uhr
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. April 2026, 13:57 Uhr
RTDE 6.4.2026
Medien: Angehörige vermisster Soldaten protestieren auf dem Maidan
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Angehörige vermisster Soldaten der Streitkräfte erneut auf die Straße gegangen. Die Kundgebung fand auf dem Maidan im Stadtzentrum statt.
Siehe kurzes Video: https://t.me/ukrinform_news/161482
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform sowie der Abgeordneten Anna Skorochod beteiligten sich mehrere Dutzend bis über hundert Menschen an der Aktion. Auf Fotos und Videos sind überwiegend Frauen und Kinder zu sehen, die Bilder ihrer vermissten Angehörigen tragen und sich in die ukrainischen Nationalfarben gehüllt haben.
In ihrem Telegram-Beitrag schrieb Skorochod:
"Derzeit findet auf dem Unabhängigkeitsplatz eine Aktion zur Unterstützung der Familien von Vermissten aus verschiedenen Brigaden statt … Wir sehen, wie viele Menschen sich heute hier versammelt haben. Wie viel Schmerz sie haben und wie viele Fragen weiterhin unbeantwortet bleiben."
Die Demonstranten fordern unter anderem, vermisste Soldaten bei Entschädigungszahlungen rechtlich den Gefallenen gleichzustellen. Zudem verlangen sie mehr Transparenz über das Schicksal ihrer Angehörigen sowie eine Intensivierung der Suchmaßnahmen und die Bergung gefallener Soldaten vom Schlachtfeld.
Auf Videoaufnahmen ist außerdem zu hören, wie Teilnehmer dazu aufrufen, Kommandeure der Streitkräfte der Ukraine zur Verantwortung zu ziehen, die für die hohen Verluste verantwortlich gemacht werden. Nach Angaben von Skorochod ist insbesondere das 225. separate Sturm-Bataillon von schweren Verlusten betroffen.
Ähnliche Kundgebungen von Angehörigen vermisster oder gefangener Soldaten finden in der Ukraine regelmäßig statt. Bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres kam es zu einer vergleichbaren Aktion in Kiew.
In ukrainischen Medien wird zudem gelegentlich berichtet, dass für die Aufnahme in Austauschlisten von den Familien der Soldaten nicht selten Bestechungsgelder verlangt werden. Den Berichten zufolge seien die Behörden in erster Linie an der Rückkehr besonders "medienwirksamer" Personen interessiert, während das Schicksal anderer Bürger weniger Beachtung finde.
Zugleich wird kritisiert, dass die Behörden den Tod von Soldaten oft nicht zeitnah bestätigen. Ukrainische und internationale Analysten haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die offiziell von Kiew genannten Verluste vermutlich deutlich niedriger angesetzt sind. Einige Experten gehen zudem davon aus, dass die Identifizierung gefallener Soldaten bewusst verzögert werden könnte, um Entschädigungszahlungen hinauszuzögern.
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 7./6.4.2026
RIA Nowosti: Wälder im Gebiet Sumy mit Leichen von ukrainischen Elitesoldaten übersät
Angehörige von Soldaten der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die bei Kämpfen im Raum Sumy getötet wurden, berichten, dass die Gefallenen nicht herausgebracht werden. Die Wälder dort sollen von Leichnamen übersät sein.
Die ehemals elitäre Einheit wird heute als Kanonenfutter eingesetzt. Die ukrainischen Fallschirmjäger werden in Stellungen geschickt, von denen niemand zurückkehrt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Militärexperte: Kiew plant Streichung von Geldzulagen für seine Armee
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sucht nach Mitteln zur Kürzung der Finanzierung der Armee, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Verweis auf eigene Quellen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Aus erhaltenen Angaben wurde bekannt, dass der ukrainische Generalstab an Optionen zur Kürzung von finanziellen Auslagen zum Unterhalt der Armee arbeitet. Einer der Vorschläge beinhaltet die Stärkung von disziplinären Strafen und die Streichung von Geldzulagen für Militärangehörige."
Marotschko fügte hinzu, dass der ukrainische Generalstab die Vorschläge voraussichtlich bis zum 12. April an den Staatschef Wladimir Selenskij weiterleiten werde.
Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen
In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.
"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. April 2026, 13:58 Uhr
Larry C. Johnson:
Was zum Teufel ist bei der Rettung des F-15E-WSO im Iran passiert?
Siehe: https://uncutnews.ch/was-zum-teufel-ist-bei-der-rettung-des-f-15e-wso-im-iran-passiert/
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 6.4.2026
Glorreiche Rettungsaktion oder gescheiterter Angriff?
Die Pressekonferenz im Weißen Haus diente vor allem der Glorifizierung der Rettungsoperation in Iran. Nicht nur Präsident Donald Trump pries den Einsatz, an dem seiner Aussage nach vier Bomber, 64 Kampfflugzeuge, 48 Tankflugzeuge und 13 Rettungsflugzeuge teilgenommen haben sollen; auch CIA-Direktor John Ratcliffe und Verteidigungsminister Pete Hegseth hatten ihren eigenen Auftritt.
Trump behauptete, der Einsatz sei "historisch" gewesen. CIA-Direktor John Ratcliffe erklärte, die Suche nach dem Waffenoffizier sei wie "die Jagd nach einem einzelnen Sandkorn" gewesen.
Der iranische Sender Press TV reagierte mit einem eigenen Video.
"Nein, das war kein 'Rettungseinsatz'. Es sollte ein großer Überraschungsangriff werden – aber er lief direkt in eine iranische Falle. Genau wie Operation Adlerklaue [ein 1980 gescheiterter Versuch, US-Geiseln in der US-Botschaft in Teheran zu befreien] ist auch dies spektakulär gescheitert."
Johnson und Ritter einig: US-Einsatz war keine Rettungsmission
Die vermeintliche Rettungsmission, um den Waffenoffizier einer abgeschossenen F-15 zu bergen, diente in Wirklichkeit anderen Zwecken. Dieser Überzeugung sind zumindest der Ex-CIA-Mitarbeiter Larry Johnson und der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter sowie eine ganze Reihe weiterer Analytiker im Netz.
Der Einsatz der beiden C-130 Herkules, die völlig zerstört wurden, sei "eine Operation zur Einnahme einer Landebahn" gewesen. "Es waren mehr als 100 Leute am Boden."
Bei den C-130 seien auch noch vier kleinere Hubschrauber MH6, sogenannte "Tiny Birds" im Einsatz gewesen, die jedoch für den Rückflug zum vermutlichen Startpunkt der ganzen Aktion in Kuwait hätten wieder aufgetankt werden müssen.
"Es gibt Gerüchte", so Johnson in einem Video vom Sonntag, "dass dieses Flugfeld zuvor von den Israelis ausgekundschaftet wurde." Allerdings bereits im Sommer vergangenen Jahres. Die mit den C-130 eingeflogenen Soldaten konnten dann, wegen eines Schadens oder wegen iranischer Angriffe, mit ihren Maschinen nicht mehr zurückfliegen. Diese Leute seien dann festgesessen und mussten von einer weiteren Spezialeinheit in mehreren umgebauten Zivilflugzeugen herausgeholt werden, da die C-130 nicht mehr flugfähig gewesen seien.
"Aber das Wichtigste ist, dass wir den Einsatz der Spezialeinheiten verbockt haben, der genutzt werden sollte, um das iranische Nuklearmaterial zu holen", sagte Scott Ritter. Er ist überzeugt davon, dass das eigentliche Ziel die Atomanlage in der Nähe von Isfahan war, nicht allzu weit entfernt von dem Ort, an dem die Wracks der C-130 liegen.
"Das war nicht nur der Auftritt des Clowns im Zirkus", so Johnson. "Das war der ganze verdammte Zirkus. Es gab die Elefanten und die Löwen und die Tiger und die Akrobaten und die Clowns. Die Geschichte, mit der wir gefüttert werden, ist also nicht die Wahrheit."
Auch der Waffenoffizier der F-15, um dessen Rettung es angeblich ging, ist auffällig. Trump selbst hatte von einem Colonel geschrieben, einem Oberst – allerdings ist das für einen reinen Waffenoffizier, der üblicherweise ungefähr den Rang des Piloten hat, ein viel zu hoher Dienstgrad.
Ritter meinte, dass die nötige Rettung dieses Waffenoffiziers die ganze Operation durcheinandergebracht hätte, habe vermutlich den Spezialeinheiten, die eingesetzt worden waren, das Leben gerettet.
Wenn diese Vermutungen stimmen – und es finden sich auch auf X beispielsweise Aussagen ehemaliger Angehöriger von Spezialeinheiten, die in dieselbe Richtung gehen –, dann war dieser Einsatz nicht nur durch den Verlust von Flugzeugen, Hubschraubern und Reaper-Drohnen sehr kostspielig, er war auch eine gigantische Niederlage. Derartige Einsätze wie einer zur Bergung des Nuklearmaterials werden monatelang geübt und lassen sich nicht im Handumdrehen reproduzieren.
Berliner Zeitung 7.4.2026
Wegen Infos über Rettung eines US‑Soldaten in Iran: Trump droht Journalist mit Gefängnis
Von Anika Schlünz
Medienberichte erschwerten laut Trump die Rettung eines US-Soldaten in Iran. Der Journalist, der zuerst berichtete, soll seine Quelle nennen, so Trump – sonst drohe eine Gefängnisstrafe.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen Journalisten ausfindig machen und inhaftieren zu lassen, der zuerst über die Rettung eines vermissten US-Soldaten nach dem Abschuss eines amerikanischen Kampfjets über Iran berichtet hatte, falls dieser seine Quellen nicht preisgebe.
„Wir werden uns an das Medienunternehmen wenden, das die Information veröffentlicht hat, und sagen: ‚Nationale Sicherheit, geben Sie es heraus oder gehen Sie ins Gefängnis‘“, sagte Trump einem Politico-Bericht zufolge am Montag im Weißen Haus.
Am Freitag war ein F-15-Kampfjet über Iran von iranischen Streitkräften getroffen worden. Beide Besatzungsmitglieder – der Pilot und der Waffensystemoffizier – hatten sich per Schleudersitz gerettet. Während der Pilot rasch geborgen werden konnte, blieb der zweite Offizier zunächst vermisst.
Trump nannte konkretes Medium nicht
Mehrere US-Medien berichteten über die Rettung des ersten Crewmitglieds. „Wir haben eine Stunde lang nicht über den ersten Fall gesprochen. Dann hat jemand etwas durchsickern lassen, und wir hoffen, den Informanten zu finden. Wir suchen intensiv nach ihm“, erklärte Trump laut Reuters.
Er sagte, die Veröffentlichung habe die Rettungsmission des zweiten Crewmitglieds erschwert. „Plötzlich wusste ganz Iran, dass irgendwo ein Pilot auf ihrem Territorium um sein Leben kämpfte“, sagte der US-Präsident laut CNN. „Derjenige, der die Geschichte veröffentlicht hat, wird ins Gefängnis gehen, wenn er nicht aussagt.“ Laut CNN hatten iranische Medien vor US-Medien über den Absturz des Flugzeugs berichtet, was online eine Diskussion über den Verbleib der Besatzung ausgelöst habe.
Der zweite Offizier wurde schließlich am Sonntag gerettet. CIA-Direktor John Ratcliffe verglich die Mission laut CNN damit, „ein einzelnes Sandkorn mitten in einer Wüste zu suchen“. Trump erklärte, der Gerettete sei „ziemlich schwer verletzt“ gewesen und habe seine Wunden selbst versorgt.
Welches Medium oder welchen Journalisten Trump konkret meinte, blieb unklar. Das Weiße Haus beantwortete entsprechende Nachfragen nicht, ein Beamter bestätigte CNN gegenüber lediglich, dass „eine Untersuchung im Gange“ sei.
USA: Kein bundesweiter gesetzlicher Quellenschutz
In den USA existiert laut Politico auf Bundesebene kein gesetzlicher Quellenschutz für Journalisten, obwohl viele Bundesstaaten entsprechende Gesetze haben. Einen Präzedenzfall lieferte demnach 2005 der Fall der damaligen New-York-Times-Reporterin Judith Miller, die monatelang inhaftiert wurde, da sie sich zunächst weigerte, ihre Quelle in einer Untersuchung darüber zu nennen, wer die Identität einer verdeckten CIA-Agentin preisgegeben hatte.
Die Drohungen reihen sich in eine lange Serie von Konflikten zwischen der Trump-Regierung und Medien ein. Das Pentagon hatte zuletzt eine Regelung eingeführt, wonach Journalisten sich verpflichten müssen, nur offiziell genehmigte Informationen zu veröffentlichen. Dutzende Reporter gaben laut CNN daraufhin ihre Akkreditierung zurück.
Ein Gericht ordnete vergangene Woche die Wiederherstellung bestimmter Akkreditierungen an. Das Verteidigungsministerium kündigte daraufhin an, alle Medienbüros aus seinem Hauptgebäude in ein externes Nebengebäude zu verlegen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Was zum Teufel ist bei der Rettung des F-15E-WSO im Iran passiert?
uncutnews.ch, April 7, 2026, Larry C. Johnson, Krieg/Kriegsverbrechen/Militär/Armee/Rüstung
Das iranische Luftverteidigungssystem hat am Freitag, den 3. April, erfolgreich eine US-amerikanische F-15E über dem Iran abgeschossen. Es gibt einige Unstimmigkeiten und Verwirrung über den genauen Ort (dazu später mehr). Der Pilot und der WSO (also der Waffenoffizier) konnten sich beide erfolgreich per Schleudersitz retten, wurden jedoch voneinander getrennt. Der Pilot wurde schnell durch Combat Search and Rescue (CSAR) geborgen, und die beiden Pave-Hawk-Hubschrauber, die ihn in Sicherheit brachten, wurden getroffen, konnten jedoch trotz deutlich sichtbarem schwarzen Rauch Kuwait erreichen.
Der WSO hatte weniger Glück. Berichten zufolge landete er etwa fünf Meilen nordwestlich von dem Ort, an dem er schließlich gerettet wurde. Ich bestreite nicht, dass er von US-Spezialkräften auf einem Bergrücken geborgen wurde – der rote Kreis auf der linken Seite des Fotos markiert den gemeldeten Standort des Piloten, der rote Kreis auf der rechten Seite das Flugfeld, auf dem die US-Spezialkräfte landeten.

Es gibt einige wirklich seltsame Aspekte an dieser Geschichte. Der WSO ist normalerweise ein Leutnant oder ein Hauptmann… Dieser WSO ist ein Oberst und stellvertretender Geschwaderkommandeur auf der Muwaffaq-Salti-Airbase (MSAB) in Jordanien. Das erklärt die große Anzahl an eingesetzten Mitteln zu seiner Rettung. Verschiedene Presseberichte behaupten, er habe sich ein Bein oder einen Knöchel gebrochen. Das wirft eine berechtigte Frage auf: Wie konnte ein Mann mit gebrochenem Bein fünf Meilen laufen und anschließend einen Berg besteigen? Ich behaupte nicht, dass es unmöglich ist, aber es wirft Fragen zur Genauigkeit der Darstellung des US-Militärs auf.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt… Die geolokalisierten Wrackteile der C-130, die offenbar eine lokale „landwirtschaftliche Landebahn“ nutzten (siehe Foto oben), befinden sich zufällig direkt über einem Berg, etwa 35 km (21 Meilen) von der Nuklearanlage in Isfahan entfernt, wo angeblich nahezu waffenfähiges angereichertes Uran gelagert wird. War das Ganze ein missglückter Einsatz von US-Spezialkräften zur Sicherstellung iranischen Urans aus der Anlage in Isfahan?
Bevor ich meine Meinung äußere, sollten Sie einige andere kursierende Darstellungen betrachten. Zunächst ein Artikel von Simplicius auf Substack: „Es ist offiziell: US-Bodentruppen tief im Iran – begleitet von weiteren demütigenden Verlusten“. Simplicius behauptet, dass eine groß angelegte US-Rettungsoperation für das zweite Besatzungsmitglied (den Waffenoffizier) eines abgeschossenen F-15E Strike Eagle effektiv die ersten offiziellen „US-Bodentruppen im Iran“ bestätigt habe.
Was die USA als einfache CSAR-Mission darstellten, beinhaltete erhebliche Spezialkräfte, die tief in iranisches Territorium eindrangen, was laut iranischen Berichten und Open-Source-Beweisen zu erheblichen US-Verlusten an Fluggeräten führte.
Simplicius argumentiert, dass die „Rettungs“-Darstellung als Deckmantel diente oder mit einem größeren Ziel zusammenfiel: Die Operation konzentrierte sich genau auf das Gebiet, in dem Iran bedeutende Mengen angereicherten Urans und nuklearbezogene Materialien lagert. Er sieht darin eine gefährliche Eskalation – mit US-Spezialkräften tief im Iran.
Anthony Aguilar, ein pensionierter Spezialoperationsoffizier, hat eine etwas andere Einschätzung. Er formuliert folgende Hypothese:
Die Rettungsoperation wurde ausgeweitet und sollte zugleich eine Hochrisikomission von Delta Force, JSOC, SOF und ST-6 sein, um auch Uran im Iran zu sichern; daher der große Einsatz von Personal, Unterstützung und Fluggeräten. Das war beabsichtigt. Es ist gescheitert. Was also geschah mit den Flugzeugen? Ich glaube nicht, dass sie „stecken geblieben“ sind. Ich habe MC-130Js durch Schlamm, Schnee und Kies pflügen sehen. Wahrscheinlicher ist, dass sie beim Anflug und am Boden Treffer erlitten, insbesondere auf dem improvisierten Flugfeld nahe Isfahan, „praktischerweise“ nahe dem vermuteten Lagerort des Urans.
Dann gibt es noch Greg Bagwell, Präsident der UK Air & Space Power Association, Podcaster, RUSI Distinguished Fellow und ehemaliger RAF-Kommandeur. Er schrieb auf X:
Einige fragen sich vielleicht, warum die USA zwei MC-130 in eine Landezone im Iran schickten. Der Schlüssel liegt in den eingesetzten Night-Stalker-AH-6-Little-Bird-Hubschraubern, die ebenfalls zerstört wurden. Der WSO befand sich mehrere hundert Kilometer im Landesinneren, und es galt als zu riskant, Hubschrauber nach den vorherigen Angriffen direkt ein- und auszufliegen. Dennoch erforderte seine Lage im Gebirge Unterstützung, die nur ein Hubschrauber leisten konnte. Die Lösung: transportable AH-6, die per C-130 eingeflogen werden.
Leider war die Landebahn offenbar nicht tragfähig für eine C-130. Daher wurden Dash-8-Flugzeuge eingesetzt, die jedoch die Hubschrauber nicht transportieren konnten. Also mussten sowohl die MC-130 als auch die AH-6 zerstört werden.
Nun meine Einschätzung: Der Abschuss der F-15E war kein Vorwand für eine geplante Spezialoperation gegen die Anlage in Isfahan. Es war ein unglückliches Ereignis.
Angesichts des hohen Rangs des WSO – und seines Wissens über US-Operationen – wurde seine Rettung zur obersten Priorität. Dies führte dazu, dass eine JSOC-Einheit (vermutlich in Kuwait stationiert) zur Unterstützung herangezogen wurde.
Die beiden C-130J waren vermutlich bereits mit AH-6-Hubschraubern beladen. Dass sich der WSO zufällig nahe der geplanten Einsatzbasis befand, war reiner Zufall. Die Einheit kannte das Gebiet bereits durch frühere Planungen für einen möglichen Einsatz gegen Isfahan.
Warum die C-130 nicht starten konnten, ist weiterhin unklar. Schließlich wurden Flugzeuge der 427. Spezialoperationsstaffel (C295) eingesetzt, um die Kräfte zu evakuieren.
Dieses Debakel könnte sich als Glück im Unglück erweisen. Der Verlust wichtiger Luftmittel und die Offenlegung des Flugfelds nahe Isfahan könnten dazu führen, dass ein geplanter Einsatz zur Sicherstellung nuklearen Materials abgesagt wird.
Am Freitag, dem 3. April, waren US-Kräfte offenbar bereits positioniert. Doch möglicherweise hat der verantwortliche Admiral im CENTCOM inzwischen Zweifel und äußert Bedenken gegenüber dem Generalstab.
Eines ist sicher: Wir bekommen noch nicht die vollständige Wahrheit über die Rettung des WSO.
Quelle: What the Hell Happened with the Rescue of the F-15E WSO in Iran?
Trumps Zeitlinie der Siege 07/04/2026


Warschau, Vilnius, Riga und Tallinn wurden zu legitimen Zielen 01/04/2026
Info: https://uncutnews.ch/was-zum-teufel-ist-bei-der-rettung-des-f-15e-wso-im-iran-passiert/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
phantompain1984.substack.com, 27. März 2026, Phantom Schmerz
Die Rothschild-Pipeline, Epstein Zugangsknoten und Kushners Druck: private Macht, die Diplomatie in Krieg verwandelte.

Wo Privatzimmer auf Staatskunst treffen: das Gesicht, das verhandelt, der Schatten, der unterschreibt.
Diejenigen, die eine friedliche Revolution unmöglich machen, werden eine gewaltsame Revolution unvermeidlich machen.
— John F. Kennedy
Benjamin Netanjahu blieb regelmäßig im Haus der Familie Kushner und schlief in Jared Kushners Zimmer. Diese Intimität ist nicht Trivia. Es ist der Samen eines Einflusskanals, der später direkt in die US-Politik eingesteckt wurde.
Chris Christie's enthüllte wiederholt die Kushner’sKorruptionen von The Kushner: ein ehemaliger Bundesanwalt, der die KushnerKushner-Staatsanwaltschaft beschreibt und den stumpfen Satz - Kushner porn"Kushner-Porno" - verwendet, wenn er die Methoden der Familie und die politischen Nachwirkungen beschreibt, die Jared Kushner mit außergewöhnlichem Zugang im Weißen Haus belegten. Christies Bericht aus erster Hand ist bestätigend: Er verbindet eine staatsanwaltliche Geschichte und ein institutionelles Gedächtnis mit dem, was später zu einem politischen Fußabdruck wurde.
Als ein Schwiegersohn - Jared Kushner - Benjamin Netanyahus Vertrauen in das Oval trägt und in Trumps innerem Kreis sitzt, kann dieser Berater die Intelligenz neu gestalten, den Zeitplan festlegen und einen Live-Friedensprozess in eine Wahl für Gewalt umwandeln.

Von privaten Deals bis hin zu öffentlichen Ämtern: Trump mit Jared und Charles Kushner - die persönlichen und politischen Geflechte zusammen.
Chris Christie eröffnet den Fall wieder: Die kriminelle Methode des Vaters ist die Familiengrammatik - und "Kushner Pornos" ist kein Witz, es sind die aufgezeichneten Beweise für Zwang.
Chris Christie nimmt kein Blatt vor den Mund. Er erzählt von der staatsanwaltschaft, die charles kushner hinter gittern brachte: fabrizierte fEC-spenden, die anstellung einer prostituierten, um seinen schwageren bruder einzusperren, das versteckte videoband, das dem opfer übergeben wurde - und ein schuldiges plädoyer, gefolgt von gefängnis. Diese Platte ist kein entfernter Skandal, sondern ein Playbook. Christie nennt das Motelband, die versteckte Kamera und die Vorladungen der Telefonaufzeichnung, die die Operation miteinander verbunden haben. Er nennt es unverblümt Kushner porn"Kushner-Pornos".
Charles Kushner - verurteilt und im Fernsehen übertragen, dann unter Trumps zweiter Amtszeit zum US-Botschafter in Frankreich ernannt - trug das gleiche Zwangsspielbuch in die Diplomatie, wie meine vorherige Berichterstattung ergab.
Christie verbindet dann die Punkte: dieselbe Familie, die Scham und Überwachung für private Zwecke bewaffnete, befindet sich jetzt in Korridoren der Staatsmacht. Er beschreibt Jared Kushner als „den Vater mit einer sanfteren Stimme“, was bedeutet, dass die Taktik den Ton änderte, nicht der Zweck. Die Strafverfolgungsakte zeigt Absicht und Methode; Jareds Zugang zeigt Kapazität und Reichweite. Zusammen bilden sie Motive + Mittel. Das ist kein Klatsch – es ist ein Kontinuum von kriminellem Zwang zu politischem Einfluss.
Kushner Pornos enthüllten die Methode. Diplomatische Deckung verwandelte es in Hebelwirkung - und Jared Kushner übersetzte diese Hebelwirkung in die echte Kontrolle über Amerikas Entscheidungsfindung durch Präsident Trump.


Link kopieren Video https://phantompain1984.substack.com/p/kushner-porn-the-kushner-family-affair Dauer 13:18 Min.
Vom Schlafzimmer zum Briefing: Charles Kushner, Jared Kushner & Benjamin Netanyahu - der Ursprung einer politischen Pipeline

Netanjahu und Jared Kushner vor einer Karte: Wo geflüsterte Strategie zu Staatskunst wird.
Jared Kushners Ausbildung an der Macht beginnt zu Hause und bewegt sich nach außen – von privater Gastfreundschaft über institutionelle Pflege bis hin zu juristischer und finanzieller Nebentätigkeit.
Benjamin Netanyahus overnightÜbernachtungen im Haus der Familie Kushner sind mehr als ; Anekdote; Diese Aufenthalte schmiedeten eine private Vertrauenslinie, die durch Wiederholung und Intimität in institutionellen Einfluss umgewandelt wurde, als der Sohn des Haushalts an die Macht kam.
Was im Haus Kushner schmiedet , ist Vertrauen, das in eine Ausbildung umgewandelt wurde: Netanyahus territoriale Fantasien aus Greater Israel, die über den Esstisch erzählt werden, die jungen Jared Kushner hören zu - eine Lehre, die später intimen Einfluss direkt in Amerikas Entscheidungsfindung trug.

Benjamin Netanjahu & Jared Kushner - nach dem Treffen, lächelnd; die israelische Flagge als Hintergrund und Zeuge.
Die nächste Verbindung ist die institutionelle Bildung. Jareds frühe Jahre umfassten Chabad - angeschlossene Schulbildung und Mentoren, die ihn in einer bestimmten kommunalen und ideologischen Matrix verankerten. Diese institutionelle Pflege - die Rituale, die Netzwerke, die vertrauenswürdigen Lehrer - liefert sowohl soziales Kapital als auch einen Einflussschatz.
Jared Kushner’s rabbi placed him inside Chabad’s orbit — and the FBI’s Epstein Files (FD-1023) record that Chabad’s orbit crossing into legal, donor, and Israeli-linked influence channels. The Epstein Files names Harvard Law Professor Alan Dershowitz as a mentor to both Josh and Jared Kushner, placing him inside the same social web that includes Epstein-Class Elites and major donors;
Jared Kushner’s mentor, Alan Dershowitz, told the FBI informant “if he were young again, he would be holding a stun gun as an Israeli Intelligence (Mossad) agent.” The CHS “believed Dershowitz was co-opted by Mossad and subscribed to their mission.”

Gemeinsam lesen Sie, die Berichterstattung
Die Epstein-Datei (FD-1023) - FBI-Berichterstattung verbindet Chabad-Netzwerke, Alan Dershowitz, Netanyahu-Verbindungen und Mossad-Einfluss in den politischen Kreisen der USA.
zeichnet einen klaren Bogen nach: kommunale Bildung (Chabad) → Elite-Anerkennung (Harvard) → Angrenzen an Rechts- und Geheimdienstnetzwerke, die die Epstein-Dateien als mit israelischem Einfluss verbunden aufgedeckt haben:
Jared Kushner - geschult in den rituellen Netzwerken von Chabad-Lubawitch (das funktionierende Rückgrat, das Ritual in die Hebelwirkung bewegt):
“"Chabad tut alles, um die Trump-Präsidentschaft zu übernehmen."
“"Chabad verwendet routinemäßig Wohltätigkeitsorganisationen, um Geld zu waschen."
— Epstein-Dateien (FD-1023).

Ein FBI-CHS-Bericht enthüllt Chabad-verbundene Netzwerke und israelische Interessen, die mit politischen und finanziellen Kanälen rund um Trumps Kreis kreuzt sind, und bestätigt Einfluss und Kontrolle.
Chabad-Lubavitch fungiert als operatives Rückgrat – ein globales Outreach-Netzwerk, das für Einführungen, Finanzierung und politische Platzierung umfunktioniert wird. Diese Leitung traf einen gepflegten Lehrling, Jared Kushner. Er zog von der Chabad-verknüpften Schule und besucht die Grabstätte von Rabbi Menachem M. Schneerson in Harvard, wo sich die institutionelle Pflege in ein gerichtetes Mentoring verwandelte.

Jared Kushner und Alan Dershowitz - zwei Gesichter, eine Abrechnung: ausgesetzt.
Die Epstein-Akten (FD-1023) identifizieren explizit eine Übergabe in Harvard, wo Alan Dershowitz als juristischer Mentor fungierte, der Jared Kushner in die juristischen und sozialen Elitekreise einführte und einführte. Dort absorbierte Jared Kushner das soziale Kapital und die rechtliche Gestaltung of the des großen Plans von Chabad-Lubawitsch, um Verbündete zu positionieren, um co-optden zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten „kooptieren“ zu können.
"Trump wurde von Israel kompromittiert, und Kushner ist das wahre Gehirn hinter seiner Organisation und seiner Präsidentschaft." - The Epstein Files (FD-1023)

In den folgenden Aufnahmen steht Benjamin Netanjahu vor Rabbi Menachem M. Schneerson und spricht von „die Arbeit beschleunigen“, to um den Messias zu bringen und den Dritten Tempel wieder aufzubauen – ein Satz, der sich nicht als Glaube, sondern als Auftrag liest.
Innerhalb dieser Lehre ist der Dritte Tempel nicht symbolisch. Es impliziert die Ersetzung dessen, was derzeit an dieser heiligen Stätte steht - der Dome of the Rock - eine Realität, die eine der explosivsten religiösen und geopolitischen Konfrontationen der Welt entfachen würde.
Hier geht der Glaube ins Programm über.
Das gleiche Chabad-Netzwerk - das einzige Epstein-Akten (FD-1023), das in Jared Kushners prägender Welt liegt - rahmt diese Vision nicht als ferne Theologie, sondern als umsetzbares Schicksal ein. Was als Ritual erscheint, ist in der Praxis ein System, in dem Prophezeiung, Macht und Politik zu verschmelzen beginnen.
Video ...über Homepage... Dauer 1:06 Min.
Mossads Aufstandsplan gegen USA Intel – Wie Jared Kushner Trump In Den Krieg Drängte

Donald Trump argumentiert Politik; Benjamin Netanjahu und Jared Kushner beobachten mit ominösem Lächeln - Rat, der zu Befehlen wurde.
Donald Trump revoked his vow to keep America out of fresh Middle East wars after two intelligence briefings — a split-second decision catalyzed by Jared Kushner’s push and Mossad’s assessment.
U.S. intelligence (and former Director of Counter Intelligence Joe Kent) warned the opposite: an attack would rally Iranians around their government.

Jared Kushner – der Bote, der plötzlich das Ausmaß dessen versteht, was er geliefert hat.
Israeli intelligence assessment (Mossad):
“Israeli spy chief David Barnea came to believe that Mossad could potentially begin igniting riots around Iran after several days of intense Israeli and American airstrikes and the assassination of senior Iranian leaders.”
U.S. intelligence assessment (National Intelligence Council / U.S. IC):
“Neither limited airstrikes nor a larger, prolonged military campaign would be likely to result in a new government taking over in Iran, even if the current leadership was killed.”
These two lines are not academic differences; they are two competing operational blueprints. One promised rupture; the other warned of rally. Which blueprint the president followed is now the central question — because the choice did not occur in a vacuum. It happened where competing intelligence met concentrated influence.

Wenn Geheimhaltung zur Architektur wird: ein Exposé von Intelligenz, Einfluss und Konsequenz.
Mossads Einschätzung: Schlag hart, schockiere und nutze dann den sozialen Bruch aus, um das Regime zu Fall zu bringen. U.S. intelligenceUS-Geheimdienst-Einschätzung: Streiks werden die nationale Solidarität festigen und Teheran stärken. Das sind sich gegenseitig ausschließende Ergebnisse; die Politik ist binär, wenn die Risiken so hoch sind. Unsere Untersuchung zeigt, dass sich dieser doktrinäre Zusammenstoß entfaltete, während die Diplomatie noch eine Chance hatte - und dass Jared Kushner in der Schleife war, als das Argument entschieden wurde.
Mossad gab einen optimistischen operativen Plan; USA IC warnte, dass es nach hinten losgehen würde. Die Wahl zwischen diesen Modellen war ein operatives Scharnier - und dieses Scharnier saß, wo Kushners Anwalt ein Allied-Service-Spielbuch treffen konnte.
The Epstein Files, the Chris Christie prosecution transcript, and contemporaneous intelligence reporting together create a compact causal logic:
Access (means) + Private stakes (motive) + Enabling narrative (operational template) → a lowered threshold for force. Every element in that formula points to Jared Kushner.
Zugang (Mittel). Persönliche Nähe verwandelte sich in politischen Zugang. Wiederholte private Gastfreundschaft des Kriegsverbrechers Netanyahu und die institutionelle Pflege in Chabad-Lubawitsch produzierten eine dauerhafte Vertrauenslinie, die Jared vom Familienhaus nach Harvard und ins Oval folgte. Die Epstein-Akten, Insider-Berichte und Zeugen-Transkripte zeigen dass dies kein zufälliger Einfluss war: Sie schafften direkte Ohrzeit mit Donald Trump und brachten Kushner in die Entscheidungsschleife in den entscheidenden Momenten.

As diplomacy unfolded, Jared Kushner-linked private-equity vehicles were raising billions. Contemporaneous reporting and a Senate referral show Affinity and related structures attracted roughly $2–5 billion from Gulf backers.
These are concrete financial instruments, not abstractions: the files and leaked screenshots in the dossier map, fund closes, capital calls, term sheets and LP commitments aimed at energy, ports, reconstruction and infrastructure — the exact regional corridors that kinetic operations would reshape. Violence that reorders territory also reprices assets and opens deal pipelines; actors holding capital and access stand to benefit.
Jared Kushner’s private funds courting Gulf billions at the exact moment he counseled President Trump created a direct conflict of interest.

Jared Kushner · Steve Witkoff · Badr Albusaidi — Gastfreundschaft als Deckmantel für folgenreiche Gespräche.
Unabhängige Vermittler - Katar, Oman (Badr Albusaidi) und der britische Berater Jonathan Powell - sagten, eine Vereinbarung "in Reichweite. Jared Kushner trug Mossads operative Erzählung in Trumps inneren Kreis und trug nach seinem eigenen Eingeständnis dazu bei, den Präsidenten in Richtung militärischer Aktionen zu neigen und Netanyahus langjährigen Vorstoß für den Krieg ins Oval zu lenken.
Jared Kushner lieferte den vierzigjährigen strategischen Ehrgeiz des Kriegsverbrechers Netanyahu in das Oval und verstärkte ein operatives Skript des Mossad (David Barnea) über ein einheitliches US-Geheimdiensturteil und das Urteil der Vermittler von Katar/Oman/UK, dass ein Abkommen „in Reichweite“ sei, und überzeugte Präsident Donald Trump, den Iran anzugreifen.
Golf-Mediatoren warnten, dass eine kinetische Kampagne Raffinerien treffen, die Infrastruktur zerstören und einen globalen Energieschock auslösen würde - eine Prognose, die die US-Geheimdienste befürworten. Israel hat sowieso weitergemacht.
Israels Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur – gestartet unter Netanyahus Befehl – zündete die Krise, die der Golf befürchtete. Katar, Oman und andere Golfstaaten (die den wirtschaftlichen Schmerz tragen würden) drängten hart darauf, eine breitere Eskalation zu stoppen, weil ihre Häfen, Raffinerien und Exportknoten die Opfer an vorderster Front sein würden. Stattdessen provozierte der israelische Angriff iranische Vergeltungsmaßnahmen gegen Energieziele im gesamten Golf (einschließlich Schäden an den Einrichtungen von Kastar Ras Laffan), Feuer in Raffinerien und einen Anstieg der globalen Energiepreise - genau die Ergebnisse, die die Vermittler des Golfs gewarnt hatten, würden einer rücksichtslosen kinetischen Kampagne folgen.
Als Präsident Trump Reportern sagte: „Ich sagte ihm: ‚Tu das Benjamin Netanyahu – aber dann postete er auf Truth Social, anstatt das Telefon zu nehmen, um die Streiks zu stoppen. Dieser Moment macht deutlich, dass das Weiße Haus nicht in der Lage ist, Israel zurückzuhalten: Jared Kushner verstärkte Netanyahus Linie ins Oval, aber die Dokumente zeigen, dass Kushner nur der sichtbare Kanal für ein tieferes Netzwerk von Dynastien, Spendern, legalen Fixern und Geheimdienstkanälen war, die Netanyahus vierzigjähriges Ehrgeiz in die US-Politik trugen.
Trumps Zeile "Ich habe ihm gesagt: 'Tu das nicht'", wieder auf Truth Social gepostet, zeigt mehr als Schwäche - es enthüllt ein Scheitern der Staatskunst:
Netanyahus Kriegskampagne erreichte das Oval durch Jared Kushner und ein verbündetes Netzwerk von Spendern, Anwälten und Geheimdienstkanälen, die das Weiße Haus.
Ich glaube , Jared Kushner gab Trump absichtlich irreführende Einschätzungen - und widersprach unabhängigen Vermittlern (Katar, Omans Badr Albusaidi und dem britischen Berater Jonathan Powell), der sagte, ein Abkommen sei "in Reichweite" - und stattdessen auf Krieg drängte, um Israels Globale Dokumentation der Fragmentierung zu erreichen, wie dieser Bericht dokumentiert:
Israels globale Doktrin der FragmentierungPhantom Schmerz
·
3. Jan.
Lesen Sie die ganze Geschichte
Rothschild: The Missing Link — Adelson, Dershowitz, Epstein und die Kushner Lane

Jacob Rothschild und Benjamin Netanjahu markierten das hundertjährige Jubiläum der Balfour-Erklärung im Jahr 2017 - ein Gedenken an den Brief von Arthur Balfour von 1917, der britische Unterstützung für "ein nationales Zuhause für das jüdische Volk" in Palästina versprach, Territorium, das Großbritannien zu dieser Zeit nicht kontrollierte. Der Moment unterstrich, wie politische Macht und dynastische Finanzen – hier vertreten durch Jacob Rothschild – seit langem in das Projekt der zionistischen Bewegung eingewoben sind.
Die Rothschild-Elite-Einführungen, strategische Spendergelder und juristische Vermittler schufen eine funktionierende Pipeline des Zugangs. Diese Pipeline brachte Jeffrey Epstein in die Mitte geschützter Kreise - und dieselben Kanäle speisten später direkt in Jared Kushners Formation und den Einfluss des Weißen Hauses ein.
(blaue Textstellen sind noch zu ordnen)
Eine Rothschild Rothschild-Dynastie baut Türen. Ein israelischer Access Agent geht durch sie hindurch. Ein zionistischer Milliardär zahlt für den Schlüssel. Ein israelisches Vermögen flüstert im Weißen Haus. Ein Land zahlt den Preis.
Benjamin Netanyahus jahrzehntelanges Ziel fand in Jared Kushner einen Verfechter; die Adelson-Maschinerie sorgte für den nötigen Schwung; die Kontakte der Rothschilds öffneten Türen; Dershowitz und Epstein sorgten für die Übergabe.
Jared Kushner trug das israelische operative Drehbuch von Mossad ins Oval und half Donald Trump, einen Friedensprozess aufzugeben, den Katar, Oman und Großbritannien alle in Reichweite waren.
Jared Kushner, Israelis und der Rothschild-artige Bruch; wir werden die Abrechnung zusammenstellen - die Kette von Entscheidungen aufdecken, diejenigen benennen, die sie trugen, und die vollständige Aufzeichnung vor die Öffentlichkeit stellen.
Die Geschichte wird diesen Moment deutlich lesen: Ein Konflikt entstand nicht aus der Notwendigkeit, sondern aus einer gewählten Erzählung mit einer versteckten verdeckten israelischen Strategie, den Iran zu fragmentieren und ihn als Teil einer langfristigen Doktrin auf einen gescheiterten Staat zu reduzieren.
Israelische Führer behaupteten, dass ein von Mossad organisierter Aufstand stattfinden würde und einen Regimewechsel herbeiführen würde; US-Geheimdienste warnten vor einer Konsolidierung. Jared Kushner trug diese falsche Erzählung ins Oval - und aufgrund dieser Übertragung wurde eine Diplomatie "in Reichweite" geschlossen und durch einen Krieg ersetzt, der noch Tausende von Zivilisten und amerikanischen Söhnen und Töchtern das Leben kosten könnte.
In jedem Fall ist die Teilnahme wichtig.
Das System hängt von der Stille ab; dieses Projekt hängt von der Ablehnung ab.
— Phantomschmerzen
Erika Kirk & die rituelle Ermordung von Charlie KirkPhantom Schmerz
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8. März
Und das Volk Israel tat, was böse war in den Augen des Herrn und diente den Baals. Sie verließen den Herrn... Sie reizten den Herrn zum Zorn.“ – Richter 2,11-13
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Israels NachfolgelehrePhantom Schmerz
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21. Jan.
„Gib mir einen Platz zum Stehen und ich kann die Welt bewegen. Kollegen der Welt, lassen Sie uns sehen, ob wir unsere Stellung hier an diesem Ort einnehmen können, in dieser Zeit, um die Welt in Richtung Frieden zu bewegen. “
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Epsteins „Lolita Express“ war nie ein Rätsel – die Elite wusste genau, was der Name bedeutetePhantom Schmerz
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21. Feb.
"Lolita Express" ist ein sexueller Hinweis, der direkt aus Nabokovs Roman Lolita stammt, der sich auf die sexuelle Ausbeutung eines 12-jährigen Mädchens durch einen älteren Mann konzentriert.
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Danke, dass du die Punkte in deinem Artikel verbunden hast. Sowohl interessant als auch sehr beunruhigend. Die zionistische Achse ist wahrscheinlich eine der gefährlichsten Menschen in der Geschichte. Sie sind bereit, das Undenkbare zu tun, einschließlich Völkermord. Sie haben das US-Imperium erobert und benutzen und missbrauchen. Wie bringen wir das US-Land zurück zu seinen Bürgern? Ich bin kein US-Bürger, aber dieser Kampf betrifft mich direkt, wie jeden auf der Welt, weil unsere körperliche und geistige Sicherheit einem so großen Risiko ausgesetzt ist. Vor allem mit dem technischen Fortschritt und der KI und der schweren zionistischen Beteiligung an Finanzierungs- und Sicherheits- und Geheimdienstschichten, die der Infrastruktur von Menschen hinzugefügt wurden, die in der israelischen Armee arbeiteten und die Massendatensammlung, Überwachung und Geheimdienste getestet haben, um eine ganze Bevölkerung in Gaza zu ermorden, auszurotten und auszulöschen. Das US-Imperium unterstützt diese Arbeit.
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AntwortenTeilen 30. MärzDiejenigen, die eine friedliche Revolution unmöglich machen, werden eine gewaltsame Revolution unvermeidlich machen.
— John F. Kennedy
Mein Lieblingszitat von JFK.
Ich drehe das um.
Revolution als Geschäftsmodell.
Weil wir das umdrehen und Revolution zu einem Geschäft machen können... und es gibt nichts, was sie tun können.
https://fritzfreud.substack.com/p/revolution-as-a-business-model
Die Sache ist, dass sie planen, viele zu entwurzeln... sie arbeitslos obdachlos zu machen und sich wertlos zu fühlen.
Wir nehmen sie mit, ihnen einen Grund zu geben... Revolution und Rache gegen das Establishment.
https://fritzfreud.substack.com/p/collapsing-new-people
Wir können Revolution sogar zu einem Wild machen und sie buchstäblich jagen.
Eine Art umgekehrte Hungerspiele.
Was auch immer sie tun, wir können es besser machen.
https://fritzfreud.substack.com/p/the-hunt
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